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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Klingon Honor Guard
USK Freigabe:
Entwickler: Microprose
Vertrieb: Hunt Valley Developement
Erschienen: 08. August 1998
System: Windows 95/98
Pentium® 166 MHz MMX
4-fach CD Laufwerk
32 MB RAM
270 MB freien Festplattenspeicher
SVGA fähige Grafikkarte
Direct X 5.0 oder höher
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SINGLEPLAYER
Neben den Waffen stehen auch verschiedene Gegenstände zur Verfügung, die man je nach Laune einsetzen kann. Hier findet man bspw. einen Trikorder, der Lebenssignale auffängt und somit das Auffinden von Opfern erleichtert..

Story:
Seit dem heimtückischen Attentatsversuch auf Gowron, dem Führer des Hohen Rates, sind Mißtrauen, Rachegefühle und Gewalt die treibenden Kräfte auf Kronos, dem klingonischen Heimatplaneten. Irgend jemand versucht, das klingonische Imperium in einen gnadenlosen Bürgerkrieg zu treiben. Ein Verräter ohne Ehre, dessen Gesicht niemand kennt und der nicht ruhen wird, bis er sein Ziel erreicht hat...
Als Mitglied der Klingon Honor Guard, der in der ganzen Galaxis gefürchteten Leibwache des Imperators, ist es allein Ihre Pflicht, die Hintergründe des Verbrechens zu klären, den Attentäter zu finden... und ihn für seine Frevel zu strafen! Begeben Sie sich in das Universum von Star Trek und bereiten Sie sich vor auf eine gnadenlose Jagd !

Maps:
Die Level sind eigentlich sehr unterhaltsam und unterschiedlich, vom legendären Strafgefangenenlager auf „Rura Pente“ bis hin zu andorrianischen Raumschiffen ist alles dabei, was man im Star Trek Universum finden kann. Da die Level allerdings sehr einfach und linear gestrickt sind, dürfte es nicht zu erheblichen Problemen im Spielfluss kommen.Technisch gesehen basiert KHG auf der Unrealengine, die damals schon fast ein Jahr auf dem Markt war. Die Gegenstände wirken sehr eckig und es wurde an aus Unreal reichlich bekannten Verziehrungen (bspw. Pflanzen) gespart. Es wirkt alles super steril und unecht. Manche Szenarien bilden aber allerdings Ausnahmen, scheinbar gab man sich dort mehr Mühe (andorrisches Raumschiff). Enthalten sind insgesamt 25 Maps.

Gameplay:
Die Steuerung läuft wie gewohnt über Tastatur und Maus, wobei auch Mehrtastenmäuse unterstützt werden. Die Menünavigation entspricht der aus Unreal und ist nach kurzer Eingewöhnung auch recht einfach zu benutzen. Doch trotz zahlreicher Bugs wurden für Klingon Honor Guard niemals Updates wie für Unreal herausgebracht, was offiziell an den mäßigen Verkaufzahlen lag. Lediglich der Patch auf Version 1.1 ist später erschienen, beseitigte aber auch nicht alle Fehler. So findet man auch hier ähnliche Fehler wie bei Unreal in den ersten Versionen.

Gegner:
Neben den wohl in diesem Spiel gewohnten Gegnern kommen auch fliegende Einheiten im Spiel vor, es lohnt sich also sein Umfeld genauer in´s Visier zu nehmen. Ansonsten entsprechen die Gegner denen aus Spielen wie Unreal, welche zwar ein wenig Rollen oder in Deckung gehen, aber nicht den taktischen Rückzug wählen.

Grafik:
Grafisch reizt Klingon Honor Guard die Möglichkeiten der Unreal-Engine nicht annährend aus, dennoch kann die Grafik noch als durchaus gut bezeichnet werden. Alles wirkt ein wenig klobig und lieblos gestaltet. Jedoch werden Star Trek Fans eine Menge an Details finden auf die viel Wert gelegt wurde.

Sound:
Die Musik nervt nach einiger Zeit ein wenig und stört das Spielgefühl, weswegen abschalten empfohlen ist. Die Soundeffekte dagegen sind für die damalige Zeit sehr gelungen und sorgen für Stimmung. Es wird sogar ein 3D Soundsystem unterstützt, welches die Atmosphäre um einiges steigert.
MULTIPLAYER
Der Multiplayermodus beinhaltet eigene Karten und Arenen, die über Netzwerk bzw. das Internet eine menge Spaß machen könnten. Jedoch konnte sich das Spiel durch eine Menge an Bugs nie online durchsetzen.

