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PRODUKTHINWEISE
Titel: Jedi Knight 2 - Jedi Outcast
USK Freigabe:
Entwickler: Lucas Arts
Vertrieb: Activision
Erschienen: 14. März 2002
System: Alle Windows Versionen
Intel Pentium II 300 MHz
64 MB RAM
200 MB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
3D Grafikkarte mit 16 MB Ram
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Die Umgebungen sollen abwechslungsreich sein und immer neue Herausforderungen und Gegner bieten. Dazu gibt es einen sehr guten Multiplayer Bereich. Aber lest selbst mehr zum Nachfolger des Star Wars Shooter "Jedi Knight".

Story:
Einige Jahre sind seit der Geschichte im erten Teil (s.a. Jedi Knight) vergangen. Kyle setzte sich zur Ruhe und seine Fähigkeit die Macht zu kontrollieren, verschwand. Er gab sein Lichtschwert einem alten Freund, Luke Skywalker, und schwor sich es nie wieder zu benutzen. Er hatte zu viel Angst der Dunklen Seite zu verfallen. Aber als eine neue Bedrohung auf die Galaxie zukommt, weiß Kyle, dass er Vergangenes wiederbringen muss um die Zukunft zu retten. Und hier beginnt "Jedi Outcast"...

Maps:
Die Maps sind alle an den Film angelehnt. Das erzeugt natürlich eine unheimlich gute Stimmung. Der Spieler kann zum Beispiel stundenlang mit einem Shuttle über die Landschaft fliegen, ohne dass er an das Ende des Levels stößt. Dies sind Beispielsweise die Vorzüge der TORR Terrain System Technologie. In einer Müllbeseitigungsanlage muss sich Kyle genauso behaupten wie in der Wolkenstadt von Lando Calrissian. Und auch in einem ausgebauten Asterioiden dürft ihr euch so richtig austoben. Und wem das nicht reicht, der kann sich auch im Tal der Jedi herumtreiben.

Models:
GHOUL kontrolliert die Trefferzonen der InGame-Models und spielt die passenden Treffer- oder Todesanimationen ab. Dieses sehr realistische Feature, welches in Version 1 schon heftige Diskussionen hervorgerufen hat, wurde für "Jedi Outcast" entschärft (so wird man zum Beispiel kein Blut sehen), um die Grenzen des "Star Wars"-Universums nicht zu überschreiten.

Gegner:
In dem Sequel werdet ihr es natürlich hauptsächlich mit den sogenannten Hinterbliebenen zu tun bekommen. Die sehen noch genau so aus, wie damals zu Zeiten des Imperiums. So werdet ihr euch mit Storm Troopers und Offizieren duellieren. Auf Grund der Machtkristalle bekommt ihr es immer wieder mit zweitklassischen dunklen Jedis zu tun, die aber nicht wirklich eine große Gefahr darstellen. Erst im späteren Verlauf werden diese zweitklassischen Jedis zu einem echten Problem.
Hin und wieder werdet ihr auch von größeren Ungetümen angemacht. Zum Beispiel gibt es die ST-AT Walker und eine neue, noch kleinere Version der AT Walker, die euch das Leben so richtig schwer machen.
MULTIPLAYER
Wie es sich für ein gutes Action-Spiel gehört, besitzt auch "Jedi Outcast" einen Multiplayer-Modus; und einen vielversprechenden noch dazu! LucasArts empfehlen für ein flüssiges Mehrspieler-Vergnügen gegen Mitmenschen mindestens einen 400 MHz-Rechner und eine 56Kbps-Anbindung ans Internet bei 16 Spielern (mit schnellerer Anbindung oder im LAN sind auch maximal 32 Spieler möglich). Zum Hosten eines Matches sollte man allerdings mindestens über DSL verfügen .

