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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Unreal Tournament 1
USK Freigabe:
Entwickler: Epic Megagames
Vertrieb: GT Interactive
Erschienen: 13. November 1999
System: WindowWindows 9x / NT / 2000 / Linux / Mac
Intel Pentium 200 MHz
32 MB RAM
120 MB auf der Festplatte
CD-ROM Laufwerk
Bewertung:  [5 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Unreal Tournament ist recht ähnlich wie das zeitgleich erschienene Quake 3 Arena aufgebaut. UT ist ein reinrassiges Multiplayer Spiel. Dennoch gibt es auch einen Singleplayer Modus, welcher jedoch mehr zur Übung des eigentlichen Spieles dient.

Story:
Unreal Tournament spielt in der Zukunft. Dort wird jede Art von Gewalt gewaltsam unterdrückt. Gerade deshalb hat sich ein Ereignis auf der ganzen Welt als die Unterhaltung schlechthin durchgesetzt. Die Gladiatorenkämpfe. Ihr seid einer dieser Gladiatoren, die gegen andere Gladiatoren kämpfen. Das ganze wird dabei im TV übertragen. Die Kämpfe selbst sind dabei auf Leben und Tot.

Maps:
Die Maps sind sehr unterschiedlich. Ihr kämpft sowohl auf modernen Weltraumstationen als auch auf alten Burgen. Dabei zeigt die Unreal Engine leider nicht ganz, was sie alles kann. Dennoch warten die Maps mit mehr Details auf als in Unreal.

Models:
Die Models sind ganz hervorragend animiert, zumindest dort wo es Animationen gibt. Denn während die normalen Animationen sehr schön aussehen, fehlt zum Beispiel die Animation für das nach oben schauen. Hier drehen sich die Model lediglich nach hinten, was unmöglich aussieht.

Bots:
Die KI (Künstliche Intelligenz) der Bots, das sind die eigentlichen Gegner im Unreal Tournament Singleplayer, ist sehr gut programmiert. Sie ist sogar noch besser als die KI der Bots aus Quake 3 Arena. Die Bots reagieren sehr fein auf diverse Unterschiede. Das macht die Bots nicht ganz so berechenbar wie die Bots aus Quake 3. Dennoch haben auch diese Bots das gleiche Problem, wie alle anderen Bots auch: Sie schießen quasi nie daneben. Außerdem scheinen auch diese Bots immer zu wissen, wo ihr euch gerade befindet. Ansonsten kann man mit den Bots sogar Capture the Flag spielen. Zwar lassen sie sich dort noch besser austricksen, aber wenigstens gehen sie ihrer Aufgabe nach. So rennen ein paar Bots los, um die gegnerische Flagge zu besorgen, während andere wiederum am Startpunkt bleiben und diesen bewachen.
MULTIPLAYER
Wie bereits erwähnt ist Unreal Tournament eigentlich ein reinrassiges Multiplayer Spiel. Das merkt man gleich an den verschiedenen Spielmodi.

Deathmatch:
Auch in Unreal Tournament darf der Ursprung des Multiplayer Modus nicht fehlen – das Deathmatch. Hier tritt jeder gegen jeden an. Es stehen alle Waffen zur Verfügung und das Ziel ist es, so viele Leute wie möglich zu fraggen. Wer die meisten Leute gefraggt hat, der hat gewonnen. Wann das sein wird, das hängt von den Einstellungen des Spieles an. Je nachdem, ob man eine gewisse Zeit lang spielt, oder so lange, bis ein Fraglimit erreicht wurde. Im Deathmatch stehen ganze 17 Maps zur Verfügung.

Team Deathmatch:
Das Team Deathmatch gehört inzwischen genau so dazu, wie das reine Deathmatch. Hier ist es eigentlich genau gleich, wie im Deathmatch, aber es wird nicht mehr der einzelne Frag gezählt, sondern wie viele Frags das Team macht. Das Team, dass dann am Ende die meisten Frags hat, hat gewonnen. Hier sind es die gleichen 17 Maps, wie im Deathmatch.

