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PRODUKTHINWEISE
Titel: James Bond - Nightfire
USK Freigabe:
Entwickler: Gearbox Software
Vertrieb: Electronic Arts
Erschienen: 13. Dezember 2002
System: Windows 95/98/ME/2000
700 Mhz Pentium II
256 MB RAM
3D Grafikkarte
Soundkarte
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Viele Titel mit der Lizenz zum Töten sind schon vor diesem erschienen. Auf dem PC allerdings lange nicht mehr. Jetzt kommt der berühmte Agent auch hier wieder zum Einsatz und bietet dem Spieler einen Einblick in das Leben eines Agenten. Statt dabei die Handlung eines der Filme zu erleben, erfanden die Entwickler lieber eine komplett neue Story. Dies verleiht dem Spiel seine typische Bond-Atmosphäre.

Story:
Der charmante Grossindustrielle Rafael Drake soll im Auftrag der USA ausrangierte Atomraketen demontieren und lässt dabei Teile der radiaktiven Inhalte in seinen Privatbesitz wandern. Man bekommt also den Auftrag herauszufinden wo es ist und wozu es benutzt werden soll. Nachdem Q einen mit den nötigen Utensilien versorgt hat geht es los. Zu diesem Zweck steigt man also in ein Flugzeug und macht sich daran Mission 'Nightfire' zu lösen.

Maps:
Die Level sind relativ Abwechslungsreich und spielen an diveren Schauplätzen auf und über diesem Planeten. Ob Unterwasser-Kampf im Südpazifik, Einsatz in den österreichischen Alpen oder Moonraker-mäßiger Ausflug in die Erdumlaufbahn - die Lokalitäten muten wie eine Greatest-Hits-Packung typischer 007-Einsätze an. Ihr müsst in Gebäude eindringen, bestimmte Gegenstände finden, Kollegen beschützen, Geiseln befreien oder Personen eskortieren Zehn solcher Schauplätze bzw. Missionen haben es dabei in das Spiel geschafft, wobei fast alle Missionen einen alternativen Weg bieten. Ein grosses Manko ist allerdings das alle Maps von 007 eine schlechte Kollisionsabfrage haben. Wundert euch also nicht wenn Ihr stellenweise durch Kisten wandern könnt oder in einer Map wörtlich feststeckt.

Engine:
Die Engine basiert auf der mittlerweile stark in die Jahre gekommenen Half Life-Engine,.welche aber glücklicherweisse stark modifiziert und aufgepeppt wurde. Ein wenig hinkt die Engine aber trotzdem hinterher was nicht zuletzt am Leveldesign zu merken ist. Geht man z.B. nah an Wände sieht alles ziemlisch verwaschen aus. Dies färbt sich leider auch auf die gut gescriptetn und in Spielegrafik wiedergegebenen Zwischensequenzen ab.

Gameplay:
Die Steuerung gibt keinen übermäßigen Grund zur Klage und ist frei nach gutdünken belegbar. Es stellt sich jedoch die Frage, warum die üblichen Waffen-Wahltasten entfernt worden sind, was manche bestimmt als störend empfinden werden. Geübte Spieler können aber trotz dieses Übels die schwierigste Stufe wählen. Da dieses Manko durch die strunzdummen Gegner ausgeglichen wird. Weiss man mal im Spiel nicht weiter bekommt man durch drücken der Tab-Taste alle offenen Missionsziele präsentiert. Da auch das Speichern jederzeit möglich ist kann man das Gameplay also überwiegend als gut bezeichnen.

Gegner:
Die Gegner sind sind leider trotz der anderslautenden Ankündigung nur Durchschnitt. Weder Grafik noch Intelligenz sind überragend. Wer also weniger Wert auf eine gute Bewertung legt (gibt Punkte) kann einfach drauf losballern. Muss man nichtmal behutsam vorgehen, den selbst wenn ein Gefährte der Gegner einfach umfällt interessiert es die anderen recht wenig. Leider teilen sich die Gegner nicht nur die Dummheit, auch optisch hapert es. Abwechslungreiche Gegnerdesigns sucht man im Spiel leider Vergebens.