Duel:
Es gibt ein Kill-Limit, welches jeder Jedi zu erreichen versucht. Bewaffnet ist man nur mit Lichtschwert und der Macht (falls der Server dies erlaubt), es liegen keine Pick-Ups herum. Es bekämpfen sich nun immer zwei Jedis, während der Rest als Zuschauer zusieht. Der Gewinner des Duels bekämpft schließlich den nächsten wartenden Jedi, wohingegen der Verlierer wieder ans Ende der Warteschleife kommt.

Jedi Master:
Die Spieler starten nur mit den Standardwaffen, es gibt nur ein Lichtschwert irgendwo in der Map. Der Spieler, der das Lichtschwert findet, wird der Jedi Master und bekommt zusätzlich noch Jedi-Kräfte zur Verteidigung. Die anderen Spieler verbünden sich nun gegen den Jedi Master und versuchen ihn zu töten. Derjenige, der den Jedi Master besiegt, wird der neue Master und muss sich gegen die anderen Spieler behaupten.
Dieser Spiel-Modus kann auch durch die Aktivierung von "Friendly Fire" interessanter gemacht werden. Denn dann können sich die verbündeten Spieler auch (zufällig) selbst töten, wobei der Jedi Master dann immer einen Punkt bekommt.

Free For All:
Free For All, oder Deathmatch, ist einer der Standard-Modi für jedes Action-Spiel. Alle Spieler kämpfen mit Waffen, Lichtschwert und der Macht (vom Host gesetzt) gegeneinander und können weitere Waffen, Munition und Medpacs in der Umgebung aufsammeln. Das Spiel endet mit dem Erreichen des Zeit- oder Fraglimits. Übrigens soll es ein verdammt cooles Features sein, während dem Match einen anderen Spieler zu einem Lichtschwert-Duell aufzufordern. Wie genau das funktionieren soll, ist mir aber noch nicht ganz klar.

Holicron Free For All:
Grundsätzlich wie das normale Free For All, allerdings hat man zu Beginn keine Jedi-Kräfte. Diese liegen nämlich in Form von Pick-Ups in der Map herum und warten darauf aufgesammelt zu werden. Die Spieler können maximal drei dieser Level 3-Kräfte besitzen, will ein Spieler eine vierte Macht aufsammeln, wird automatisch die zuerst aufgehobene fallengelassen.

Team Free For All:
Diese weitere Variation des Deathmatch-Modus kann wieder mit Waffen, Lichtschwert und ("normalen") Jedi-Kräften gespielt werden; zusätzliche Waffen, Munition und Medpacs liegen wieder im Level herum. Allerdings kämpft hier nicht jeder gegen jeden, sondern vielmehr versuchen sich zwei Teams gegeneinander zu behaupten. Das Team mit den meisten Kills gewinnt.

Capture The Flag:
Ein sehr weit verbreiteter Spiel-Modus. Grundsätzlich haben wir hier die gleiche Situation wie beim Deathmatch-Modus, allerdings ist es hier nicht das Ziel möglichst viele Leute zu töten, sondern die gegnerische Flagge in die eigene Basis zu bringen und gleichzeitig die eigene Flagge zu verteidigen. Teamplay ist hier gefragt!.
Punkte gibt's hier hauptsächlich für das Stehlen der gegnerischen Flagge, für das Überbringen der Flagge zur eigenen Basis, für das Töten eines Gegners, der gerade die eigene Flagge trägt, für die Verteidigung der eigenen Flagge und sogar für die Verteidigung eines Freundes, der gerade die gegnerische Flagge trägt.

Capture The Ysalamiri:
Prinzipiell das gleiche Prinzip wie bei Capture The Flag, allerdings sind die Flaggen durch Echsen ersetzt. Diese Echsen sind die Ysalamiri, Kreaturen mit der Macht den Jedis ihre Kräfte zu nehmen. Der Jedi, der diese "Flagge" trägt, kann somit seine Kräfte nicht mehr benutzen, dafür können ihm andere Jedis mit ihren Kräften auch nichts mehr anhaben.

