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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Invasion Deutschland
USK Freigabe:
Entwickler: Davilex
Vertrieb: Koch Media
Erschienen: 12. Dezember 2000
System: Windows 9x/NT4.0
Intel Pentium II mit 120 MHz
32 MB RAM
50 MB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
OpenGL kompatible Grafikkarte
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Bei Invasion Deutschland handelt es sich um einen reinrassigen Ego-Shooter, dessen Reiz darin liegt, daß die Schauplätze des Spieles in Deutschland liegen und durchaus einen gewissen Wiedererkennungswert haben. Leider fehlt der Multiplayer-Modus. Invasion Deutschland machte ausserdem im Vorfeld der Veröffentlichung diverse Schlagzeilen, da es selbst für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Stellen des Reichstages detailliert darstellte. Daraufhin gab es von Politikern und Behörden Bedenken um die Sicherheit der Politiker und Mitarbeiter.

Story:
Ausserirdische Raumschiffe sind in Deutschland gelandet! Hunderte von fremdartigen, blauen Monstern bedrohen die ganze Republik! Es gibt nur eine Person, die Deutschland und damit auch die restliche Welt vor den Grobbern retten kann - und das sind Sie!" Sie spielen in der Story einen jungen Computerfreak, der von einem so genannten Professor Albert und seiner Nichte Lea per Videomail aufgerufen wird, die Welt zu retten. Zwischendrin erleben Sie dann immer mal wieder kleine und schöne Videoausschnitte, die Ihre Story weiterführen. Klingt nach einer ganz normalen Story eines ganz normalen Ego-Shooters, und so ist es auch. Die Hintergrundgeschichte ist somit ebenso kurz wie unbedeutend für das Spiel. Sie wirkt aufgesetzt und kann allenfalls als schmückendes Beiwerk angesehen werden.

Maps:
Ihre Reise führt Sie über Berlin nach Hamburg, dann über Köln, Frankfurt, München zum Finale zurück nach Berlin. Jeder Schauplatz stellt dabei einen Level dar. Während der Reise durch Deutschland (die Maps) besucht man viele bekannte Gebäude, unter anderem auch den Reichstag. Die Gebäude und Umgebungen sind eigentlich schön, aber nicht überdurchschnittlich. Selbstverständlich sind auch hier die in Spielen dieses Genres häufig vertretenen Schalterrätsel zu lösen. Kann das Leveldesign mit seiner comicartigen Darstellung bekannter Bauwerke der oben genannten Städte (zum Beispiel der Reichstag in Berlin) durchaus noch unterhalten, sind Objekte und Animierung eher dürftig ausgefallen. Ausserdem sind es nunmal nur 5 Level, was nicht unbedingt viel für einen Shooter sind.

Gameplay:
Die Installation von Invasion Deutschland erfolgt weitestgehend automatisch und bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Auch die Bedienung des Spiels ist leicht und intuitiv erlernbar. Natürlich lassen sich in den Optionen auch alle Standardeinstellungen, wie Schwierigkeitsgrad, Ton und Steuerung einstellen und nach eigenen Wünschen anpassen.Der Spielfluss ist schnell und sauber, Ruckeln sucht man hier vergeblich ... die Speicherfunktion im laufenden Level allerdings auch.Bei Beginn jeder Mission wird man dann über die aktuellen Levelziele informiert.

Sound:
Soundmässig ist das Spiel auf die direkte Umgebung angepasst, das kann man auch gut bei der leichten Hintergrundmusik erkennen. Leise im Hintergrund und zu keiner Zeit zu aufdringlich. Anders ist dies bei den Sprechern, bzw. deren Texten. Denn ohne jede Stimmung in das Mikro gehauchte Texte wie „... das hast Du gut gemacht" sind eine echte Zumutung.

Gegner:
Auch die Auswahl der Gegner ist nicht besonders originell für einen Ego-Shooter. Fünf verschiedene Gegnertypen sowie ein einziger Endgegner, die alle nicht durch künstliche Intelligenz auffallen, sollen dem Spieler das Leben erschweren. Furchterregend sind die Gegner also nur wegen fehlender Speicherfunktion im Level.
WAFFEN
Im Spiel ist die Auswahl bei den verfügbaren Waffen eher beschränkt. Lediglich vier verschiedene Waffen stehen dem Spieler im gesamten Spiel zur Verfügung. Das ist wirklich wenig.

Bouncer:
Diese 'originelle' Waffe feuert mit Hilfe zweier sich drehender Scheiben explosive Bälle ab. Diese Bälle werden nach einigen Sekunden mit 'verheerender Kraft' explodieren. Sie können von Mauern zurückprallen, also passt gut auf wohin Ihr schiesst. Grosser Vorteil, man kann um die Ecke schiessen.

Beamgun:
Mit der Beamgun feuert man ständig einen langen Laserstrah ab. Sie ist eiine mehr strategische Waffe. Hiermit kann man über eine grosse Entfernung dieGrabber eliminieren. Aber vorsicht, der Laserstrahl ist sehr schlecht zu steuern und deswegeen nicht unbedingt eine Offensivwaffe.

Beamgun:
Diese Waffe ist wirklich für den Endgegner nötig. Die Waffe selbst muss sich immerwieder selbst laden bevor deer nächste Schuss abgegeben werden kann, zeigt dann aber auch einen gehörigen Bums. Sie generiert zwei elektrische Bälle die beim Aufschlag explodieren.

Grabber Waffe:
Dies ist die einzig wirkliche Waffe im Spiel mit der es auch Spass macht zu spielen. Schaut sie euch einfach selber an.
CHEATS
Das Cheaten im Spiel funktiioniert durch Änderungen an den Einträgen in der Player#.ini. Dabei steht der 1 für aktiviert, 0 für deaktiviert. Folgende Änderungen müssten also zum Erfolg führen:
 
Console=1/0: Konsole an/ausschalten. Im Spiel mit [Umschalt]+ [2] öffnen.
ActorCanBeShot=1/0: Gott Modus an/ausschalten
HasGun#=1/0 : Waffe # an/ausschalten.
 
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