Sound:
Original Filmmusik und massig recht gut klingende Effekte bietet einem das Spiel. Die atmosphärischen Stücke könnten dabei direkt den letzten zehn Filmen entnommen sein, und passen wunderbar. Die Sprachausgabe selbst ist dabei auch ohne Pierce Brosnan gelungen jedoch stellenweise recht unverständlich.
MULTIPLAYER
Auch wenn Nightfire ein reinrassiges Singleplayerspiel ist, sind auch hier ein paar Multiplayermodi enthalten. Spielen können dabei maximal 32 Spieler gegeneinander. Allerdings sollte man vom Multiplayer nicht allzuviel erwarten.

Combat Train:
Sollte den meisten unter dem Begriff 'Deathmatch' mehr sagen. Eine Menge Waffen und Munition, Jeder gegen Jeden und nie Stehenbleiben ist die Devise. Damit ist eigentlich auch schon alles zum Combat Train gesagt. Spass haben Leute die diese einfache Kost mögen aber allemal.

Bots:
Sollte man mal keinen finden der mit einem im Multiplayer spielen will, können bequem Bots als Gegner fungieren. Leider sind die Bots allerdings keinen Deut heller als die Gegner im Singleplayer. Daher sollte man also nicht zuviel erwarten und versuchen doch jemanden zu finden der mitspielt.

Technik:
Multiplayer Partien in Shadow Warrior kann man wahlweise über ein IPX basiertes Netzwerk, eine serielle Direktverbindung (Nullmodem) oder ein normales Modem spielen. Serielle Verbindung und Modem gehen natürlich nur mit zwei Spielern.
WAFFEN
Die Anzahl der Waffen im Spiel ist nicht sehr hoch, jedoch haben eigentlich alle Waffen einen sekundären Feuermodus was das ganze ausbügelt. Ausserdem sind einige Specials der Marke Q dabei was einem erst richtig das Bond Feeling vermittelt..

Fäuste:
Der Vorläufer aller Handarbeit in 3D Shootern ist wohl die Faust des Helden. Der Vorteil ist selbstverständlich der, dass einem nie die Munition ausgeht, der Nachteil, dass man in Reichweite des Gegners stehen muß.

Wagenschlüssel:
Der Wagenschlüssel ist in Wirklichkeit ein Elektroschocker und hilft euch eure Gegner einfach mal ins Land der Träume zu schicken statt direkt loszuballern und aufzufallen. Ausserdem kann man ihn überall mit hinnehmen, was durchaus nützlich sein kann wenn reguläre Waffen nicht forhanden sind.

Füllfederhalter:
Dieser unscheinbare und gut als getarnte Waffe nutzbare Füllfederhalter verschiesst Betäubungspfeile und hat dem Wagenschlüssel gegenüber den Vorteil das man nicht direkt nah an die zu betäubende Person herantreten muss. Nur sehen lassen sollte man sich nicht dabei.

Walther PPK:
Die Standardwaffe im Gepäck des Agenten. Ausserdem als Zubehör direkt dabei, der Schalldämpfer. Im Magazin befinden sich 10 Schuss und der maximale Vorrat sind 250 Schuss. Eine der Treffsichersten Waffen im Spiel neben dem Snipergewehr.

Schrotflinte:
Die Schrotflinte ist eine echte Verbesserung zur Walther PPK. Mit dieser kann man nämlich auf nahe Distanz den Gegner quasi umhauen. Die Nachteile sind aber Eindeutig die Nachladephase und die weite Streuung. Aufgrund dessen nur für kurze Distanzen und wenig Gegner gut zu gebrauchen.

Scharfschützengewehr:
Ein typisches Scharfschützengewehr. Sehr gut um weitentfernte Gegner aus sicherer Entfernung abzuschiessen. Es gibt zwei Zoomstufen die die mit dem Button für sekundären Feuermodus durchgeschaltet werden. Aber die Munition sollte man immer im Auge behalten.

Raketenwerfer:
Der durschlagende Raketenwerfer ist wohl eine der fettesten Waffen im Repertoire des Agenten. Hiermit werden alle grösseren Hindernisse wie Hubschrauber oder Gegnerhorden aus dem Spiel gefegt.
CHEATS
Um in den Genuss der Cheats der Cheats zu kommen muss man das Spiel erst im Developer Modus starten. Dies geht mit dem Startstring:
*pfad*\\\\bond.exe -svcheats 1 -console 1
danach im Spiel die Konsolentaste (^) drücken und folgende Cheats eingeben.:
 
god : Unverwundbarkeit
noclip : Durch Wände gehen.
notarget : Gegner greifen nicht an.
fly : Flugmodus An/Aus
 
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