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PRODUKTHINWEISE
Titel: Unreal Tournament 2003
USK Freigabe:
Entwickler: Epic Megagames
Vertrieb: GT Interactive
Erschienen: 08. Oktober 2002
System: Windows 9x / NT / 2000
Bewertung:  [2 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Unreal Tournament 2003 ist recht ähnlich wie sein Vorgänger. UT2003 ist ein reinrassiges Multiplayer Spiel. Dennoch gibt es auch im Nachfolger einen Singleplayer Modus, welcher jedoch immernoch mehr zur Übung des eigentlichen Spieles dient.

Singleplayer:
Im Single-Player generiert man sich einen Charakter, mit dem man das Turnier spielen wird. Soll heißen: Man wählt einen aus vielen vordefinierten Figuren aus und gibt ihr einen Namen. Mit diesem frischgebackenen 'Helden' können Sie sich nun in den Einzelmodus wagen. Erst kommt ein kleines Qualifikations-Turnier (bestehend aus 6 Maps), bevor man im eigentlichen Turnier 24 Maps bestreiten darf. Das Turnier ist dabei in die Spieltypen "Deathmatch", "Capture the Flag", "Double Domination" und "Bombing Run" aufgeteilt, bevor man dann im großen Finale ein 1on1 Deathmatch bestehen muß.Der erste Bereich des Single-Player-Modus ist das Bestehen des Team-Deathmatch-Gefechtes.

Maps:
Dem Spiel liegen insgesamt satte 37 verschiedene Arenen bei, welche wiederum in unterschiedlichen Locations angesiedelt sind. Ob ein ägyptischer Tempel, eine Raumstation, industrielle Anlagen, alles wurde grafisch perfekt in Szene gesetzt. Die verschiedenen Maps strotzen dabei ausserdem nur so vor Details, vor allem die Außenlevels sehen absolut famos aus, egal ob es nun Felsformationen, Grashalme oder sonstige Gewächse sind. Allerdings ist die Engine mit ihren wirklich grossen Texturen und detailierten Grafiken im Multiplayer manchmal störend. Es kann vorkommen, das man die Gegner und die Wand nicht schnell genug unterscheiden kann. Ausserdem erinnern manche Maps an Remakes des Vorgängers.

Gameplay:
Direkt nach dem Start des Spieles stehen wir im Hauptmenü, welches recht schlicht ausgefallen ist. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da man hier ohnehin kaum Zeit verbringt. Viel eher wird man sich hier entscheiden, ob man nun die "Solo-Kampagne", ein Sofort-Gefecht oder ein Multiplayerspiel starten möchte.Die Steuerung fällt, wie bei den meisten aktuellen Shootern sehr positiv auf. Absolut alles ist frei konfigurierbar und bedarf deswegen keiner weiteren Erwähnung.

Models:
Die Karma-Physik-Engine versieht im Spiel ihre Arbeit und sorgt für butterweiche und nahezu perfekte Animationen der Charaktere. Die um ein Vielfaches detaillierter dargestellten Modelle sehen gegenüber dem angestaubten Vorgänger um einiges besser aus. Jedoch sind die Modelle im Spiel nur stellenweise Kreativ, was aber durch die Fangemeinde bestimmt bald beseitigt sein dürfte. Diese werden bestimmt schnell neue Modelle zum Download anbieten.

Sound:
An den Waffen-Effekten und Taunts à la 'Die Bitch!' ist in 'Unreal Tournament 2003' nicht viel auszusetzen. Gelungen ist dagegen aber die musikalische Untermalung, die zum jeweiligen Level passende Klänge überzeugen kann. Auch wurde man den Rufen der Fans gerecht, die in der Demo die Kommentare des Bombing Run Modus bemängelten, welcher an Sportkommentare erinnerten. Dies kann in der Vollversion wahlweise auch abgeschaltet werden.

Bots:
Die KI (Künstliche Intelligenz) der Bots, das sind die eigentlichen Gegner im Unreal Tournament Singleplayer, ist sehr gut programmiert.
MULTIPLAYER
Wie bereits erwähnt ist Unreal Tournament eigentlich ein reinrassiges Multiplayer Spiel. Das merkt man gleich an den verschiedenen Spielmodi.

Deathmatch:
Deathmatch ist wohl der bekannteste und beliebteste Modus in Multiplayerspielen. Hier gibt es nur eine Regel: Erreiche als erster eine bestimmte Frag-Zahl, indem du pro besiegtem Gegner einen Fragpunkt erhälst. Ein Selbstmord bringt jedoch einen Minuspunkt, was einen netten Ausgleich bildet! Deathmatch ist der schnellste und professionell gespielteste Modus überhaupt. Insgesamt stehen 15 Deathmatchlevel im Basisspiel zur Verfügung, die allesamt recht klein ausfallen und somit für ein flottes Gameplay sorgen. Einige Maps wie z.B. "Inferno" erinnern vom Design stark an Quake 3 Arena, was auch für das Deathmatch an sich gilt..

