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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Unreal 1
USK Freigabe:
Entwickler: Epic Megagames
Vertrieb: GT Interactive
Erschienen: 16. März 1998
System: Windows 9x / NT
Intel Pentium 166 MHz
16 MB RAM
100 MB auf der Festplatte
CD-ROM Laufwerk
Windows 9x kompatible Soundkarte
Bewertung:  [2 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Unreal ist eindeutig als Singelplayer Spiel auf den Markt gekommen und hat recht schnell eine große Fangemeinde zusammen gebracht.

Story:
Die Story von Unreal spielt in der Zukunft. Die Zukunft hat die Welt nicht großartig geändert, denn es gibt auch hier noch immer Gewalttaten und dergleichen mehr. Was sich geändert hat, ist die Technik. Die Menschheit hat sich der Raumfahrt in perfekter Weise bemächtigt, und so werden die Verbrecher zu anderen Planeten geschifft, um dort unter sich zu sein. Doch auf dem Weg zu solch einem Planeten passiert ein Unglück und ein Transporter stürtzt auf einem fremden Planeten ab. Alle bis auf einen Häftling kommen um. Dieser Gefangene seid ihr. Eure Aufgabe wird es nun sein, von dem verfluchten Planeten wieder zu entkommen. Das Ramschiff ist natürlich unbrauchbar geworden und zu allem Überfluss ist der Planet auch noch bewohnt. Dort lebt das Volk der Nali. Ein Volk von Außerirdischen, die keiner Menschenseele etwas zu leide tun. Doch das ist nicht das einzige Volk. Die Skaarj sind ebenfalls ein Volk, dass sich hier breit macht. Sie halten die Nali als Sklaven. Nicht, dass ihr damit ein Problem hättet, aber die Nali können euch helfen, hier wieder weg zu kommen. Die Skaarj sind nur dazu da, um euch das Leben so schwer wie nur irgend möglich zu machen. Außer den Skaarj gibt es noch weitere sehr unangenehme Rassen auf dem Planeten. Auf der Suche nach einem Weg weg von dem Planeten bekommt ihr Landschaften zu sehen, wie es sie auf der Erde nicht gibt.

Maps:
Die Maps und Levels von Unreal sind wahnsinnig gut gemacht. Nie zuvor hat man solch schöne Welten gesehen. Der Stil der teilweise riesigen Maps erinnert manchmal stark an Völker wie die Atzteken oder die Inkas. Vor allem sehr gut gelungen sind die Außenbereiche. Denn das ist eine der Stärken der Unreal Engine. Auf Grund der Geschichte von Unreal, wird sowohl in hochtechnisch Bauten, als auch in großen Außenlevels und altmodischen Bauwerken gekämpft. Sogar eine Stadt in den Wolken wird zum Schauplatz.

Gegner:
Die Gegner KI (Künstliche Intelligenz) ist noch nicht so überragend, war für damalige Verhältnisse aber durchaus bemerkenswert. Vor allem die Skaarj sind durch geschickte Manöver aufgefallen. Bei Beschuss kommt es immer wieder vor, dass sie sich durch eine Seitwärtsrolle aus der Schussbahn retten, um dann ihrerseits das Feuer auf euch zu eröffnen. Auch die restlichen Gegner verhalten sich nicht unbedingt dumm. So kann man sich auch an den ein oder anderen Gegner anschleichen, ohne das dieser es bemerkt. In einem Kampf kommt es auch vor, dass ein Gegner flüchtet. Dazu kann er schon einmal einen Aufzug benutzen. Andere Gegner werfen mit Gesteinsbrocken auf euch, um euch schnell zu erledigen. Alles in allem läuft es aber meistens auf eine einfache und simple Schlacht hinaus.
MULTIPLAYER
Obwohl Unreal als eindeutiges Singelplayer Spiel auf den Markt gekommen ist, wurde auch an den üblichen Multiplayer Modus gedacht. So konnte man schon damals an sehr schönen Internetsessions teilnehmen. Und das in verschiedenen, von Haus aus integrierten Spielmodi.