Domination:
Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Team Play. Euer Team hat mehrere Wegpunkte zu halten. Haltet ihr einen Punkt für 5 Sekunden, dann gibt es einen Punkt. Je läger ein Punkt gehalten wird, desto mehr Punkte gibt es. Auch hier gibt es ein Limit. Entweder ein Zeit- oder ein Punktelimit. Dass der einzige Weg zum Sieg nur über das Fraggen von Gegner geht, brauchen wir nicht extra erwähnen. Hier gibt es 8 Maps, in denen ihr euch an den Kragen gehen könnt.

Assault:
Der Assault Gamemode ist einer der interessantesten, den es jemals gab. Wieder handelt es sich um ein Teamplay. Ein Team muss eine Stellung halten, während ein anderes Team diese Stellung stürmen muss, um dort dann irgend etwas zu zerstören. Selbstverständlich wird jeder aus dem Weg geräumt, der dem Teamziel im Wege steht. Das ganze geschieht unter enormem Zeitdruck. Es gibt dabei verschiedene Wegpunkte. Hat man die erreicht, dann startet man nach dem Ableben wieder dort und nicht mehr ganz am Anfang. Je schneller ein Team die Aufgabe erfüllt hat, desto weniger Zeit bleibt dem anderen Team in der nächsten Runde. Hier stehen nur noch 7 Maps zu Verfügung.

Capture The Flag:
Das Capture the Flag ist wie jedes beliebige andere Capture the Flag auch. Jedes Team ist im Besitz einer Flagge, die an einem bestimmten Punkt im jeweiligen Territorium des Teams positioniert ist und nur darauf wartet vom anderen Team gemopst zu werden. Man muß einerseits also die Flagge des Gegners klauen, andererseits muss die eigene Flagge bewacht werden, damit sie nicht auf diebische Art und Weise aus dem eigenen Gebiet herausgeschummelt wird. Punkten kann man, in dem man die gegnerische Flagge zur eigenen zurück bringt. Um sich hier so richtig austoben zu können, haben die Entwickler 6 Maps mit eingepackt.

Last Man Standing:
Dieses Spielprinzip ist so genial wie einfach. Es wird im Sinne von Deathmatch gekämpft. Dabei fliegt jeder, der gefraggt wurde, aus dem Spiel. Er kann aber weiterhin zuschauen. Das geht so lange, bis nur noch ein Mann übrig ist, der hat dann gewonnen. In diesem Gameplay wird viel mehr gecampt, als in anderen Spielmodi. Aber dafür ist es auch spannender als woanders. Gespielt wird in den selben 17 Karten, die ihr bereits aus dem Deathmatch kennt.

Technik:
Man kann nur über TCP/IP spielen. Dabei wahlweise übers Internet oder auch im LAN. Maximal sind insgesamt 16 Spieler erlaubt.
WAFFEN
Impact Hammer:
Der Impact Hammer ist eine Nahkampf Waffe. Dabei muss man schon sehr nah kämpfen. Um genau zu sein, braucht man sogar Feindkontakt. Wenn man den ersten Waffenmode drückt, dann baut sich ein Luftdruck auf, der erst dann entladen wird, wenn die Feuertaste wieder losgelassen wird, oder wenn ein Gegner damit berührt wird. Der zweiter Waffenmodus ist weniger Effektiv, dafür aber schneller. Hier braucht die Taste nicht gedrückt gehalten bleiben. Es gibt keine Munition. Die Waffe kann jederzeit eingesetzt werden.

Enforcer:
Der Enforcer ist eigentlich nur eine Pistole. Dennoch kann sie sehr gefährlich sein, denn mit wenigen Schüssen kann man schon am Boden liegen. Wer noch einen weiteren Enforcer finden, der kann auch mit zwei Knarren in der Gegend herum rennen. Wenn ihr über einen Munipack drüber lauft, dann bekommt ihr 30 Schuss. Maximal könnt ihr 199 Schuss mit euch herumtragen.

CES Bio Rifle:
Die Bio Rifle verschießt grün schimmernden Schleim. Wenn dieser trifft, dann explodiert er. Wenn er nicht trifft, dann explodiert er von alleine nach wenigen Sekunden. Der erste Waffenmode verschießt viele kleine dieser Schleimkugeln. Wenn ihr den zweiten Feuerknopf drückt, dann lädt sich die Waffe auf und verschießt dann eine große Kugel. Ihr bekommt 25 Schuss, wenn ihr über einen Munipack lauft. Maximal könnt ihr 100 Schuss mitnehmen.