Team-Deathmatch:
Das Team Deathmatch gehört inzwischen genau so dazu, wie das reine Deathmatch. Hier ist es eigentlich genau gleich, wie im Deathmatch, aber es wird nicht mehr der einzelne Frag gezählt, sondern wie viele Frags das Team macht. Das Team, dass dann am Ende die meisten Frags hat, hat natürlich gewonnen. Hier sind es die gleichen 15 Maps, wie im Deathmatch.

Capture The Flag:
Das Capture the Flag ist wie jedes beliebige andere Capture the Flag auch. Jedes Team ist im Besitz einer Flagge, die an einem bestimmten Punkt im jeweiligen Territorium des Teams positioniert ist und nur darauf wartet vom anderen Team gemopst zu werden. Man muß einerseits also die Flagge des Gegners klauen, andererseits muss die eigene Flagge bewacht werden, damit sie nicht auf diebische Art und Weise aus dem eigenen Gebiet herausgeschummelt wird. Punkten kann manaber auch, indem man die gegnerische Flagge zur eigenen zurück bringt. Um sich hier so richtig austoben zu können, haben die Entwickler 9 Maps mit eingepackt.

Bombing Run:
In Bombing Run gibt es in der Mitte der Map eine Art Ball, die ein Spieler aufnehmen kann um diesen durch das gegnerische Tor zu werfen, was 3 Punkte bringt. Soweit sogut, doch trickreich ist dabei, daß der Ballträger selbst nicht kämpfen kann, solange er den Ball hat. Er kann den Ball jedoch abgeben oder wegwerfen. Teamplay ist hier also sehr wichtig. Bei der Punkte-Bewertung kann man aber auch mehr Punkte erhalten. Wenn der Ballträger nämlich durch das Zieltor springt (7 Punkte), was jedoch auf vielen Maps mit einem Kill verbunden ist. Für diesen Spielmodus stehen 7 Maps zur Verfügung.

Capture The Flag:
Das Capture the Flag ist wie jedes beliebige andere Capture the Flag auch. Jedes Team ist im Besitz einer Flagge, die an einem bestimmten Punkt im jeweiligen Territorium des Teams positioniert ist und nur darauf wartet vom anderen Team gemopst zu werden. Man muß einerseits also die Flagge des Gegners klauen, andererseits muss die eigene Flagge bewacht werden, damit sie nicht auf diebische Art und Weise aus dem eigenen Gebiet herausgeschummelt wird. Punkten kann man, in dem man die gegnerische Flagge zur eigenen zurück bringt. Um sich hier so richtig austoben zu können, haben die Entwickler 9 Maps mit eingepackt.

Last Man Standing:
Dieses Spielprinzip ist so genial wie einfach. Es wird im Sinne von Deathmatch gekämpft. Dabei fliegt jeder, der gefraggt wurde, aus dem Spiel. Er kann aber weiterhin zuschauen. Das geht so lange, bis nur noch ein Mann übrig ist, der hat dann gewonnen. In diesem Gameplay wird viel mehr gecampt, als in anderen Spielmodi. Aber dafür ist es auch spannender als woanders. Gespielt wird in den selben 17 Karten, die ihr bereits aus dem Deathmatch kennt.

Technik:
Über LAN oder Internet können sich bis zu 32 Spieler bekriegen und in allen Spielmodi um den Sieg ringen. Anders als im Singleplayer-Modus haben hier die diversen Charaktere aber keinerlei unterschiedliche Fähigkeiten in Sachen Schussgenauigkeit.
WAFFEN
Was gibts neues:
Kommen wir nun zu den Waffen im Spiel. Hier gibt es einige tolle Neuerungen, aber auch einige schmerzhafte Änderungen. Sehr gut ist die neue Basiswaffe, ein Sturmgewehr. Dieses ersetzt den ehemals nutzlosen Impact Hammer und kann normal feuern oder Granaten werfen. Als Ersatz für den Impact Hammer gibt es aber auch die Shield Gun, die neben der Nahkampf-Funktion auch eine praktische Schutzschildfunktion bietet. Das alte Sniper Rifle wurde durch die Lightning Gun ersetzt. Der Unterschied hier besteht vor allem darin, daß man nun anhand des Blitzes gut sehen kann, wo der Sniper sich befindet. Ein empfindlicher Nachteil, der aber der Spielbalance zugute kommt. Neu ist letztlich noch die Link Gun, die es ermöglicht die Feuerkraft mehrerer Link Guns zu koppeln und somit mehr Schaden zu erzeugen. Die restlichen Waffen wurden vom Vorgänger ohne nennenswerte Änderungen übernommen: Flak Cannon, Minigun, Shock Rifle, Biogewehr und Raketenwerfer.

Superwaffen:
Bei den Superwaffen gibt es neben der bekannten Redeemer nun auch das Ionengeschützt, welches man mit Hilfe des Markierungsgewehrs einsetzen kann. Kurz nach dem Setzen einer Zielmarkierung feuert dann ein mächtiges Orbitalgeschützt auf den Zielpunkt.
 
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