Deathmatch:
Das Deathmatch in Unreal stellt sich als sehr klassisch heraus. Es geht wie immer einfach darum, den Gegenüber zu fraggen und so Punkte zu machen. Wer dann die meisten Punkte hat, der hat gewonnen. Man kann vorher festlegen, ob eine Runde nach einer gewissen Zeit oder nach einem festgelegten Punktestand zu Ende sein soll. Um das Deathmatch so abwechslungsreich wie nur irgend möglich zu gestalten, haben die Epic Leute 10 wunderschöne Maps mitgeliefert. Alle beginnen mit den beiden Buchstaben DM, welches ja bekanntlich für DeathMatch steht. Dabei spielt sich Unreal schnell und rasant und überhaupt nicht langweilig. Man kann sich sogar Tod stellen, so dass ein Gegner evtl. von einem ablässt.

Teamplay:
In Unreal ist auch ein Team Play mit integriert worden. Hier wird anders als im Deathmatch im Team gekämpft. Wenn also jemand aus dem Roten Team jemanden aus dem Blauen Team fraggt, dann bedeutet das einen Punkt für das Rote Team. Einzelne Kills tragen so zum gemeinsamen Punktestand des eigenen Teams bei. Eigentlich spielt sich das Teamplay genau gleich wie Deathmatch, nur eben mit Team Charakter. Gespielt wird übrigens in den selben 10 Karten, wie im Deathmatch auch.

Co-op-Game:
Leider klingt das etwas besser, als es ist. Ihr könnt hier also zu zweit oder dritt das Singleplayer Game durchspielen. Die Gegner sind alle da und die Waffen sind alle da. Allerdings hat das ganze mehrere Haken, was natürlich für Unmut sorgt. So werden die Maps aus dem Singleplayer als einzelne Maps gesehen. Das bedeutet, dass nur der Spieler, der das Game gestartet hat, ganz normal weiterspielt. Die anderen werden zwar mitgenommen, aber leider nicht als vollwertige Spieler gesehen. Das merkt man recht schnell bei den Waffen. Die stehen nämlich nur einem Spieler zur Verfügung. Die anderen gehen leer aus. Das schlimmst dabei ist allerdings, dass man den Spielstand nicht speichern kann. Wenn ihr also das Game nicht an einem Stück durchspielt, dann heißt es beim nächsten Mal: Noch einmal von vorn! Man kann zwar die einzelnen Karten spielen, aber was bringt das schon, wenn man vor dem Endgegner steht und nichts anderes in der Hand hält, als eine Pistole.

Darkmatch:
Das Darkmatch fällt einem sofort ins Auge. Denn es gibt nur eine einzige Karte: Die DKNIGHTOP. In ihr ist es dunkel. Fast Schwarz. Daher auch der Name :-) Des weiteren ist das Darkmatch eigentlich nur ein Deathmatch bei Nacht. Die Map selbst ist nicht besonders geraten. Man hat von Beginn an eine dicke Taschenlampe, die für etwas Licht sorgt. Das bringt naturgemäß Spannung mit sich. Denn wenn man die Lampe anlässt, dann sieht man mehr, aber der Gegner könnte den Schein der Lampe sehen. Anders herum, wenn man die Lampe aus hat, dann sieht man evtl. den Schein der Gegnerlampe. Oder aber der Gegner steht einen Meter vor einem und man sieht ihn nicht. Eigentlich also eine nette Idee, man hätte aber mehr daraus machen können.

Bots:
Unreal ist das erste Spiel, das von Haus aus Bots mitlieferte. Die Bots waren für damalige Verhältnisse eigentlich schon eine recht nette Sache. So konnte man doch mit deren Hilfe ein Multipayer Spiel ganz ohne menschliche Gegner starten. Allerdings überzeugten die Bots nicht wirklich. Sie wussten meistens recht genau, wo der Spieler sich befindet und trafen auf 100 Km Entfernung ins Schwarze. Wenn sie nicht übermächtig waren, dann standen sie dumm in der Gegend rum und schauten sich die netten Levels an.