Bots:
Sollten euch einmal die von Menschenhand gesteuerten Gegenspieler fehlen, dann hat das Raven Team eine Lösung anzubieten – Bots. Die Bots kämpfen gut und fair, allerdings scheint die Macht bei ihnen außergewöhnlich stark zu sein, denn sie können mehrere Aktionen gleichzeitig erledigen, während das bei einem menschlichen Spieler eher selten vorkommt.

Maps:
Der Multiplayer-Modus des Spiels wird leicht modifizierbar sein, das heißt, Fans können recht einfach neue Maps, Models und Spiel-Modi einbauen . Das wird auch dringend nötig sein, denn nur die Abwechslung hält ein Spiel am Leben. "Jedi Outcast" wird mit 7 Game-Modi, mindestens 10 Maps und Bot-Unterstützung für den Anfang aber gut genug ausgerüstet sein.

Technik:
Um an einem Mehrspieler Game teilzunehmen braucht man eine Netzwerkkarte. Sollte man an einem Internet Spiel teilnehmen wollen, dann braucht man zumindest ein Modem. Besser wäre natürlich eine Netzwerkkarte gepaart mit DSL Anschluss.
WAFFEN
Lichtschwert:
Das Lichtschwert ist wohl die coolste und bekannteste SciFi-Waffe überhaupt. Während es in "Jedi Knight" eigentlich bloß bei End- und Zwischengegnern sinnvoll eingesetzt werden konnte, soll es in "Jedi Outcast" auch bei normalen Gegnern effizienter sein.
Außerdem ist das Lichtschwert in "Jedi Knight II" nun auch eine Langstreckenwaffe. So kann man es nun auch werfen und während dem Flug den Kurs des Schwertes korrgieren.
Wenn man das Lichtschwert auswählt, wechselt die Kamera automatisch in die 3rd-Person-Perspektive, was auch Wunsch aber auch abschaltbar ist. Das Abblocken geschieht automatisch, je nach dem wie viel Erfahrung man hat.
Das Angreifen funktioniert ähnlich einfach wie bei "Jedi Knight", nämlich einfach die Angriffs-Taste drücken. Wenn man in eine bestimmte Richtung läuft, oder springt, werden verschiedene Animationen eingeblendet, um den Kampf etwas beeindruckender und abwechslungsreicher zu gestalten.

Bryar Pistole:
Die Bryar Pistol benutzt Kyle schon lange im Kampf gegen das Böse. Auch in "Jedi Outcast" wird die Schussfrequenz wieder sehr niedrig sein, dafür schießt sie aber sehr genau. Während der erste Feuermodus einen einzelnen, recht starken Schuss abfeuert, kann man mit dem zweiten Schussmodus die Waffe zuerst aufladen und dann eine wesentlich stärkere Energieladung abfeuern.

Wookiee Bowcaster:
Der Wookiee Bowcaster ist bereits aus "Jedi Knight" bekannt. Dort feuerte er im ersten Feuermodus eine und im zweiten Feuermodus nach kurzer Aufladezeit gleich mehrere grünliche Energiekugeln auf einmal ab. Vermutlich wird dies auch so in "Jedi Outcast" sein.

Thermal Detonator:
Im Grundprinzip funktioniert der Thermal Detonator wie eine Granate und stammt ebenfalls aus "Jedi Knight". Der Thermal Detonator explodiert entweder nach einer bestimmten Zeit oder sobald er auf eine feste Fläche trifft. Die Explosionskraft dieser Waffe ist hervorragend dazu geeignet kleine Gruppen von Gegner schnell und einfach ins Jenseits zu befördern, ohne selbst großen Schaden zu nehmen.
Da der Detonator eine "indirekte" Waffe ist, kann er auch Stellen erreichen an die andere Waffen nicht kommen.