Deathmatch:
Im Deathmatch kann man sich als Klingone durch die 12 MP-Maps fraggen.Eine Runde wird entweder über eine bestimmte Zeit, oder über erreichen eines eingestellten Fraglimit´s beendet. Als Waffen dienen die auch aus dem Singleplayer bekannten Waffen. Das Match ist wie aus Unreal Tournament bekannt recht schnell.

Teammatch:
Hier werden zwei Teams gebildet die gegeneinander antreten. Der Spielverlauf ist auch hier wie im normalen Deathmatch. Treffer an Temmitgliedern können im Optionsmenü deaktiviert werden. Es sollte auf unbekannten Servern (sofern noch existent) also erstmal drauf geachtet werden ob Teammitglieder durch befreundetes Feuer verletzt werden können.

Coop-Mode:
Wie nicht anders zu erwarten spielt man in diesem beliebten Modus mit bis zu acht Leuten die normalen Singleplayer Missionen gemeinsam durch. Alle Spieler starten nicht weit voneinander entfernt. Wichtig im Coop Modus ist, dass man die Munition und die Waffen mit den anderen Teilen muß. Nachteilig ist, das man nicht speichern kann, und alle Level nur einzeln gespielt werden können.

Bots:
Es sind ausserdem Bots im MP Modus zuschaltbar, die allerdings nicht in der Schwierigkeitsstufe reguliert werden können. Hier liegt eindeutig ein Bug vor, denn man kann theoretisch zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen. Leider springt die Anzeige immer wieder auf 3 um, was ein extrem schwieriges Botmatch bedeutet. Diesen Bug gab es von Anfang an und wurde nie behoben. Daher ist der Multplayermodus wirklich nur für Netzwerken mit menschlichen Gegnern spielbar.

Technik:
Spielen könnt ihr über TCP/IP, Modem oder im Lan. Im Internet/Lan können bis zu 36 Spieler teilnehemen ! Ein schneller Rechner als Server ist empfohlen.
WAFFEN
Neben seinen Fäusten stehen dem Skout im Spiel die folgenden Waffen zur Verfügung:

Messer:
Das Messer ist die Standardwaffe welche immer verfügbar ist. Geeignet nur für den Nahkampf, ist diese Waffe im Spiel aber eher zweite Wahl, denn das Bat'Let hat eine bessere Leistung.

Bath'Let:
Der wahre Hammer unter den Nahkampfwaffen ist das Bath'Let, welches die Gegner schwerer verletzt als das Messer. Auch kann man mit dieser Waffe mehr Gegner gleichzeitig angreifen und in Schach halten.


Bach'Hich:
Das Bach'Hich ist wohl am besten mit einer Schrotflinte zu vergleichen und eignet sich somit auch eher für den Nahkamf. Handhabung, Eigenschaften und Handling entsprechen auch der Schrotflinte und erübrigen sich wohl.

Ding Patch:
Der Beschleuniger verschiesst kleine mit Rasierklingen versehene Scheiben welche alerdings vom Handling her ein wenig Übungsbedürftig sind. Ansonsten ist das Dng Patch aber eine Gut und nicht zu unterschätzende Waffe.

Granatwerfer:
Der Granatwerfer verschiesst Raketen, welche beim Aufprall auf einen Gegner oder Gegenstand detonieren. Zur Wahl steht diese Waffe bei grossem Gegneraufkommen und brenzligen Situationen. Sehr mit Vorsicht zu geniessen.

Laserkanone:
Ist im Vergleich zu anderen Spielen eine extrem starke Variante und richtet starken Schaden an. Das ganze bei einer moderaten Reichweite und Feuerfrequenz. Die Munition ist aber recht limitiert.

Experimentelle Waffe:
Über diese Waffe sind derzeit keine geauen Informationen verfügbar. Am besten Du findest die Waffe im Spiel und testest diese selber:)
CHEATS
Die Konsole wird in Klingon Honor Guard mit der Taste TAB geöffnet. Das ist die Taste links neben "Q". Dort können folgende Cheats eingegeben werden:
god : Unverwundbarkeit
allammo : Volle Munition, das heißt 999 Schuss bei jeder Waffe die man schon hat
fly : Damit aktiviert man den Flugmodus
ghost : Jetzt kann man durch Wände gehen
walk : Macht FLY und GHOST wieder rückgängig
invisible 1/0 : Man wird unsichtbar
playersonly 1/0 : Alles außer dem Spieler friert ein
behindview 1/0 : 3rd Person Sicht á la Tomb Raider
killpawns : Alle Gegner werden gefraggt
slomo 1.0 : Verändert die Spielgeschwindigkeit. 1.0 ist dabei Standard. Ein Wert kleiner 1.0 verlangsamt das Spiel, ein Wert größer als 1.0 macht es schneller.
 
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