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PRODUKTHINWEISE
Titel: Unreal II - The Awakening
USK Freigabe:
Entwickler: Epic Megagames
Vertrieb: Infogrames
Erschienen: 08. Februar 2003
System: Windows 9x / NT
Pentium od. AMD mit 800 MHz
256 MB RAM
2 GB auf der Festplatte
CD-ROM Laufwerk
Windows kompatible Soundkarte
Bewertung:  [2 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Unreal 2 ist ausschliesslich als Singelplayer Spiel auf den Markt gekommen und hat keinen Multiplayer an Bord.Da jedoch Unreal Tournament kurz vorher erschienen ist, ist die Nachzuvollziehen.

Story:
Wir schlüpfen in die Rolle von Marshall John Dalton. Früher ein Marine, patroullieren wir nun am Rande der Zivilisation und Sorgen für Recht und Ordnung. Wir sind also eine Art Weltraum-Sheriff. Zusammen mit unserer dreiköpfigen Crew kreuzen wir auf der "Atlantis" als uns plötzlich ein Hilferuf erreicht. Natürlich machen wir uns gleich auf den Weg um uns das genauer anzusehen. Wir stellen dabei fest, daß sich mehrere Allianzen gegenseitig wegen 7 Artifakten bekriegen. Der Annahme nach handelt es dabei um eine Superwaffe, die damit auch einen grossen Machtfaktor bedeutet. Diese Artifakte müssen Sie nun vor den Allianzen finden um das Überleben ihrer Rasse zu sichern.


Maps:
Unreal 2 glänzt mit grossen und wunderschönen Außenwelten sowie komplexen Gebäuden und Raumschiffen. In insgesamt 13 Missionen mit mehr als 30 Leveln warten auf Euch und die haben es in sich. Die Texturen sind natürlich hochauflösend und passen perfekt ins Szenario. Teilweise noch mit Bump Mapping veredelt wirkt alles viel plastischer. Ob kalte Metallwand oder grüne Grasoberfläche, alles geht perfekt ineinander über.

Grafik:
Grafik macht den Spielspaß nicht aus aber trägt auf jeden Fall dazu bei. Und bei "Unreal 2" ist es einfach wunderbar die Aussenwelt zu erforschen. Da erscheinen einem die Horden von Gegnern schon teilweise als Störfaktor, wenn man gerade dabei ist sich an der Umwelt zu ergötzen. Überall verstecken sich kleine Details die das Gesamtbild einfach glaubwürdiger erscheinen lassen. So hat man selbst in der "Atlantis" das Gefühl durch ein echtes Raumschiff zu wandern. .

Models:
Wie auch in Unreal Tournament 2003 fallen Gegner die zum Beispiel von einer Rakete getroffen werden nicht einfach mit einer simplen Animation auf den Boden sondern werden phsyikalisch weggeschleudert.Auch optisch sind die Spielermodels als gut zu bezeichnen. Anders bei Models in Gebäuden, welche stellenweise recht klobig wirken. Die Waffenmodels dagegen sind wieder durchdehend gut designed und glänzen nur so vor Effekten.

Gegner:
Schon am Anfang merkt man das die Angreifer mittlerweile richtig ernstzunehmende Gegner geworden sind. Zwar rennen die Gegner immer noch wie wild auf einen zu, doch suchen diese auf ihrem Weg Deckung oder Rollen sich aus der Schussbahn. Insgesamt warten im Spiel 24 Gegnertypen darauf, Euch das Leben schwer zu machen. Die KI ist dabei auf jeden Fall einer der Punkte die mich begeistert haben.

Gameplay:
Die Steuerung geht im gesamten Spiel leicht von der Hand und wurde auf das Nötigste beschränkt. Zwar läuft der Spieler-Ego etwas langsam über den Bildschirm, man muss aber bedenken das dieser ja schließlich in einem Enorm schweren Kampfanzug steckt. Auch die Optionen sind aber Genretypisch übersichtlich und gut zu konfigurieren.

Sound:
Die Soundeffekte sind echt fantastisch. Hier knarrzt die Treppe beim runtergehen während im Hintergrund irgendeine verlorene Seele um sein Leben winselt. Gerade wenn man in einem großen Raum ist und sich der Feind schon durch sein ausserirdisches Grunzen anmeldet, ist man versucht in alle Richtungen gleichzeitig zu schauen. So was hat man schon seit langem nicht mehr am eigenen Leib "mitgelebt". Musikalisch ist das Spiel dabei mit einem klasse sphärischem Technobeat unterlegt der richtig an den ersten Teil erinnert. Genauso hat man sich das vorgstellt.
WAFFEN
Derzeit prangern hier noch die Waffen aus dem ersten Teil. Wenn ich irgendwann mal Zeit habe alle Waffen durchzuprobieren, werde ich diese Liste anpasen. Durch Zeitmangel geht dies aber erstmal nicht..

Dispersion Pistole:
Dies ist die Standard Waffe in Unreal. Man hat sie schon von Beginn an und glücklicher Weise geht ihr auch nie die Munition aus. Sie benötigt nämlich Energie, die sich zwar verbrauchen kann, sich dann aber wieder kontinuierlich auflädt, bis sie den Wert 50 erreicht hat. Es gibt 4 Ausbaustufen. Bei jeder Stufe erhöht sich die Energie um 10, so dass ihr am Ende maximal 90 Energiepunkte haben könnt. Der erste Waffenmodus schleudert einen starken Schuss in Richtung Gegner. Der zweite Waffenmodus hingegen nimmt immer den schwächsten, so dass man auch mit der großen Ausbaustufe noch Energie sparen kann.