Shock Rifle:
Die Shock Rifle ist eine sehr angenehmen Waffe, weil sie sehr stark erscheint. Auf den primären Waffenknopf gedrückt und die Waffe feuert einen blauen Strahl, der auch wirklich weh tun kann. Für den Nahkampf ist der sekundäre Waffenknopf schon besser geeignet. Der verschleudert blaue Plasmakugeln. Jeder Munipack bringt euch 20 Schuss, bis ihr bei 50 seid.

Pulse Gun:
Die Pulse Gun ist recht ähnlich wie die Shock Rifle. Allerdings sind hier die Schüsse grün. Der erste Waffenmode verschießt grüne Kugeln. Der zweite Waffenmode ist etwas nützlicher. Der produziert einen grünen Strahl, der erst zusammenbricht, wenn ihr den Feuerknopf wieder los lasst. Maximal könnt ihr 199 Schuss mitnehmen, die erreicht ihr in 60 Schuss Schritten.

Ripper:
Die Ripper ist eigentlich keine so gute Waffe. Denn direkt jemanden damit zu fraggen ist nicht so leicht. Aber die Diskusse, die von der Waffe aus verschleudert werden, prallen an den Wänden ab und können so auch noch nach dem Feuern jemanden erwischen, der nicht richtig aufpasst – auch euch selbst. Ihr kommt mit dieser Waffe in 15 Schuss Schritten auf die maximal 75.

Minigun:
Die Minigun ist eine der vermutlich wertvollsten Waffen in Unreal Tournament. Der große Vorteil der Waffe ist ihre hohe Feuerfrequenz. Sie kann schon in wenigen Sekunden einen Frag mehr bringen. Die beiden Schussmodi sind recht ähnlich, der zweite erhöht eigentlich nur die Feuerrate. Um die Maximal 199 Schuss aufnehmen zu können, muss man Minutionspacks zu je 80 Schuss aufnehmen.

Flak Cannon:
Die Flak Cannon ist eine sehr sehr tödliche Waffe. Der erste Waffenmode schleudert Metallstücke durch die unmittelbare Gegend. Der zweite Waffenmodus tut das selbe, allerdings sind die Metallsplitter gut verpackt und explodieren erst, wenn der Pack irgend etwas berührt. Hier kommt ihr in 10 Schuss Schritten auf die maximal möglichen 50.

Rocket Launcher:
Der Rocket Launcher ist die bekannteste Waffe überhaupt, allerdings darf man sich nichts vormachen, die funktioniert nicht wie in Quake, sondern ist um einiges komplexer. Zunächst einmal schickt sie auch Raketen auf den Weg, aber wenn man einen Gegner wenige Sekunden im Ziel behält, dann schält sich die Rakete auf das Ziel auf und verfolgt es. Bleibt der Feuerknopf längere Zeit gedrückt, so lädt sich das Magazin auf, bis ihr maximal 6 Raketen im Lauf habt, erst beim loslassen, oder wenn alle sechs geladen sind, oder wenn ihr keine Raketen mehr übrig habt werden sie abgefeuert. Der zweite Waffenmode ist dagegen recht langweilig! Er verschleudert die Raketen in Form von Granaten. Pro Munipack bekommt ihr 6 Raketen und ihr könnt maximal 48 Raketen mitnehmen.

Sniper Rifle:
Die Sniper Rifle funktioniert genau so, wie man es vermutet. Der erste Waffenmodus feuert, während der zweite Waffenmode zoomt. Je länger der zweite Waffenknopf gedrückt wird, desto mehr zoomt die Waffen. Leider sind nur maximal 50 Schuss drin. Das erreicht man in 8 Schuss Schritten.

Redeemer:
Diese Waffe hat es in sich. Leider kommt man da nur sehr schlecht ran. Wer sie in seinem Besitzt hat, der hat meist nur einen Schuss. Das Maximum sind sowieso nur 2 Schuss. Der primäre Waffenmode schießt die Rakete einfach los. Der Einschlag ist verheerend. Der sekundäre Waffenmode ist in seiner Wirkung nicht anders, aber Ihr könnt die Rakete selbst steuern.
 
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