Technik:
Um an einem Spiel teilnehmen zu können, ist unbedingt TCP/IP von Nöten. Dabei ist es irrelevant, ob ihr ein Internet Game oder ein LAN Game starten wollt.
WAFFEN
Dispersion Pistole:
Dies ist die Standard Waffe in Unreal. Man hat sie schon von Beginn an und glücklicher Weise geht ihr auch nie die Munition aus. Sie benötigt nämlich Energie, die sich zwar verbrauchen kann, sich dann aber wieder kontinuierlich auflädt, bis sie den Wert 50 erreicht hat. Es gibt 4 Ausbaustufen. Bei jeder Stufe erhöht sich die Energie um 10, so dass ihr am Ende maximal 90 Energiepunkte haben könnt. Der erste Waffenmodus schleudert einen starken Schuss in Richtung Gegner. Der zweite Waffenmodus hingegen nimmt immer den schwächsten, so dass man auch mit der großen Ausbaustufe noch Energie sparen kann.

Automag:
Die Automag ist eigentlich auch eine Standard Waffe. Man bekommt sie schon am Anfang. Sie lebt allerdings von Munition, die auch nachgeladen werden muss. Ein Magazin hält für 20 Schuss an, dann wird die Waffe automatisch nachgeladen. Die kleinen Magazine geben genau 20 Schuss, während die großen Magazine (die Minigun benutzt die großen Packs auch) 50 Schuss geben. Das geht so lange, bis ihr bei 200 Schuss seid. Der erste Waffenmodus ist stark, der zweite Waffenmodus nicht ganz so stark dafür schneller.

Stinger:
Die Stinger ist eine sehr interessante Waffe. Sie verschießt blaue Kristalle in sehr hoher Geschwindigkeit. Wenn ihr die blauen Kristalle aufnehmt, dann bekommt ihr 40 Schuss zu eurem aktuellen Stand dazu. Das geht so lange gut, bis ihr bei 200 Schuss angekommen seid. Wer den primären Waffenmodus benutzt, der verschwendet immer nur einen Schuss, der zweite Modus hingegen verbraucht gleich 5 der wertvollen Kristalle.

ASMD:
Diese Waffe sieht nicht nur gut aus, sie ist auch gut. Ihr könnt maximal 50 Schuss mitnehmen und erreicht diese in 10 Schuss Schritten. Der erste Waffenknopf ist langsam, aber dafür etwas zeilgenauer. Ein einzelner Strahl verlässt den Lauf. Der zweite Knopf lässt eine Energiekugel fliegen, die zwar langsamer fliegt, dafür ist die Feuerrate hoch.

Eightball Launcher:
Das ist der Raketenwerfer. Die Munition wird in 12 Raketen Schritten aufgenommen und das geht 4 Mal, so dass ihr am Ende ganze 48 Raketen mit euch herumschleppt. Der erste Waffenmodus verschleudert Raketen. Wird der Knopf nur kurz angetippt, dann verlässt auch nur eine Rakete den Lauf. Wer jedoch den Knopf gedrückt hält, der schickt gleich 6 Raketen auf den Weg. Ähnlich sieht es beim zweiten Waffenmodus aus. Hier wird jedoch mit Granaten um sich geschossen.

Flak Cannon:
Die Flak Cannon ist sehr gefährlich. Und zwar nicht nur für Gegnermassen, sondern auch für euch. Denn mit dem primären Feuerknopf wird eine kleine Gruppe von Metallsplittern verschleudert, die an Wänden abprallen und so auch euch verletzen können. Der sekundäre Modus verschleudert ein Paket von Splittern, die beim Aufprall auf ein Hindernis explodieren und so dem Feind den Gar aus machen. In 10er Schritten kommt ihr auf 50 Schuss.