Automag:
Die Automag ist eigentlich auch eine Standard Waffe. Man bekommt sie schon am Anfang. Sie lebt allerdings von Munition, die auch nachgeladen werden muss. Ein Magazin hält für 20 Schuss an, dann wird die Waffe automatisch nachgeladen. Die kleinen Magazine geben genau 20 Schuss, während die großen Magazine (die Minigun benutzt die großen Packs auch) 50 Schuss geben. Das geht so lange, bis ihr bei 200 Schuss seid. Der erste Waffenmodus ist stark, der zweite Waffenmodus nicht ganz so stark dafür schneller.

Stinger:
Die Stinger ist eine sehr interessante Waffe. Sie verschießt blaue Kristalle in sehr hoher Geschwindigkeit. Wenn ihr die blauen Kristalle aufnehmt, dann bekommt ihr 40 Schuss zu eurem aktuellen Stand dazu. Das geht so lange gut, bis ihr bei 200 Schuss angekommen seid. Wer den primären Waffenmodus benutzt, der verschwendet immer nur einen Schuss, der zweite Modus hingegen verbraucht gleich 5 der wertvollen Kristalle.

ASMD:
Diese Waffe sieht nicht nur gut aus, sie ist auch gut. Ihr könnt maximal 50 Schuss mitnehmen und erreicht diese in 10 Schuss Schritten. Der erste Waffenknopf ist langsam, aber dafür etwas zeilgenauer. Ein einzelner Strahl verlässt den Lauf. Der zweite Knopf lässt eine Energiekugel fliegen, die zwar langsamer fliegt, dafür ist die Feuerrate hoch.

Eightball Launcher:
Das ist der Raketenwerfer. Die Munition wird in 12 Raketen Schritten aufgenommen und das geht 4 Mal, so dass ihr am Ende ganze 48 Raketen mit euch herumschleppt. Der erste Waffenmodus verschleudert Raketen. Wird der Knopf nur kurz angetippt, dann verlässt auch nur eine Rakete den Lauf. Wer jedoch den Knopf gedrückt hält, der schickt gleich 6 Raketen auf den Weg. Ähnlich sieht es beim zweiten Waffenmodus aus. Hier wird jedoch mit Granaten um sich geschossen.

Flak Cannon:
Die Flak Cannon ist sehr gefährlich. Und zwar nicht nur für Gegnermassen, sondern auch für euch. Denn mit dem primären Feuerknopf wird eine kleine Gruppe von Metallsplittern verschleudert, die an Wänden abprallen und so auch euch verletzen können. Der sekundäre Modus verschleudert ein Paket von Splittern, die beim Aufprall auf ein Hindernis explodieren und so dem Feind den Gar aus machen. In 10er Schritten kommt ihr auf 50 Schuss.

Razorjack:
Die Razorjack Waffe ist eine der gefährlichsten Waffen überhaupt. Mit ihr kann man kleine Diskusse verschleudern, die einen den Kopf verlieren lassen, wenn man nicht aufpasst. Wer ein Munitionspäckchen findet, der kann so 25 Diskusse aufnehmen, bis ihr bei maximal 75 Scheiben angelangt seid. Die beiden Waffenmodi unterscheiden sich kaum. Beim ersten werden die Scheiben schlicht und einfach geradeaus geschossen während beim zweiten Modus die Geschosse in einer Kurve fliegen! So kann man auch um Ecken schießen.

CES Biorifle:
Wer es gerne schleimig hat, der ist mit der CES gut bedient, denn sie ist ebenfalls sehr tödlich. Der grüne Schleim, den sie verschießt, explodiert bei Kontakt. Dazu ist der erste Feuermodus da. Wer gerne etwas überraschender arbeitet, der sollte mal den zweiten Feuerknopf drücken. Je länger der gehalten wird, desto größer ist der Schleimklumpen, der geschossen wird. Dieser hält sich dann kurze Zeit, bevor er explodiert. Hier werden allerdings bis zu 5 Schuss verbraucht.

Assault Rifle:
Das ist das Scharfschützen Gewehr in Unreal. Mit dem ersten Feuerknopf wird geschossen. Mit dem zweiten wird gezoomt. Je länger der Knopf gehalten wird, desto näher kann man heran zoomen. Es verlässt immer nur ein einzelner Schuss den Lauf. Maximal kann man 50 Schuss dabei haben.

Minigun:
Die Minigun ist die Waffe fürs Grobe. Wer den ersten Feuerknopf kurz antippt, der ist 5 Schuss ärmer. Der zweite Waffenmodus ist da weniger verschwenderisch, der braucht nur 2 Schuss. Im großen und ganzen unterscheiden sich die beiden Feuermodi kaum von einander. Maximal lassen sich 200 Schuss benutzen, die allerdings mit der Munition der Automag gekoppelt sind.
CHEATS
Öffnet im Spiel mit \\\'Tab\\\' die Konsole und gebt dort \\\'BeMyMonkey\\\' ein, um die Cheat-Option zu aktivieren. Nun können in die Konsole folgende Codes eingetippt werden:
god : Unverwundbarkeit
allammo : Volle Munition, das heißt 999 Schuss bei jeder Waffe die man schon hat
fly : Damit aktiviert man den Flugmodus
ghost : Jetzt kann man durch Wände gehen
walk : Macht FLY und GHOST wieder rückgängig
loaded : Alle Waffen im Gepäck haben
amphibious : Unterwasser Modus
nextlevel : Sprung zum nächsten Level
viewself : Kamera auf sich selbst richten.
slomo 1.0 : Verändert die Spielgeschwindigkeit. 1.0 ist dabei Standard. Ein Wert kleiner 1.0 verlangsamt das Spiel, ein Wert größer als 1.0 macht es schneller.
 
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