DEMP 2:
Die Destructive Electro-Magnetic Pulse 2 Gun, oder einfach nur DEMP 2, feuert im ersten Schussmodus einen konzentrierten Energieball ab, welcher sehr effektiv gegen Droiden, Drohnen und andere Maschinen ist. Im zweiten Feuermodus schießt die Waffe schneller und richtet in einem bestimmten Radius um die Einschlagstelle herum ebenfalls noch Schaden an. .

E-11 Blaster Rifle:
Die E-11 Blaster Rifle ist die Standard-Waffe des Imperiums. Auf Wunsch kann man sich an die Gegner ranzoomen und sie somit auf Distanz sicher erledigen. Wenn der Zoom-Modus aktiviert ist, wird die Waffe vermutlich genauer treffen, aber dafür eine niedrigere Schussfrequenz haben. Bei deaktiviertem Zoom-Modus kann man sich sicherlich eine Horde Storm Troopers vom Hals halten.

Tenlos Disruptor Rifle:
Die Tenloss Disruptor Rifle wurde zwar von der Republik verboten, jedoch wird sie auf dem Schwarzmarkt immer noch produziert und an Kriminelle verkauft. Im ersten Schussmodus wird ein schneller Schuss mit mittlerer Reichweite abgefeuert. Im sekundären Modus kann die Waffe aufgeladen werden und lebendige Ziele sogar auflösen. Die Disruptor Rifle besitzt einen Zoom-Modus, der auf Wunsch aktiviert werden kann.

Golan Arms FC-1:
Die Golan Arms FC-1 wird hauptsächlich von den Corporate Sector Authority's Police Squads benutzt. Sie ist mit den heutigen Shotguns zu vergleichen, das heißt sie hat eine große Streuung und kann mehrere Ziele gleichzeitig treffen. Der zweite Schussmodus feuert zwei Minen ab, die von festem Material abprallen und nach einiger Zeit, oder wenn jemand in ihre Nähe kommt, explodieren. Allerdings muss man sehr aufpassen, dass man nicht selbst von den Minen getroffen wird.

Det Pack:
Ein Det Pack ist eine Art Bombe mit einem Fernzünder, der vom Det Pack-Leger jederzeit gezündet werden kann. Das Det Pack wird an eine bestimmte Stelle gesetzt - oder in manchen Situationen auch geworfen - und kann dann zum richtigen Zeitpunkt gezündet werden. Der typische Einsatzzweck für Det Packs sind Hinterhalte für den Gegner oder das Aufsprengen von Türen, die ansonsten für den Spieler verschlossen sind.

Laser Trip Mine:
Die Trip Mines bestehen hauptsächlich aus einer explosiven Ladung und einem Laser-Projektor. Legt der Spieler eine Trip Mine, wird der Laser aktiviert und verläuft, ähnlich wie in "Half-Life", von der Bombe bis zur nächsten Oberfläche in seinem Weg. Wird der Laserstrahl unterbrochen oder wird auf die Mine gefeuert, dann explodiert sie und richtet in ihrer Umgebung großen Schaden an.

Stun Button / Flechette:
Die Stun Baton und die Flechette wurden zwar offiziell bestätigt, doch sind leider keine Informationen zu dieser Waffe verfügbar.
CHEATS
Um die Konsole im Spiel zu öffnen muss man die Taste gedrückthalten und zusätzlich die <^> Taste drücken. Danach muss man um die Cheats zu aktivieren in der Konsole "HelpUsObi 1" eingeben und mit Enter bestätigen.
Danach können folgende Cheats im Spiel genutzt werden.
 
god : Gottmodus aktivieren.
noclip : Der bekannte Ghost Mode um durch Wände zu laufen.
give all: Alle Waffen im Gepäck..
notarget: Für die Gegner Unsichtbar..
saberColor : Farbe des Lichtschwertes ändern. Dabei gillt : Eingabe , Leerstelle , 1 (2,3,4,usw.).
 
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