Razorjack:
Die Razorjack Waffe ist eine der gefährlichsten Waffen überhaupt. Mit ihr kann man kleine Diskusse verschleudern, die einen den Kopf verlieren lassen, wenn man nicht aufpasst. Wer ein Munitionspäckchen findet, der kann so 25 Diskusse aufnehmen, bis ihr bei maximal 75 Scheiben angelangt seid. Die beiden Waffenmodi unterscheiden sich kaum. Beim ersten werden die Scheiben schlicht und einfach geradeaus geschossen während beim zweiten Modus die Geschosse in einer Kurve fliegen! So kann man auch um Ecken schießen.

CES Biorifle:
Wer es gerne schleimig hat, der ist mit der CES gut bedient, denn sie ist ebenfalls sehr tödlich. Der grüne Schleim, den sie verschießt, explodiert bei Kontakt. Dazu ist der erste Feuermodus da. Wer gerne etwas überraschender arbeitet, der sollte mal den zweiten Feuerknopf drücken. Je länger der gehalten wird, desto größer ist der Schleimklumpen, der geschossen wird. Dieser hält sich dann kurze Zeit, bevor er explodiert. Hier werden allerdings bis zu 5 Schuss verbraucht.

Assault Rifle:
Das ist das Scharfschützen Gewehr in Unreal. Mit dem ersten Feuerknopf wird geschossen. Mit dem zweiten wird gezoomt. Je länger der Knopf gehalten wird, desto näher kann man heran zoomen. Es verlässt immer nur ein einzelner Schuss den Lauf. Maximal kann man 50 Schuss dabei haben.

Minigun:
Die Minigun ist die Waffe fürs Grobe. Wer den ersten Feuerknopf kurz antippt, der ist 5 Schuss ärmer. Der zweite Waffenmodus ist da weniger verschwenderisch, der braucht nur 2 Schuss. Im großen und ganzen unterscheiden sich die beiden Feuermodi kaum von einander. Maximal lassen sich 200 Schuss benutzen, die allerdings mit der Munition der Automag gekoppelt sind.
CHEATS
Die Cheats werden in Unreal mit der Taste TAB aktiviert, bzw. dort dann eingegeben. Das ist die Taste links neben "Q".
god : Unverwundbarkeit
allammo : Volle Munition, das heißt 999 Schuss bei jeder Waffe die man schon hat
fly : Damit aktiviert man den Flugmodus
ghost : Jetzt kann man durch Wände gehen
walk : Macht FLY und GHOST wieder rückgängig
invisible 1/0 : Man wird unsichtbar
playersonly 1/0 : Alles außer dem Spieler friert ein
behindview 1/0 : 3rd Person Sicht á la Tomb Raider
killpawns : Alle Gegner werden gefraggt
slomo 1.0 : Verändert die Spielgeschwindigkeit. 1.0 ist dabei Standard. Ein Wert kleiner 1.0 verlangsamt das Spiel, ein Wert größer als 1.0 macht es schneller.
switchlevel MAPNAME
switchcooplevel MAPNAME :
Bei beiden wird schlicht und einfach der MAPNAME eingegeben, zu dem man gerne möchte. Aber Vorsicht, die Waffen werden nicht mitgenommen. Ihr fang also wieder mit der Dispersion Pistole an. Switchlevel ist für den Singleplayer und switchcooplevel ist für das Co-op-Game. Hier die einzelnen Levels:
1 Vortex2
2 NyLeve
3 Dig
4 Dug
5 Passage
6 Chizra
7 Ceremony
8 Dark
9 Harobed
10 TerraLift
11 Terraniux
12 Noork
13 Ruins
14 Trench
15 IsvKran4
16 IsvKran32
17 IsvDeck1
18 SpireVillage
19 TheSunspire
20 SkyCaves
21 SkyTown
22 SkyBase
23 VeloraEnd
24 Bluff
25 DasaPass
26 DasaCellars
27 NaliBoat
28 NaliC
29 NaliLord
30 Dcrater
31 ExtremeBeg
32 ExtremeLab
33 ExtremeCore
34 ExtremeGen
35 ExtremeDGen
36 ExtremeDark
37 ExtremeEnd
38 QueenEnd
39 EndGame
 
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