StopptWillst
  Willkommen, Besucher
Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Sum of all fears
USK Freigabe:
Entwickler: Red Storm
Vertrieb: Ubi Soft
Erschienen: 17. Juli 2002
System: Windows 98, ME, 2000, XP
500 MHz AMD-Prozessor
8fach CD Laufwerk
128 MB RAM
1 GB freien Festplattenspeicher
3D Grafikkarte mit 16 MB Ram (keine Vodoo)
Direct X 8.0 oder höher
Bewertung:  [0 Stimme/n]
Bewerten: Nur Mitglieder!
SINGLEPLAYER
In diesem Spiel wurde wohl eigentlich das Augenmerk auf den Multiplayer gelegt. Jedoch ist der Singleplayer auch sehr gut und steht dem MP Modus in nicht´s nach. Wer die Missionen im Spiel also alleine spielen will, kann dies getrost machen und wird nicht entäuscht. Die deutsche Version heisst übrigens "Der Anschlag" !

Story:
Am Silvester-Abend bringt eine Gruppe von Milizionären aus den Bergen West Virginias einen Fernsehsender in ihre Gewalt und sendet ihre Forderungen live. Das "Hostage Rescue Team" des FBI wird eingeschaltet und soll die Situation unter Kontrolle bringen. Dies ist jedoch nur das erste einer Kette von Ereignissen, die das Team von den Bergen West Virginias bis zu den Diamantenminen Südafrikas, und von den Wüsten des Mittleren Ostens bis zu den Nischen des Wohlstands und der Macht in Österreich führt. Denn die Terroristen haben die zerstörerischste Waffe der Menschheit gezündet.

Maps:
Gleich beim Start des Spieles fällt die Ähnlichkeit der Menüs und Interfaces mit denen von 'Ghost Recon' auf - kein Wunder, handelt es sich doch um die gleiche Engine, die jedoch dahingehend optimiert wurde, dass der Schwerpunkt eher auf Innenlevel gelegt wird, als auf die von 'Ghost Recon' bekannten umfangreichen Außenlevel. Dies macht sich bezahlt. Denn auch die Innenlevel sind relativ gross im Vergleich zu anderen Engine´s. Dafür wird einem aber auch gleich auf der Minimap der notwendige Weg zum nächsten Missionsziel aufgezeigt, dem ihr jedoch nicht strikt folgen müsst. Im Gegenteil: Oftmals lohnt es sich, andere Wege zu gehen, um dem Gegner in den Rücken zu fallen oder mögliche Gefahren aus dem Hinterhalt vorab auszuschalten.

Gameplay:
Das Teamsteuerungs-Menü von 'Ghost Recon' ist komplett entfallen, statt dessen gibt es ein kleines aktivierbares Menü, in welchem ihr euren beiden Mitstreitern kurze Befehle erteilen könnt, wie etwa das Sichern von Positionen, Angriff oder den Abstand. Ansonsten deckt euch euer Team nach bestem Wissen und Gewissen den Rücken, was im allgemeinen auch recht gut funktioniert. Als kleine Hilfe im einfachsten der drei Schwierigkeitsgrade gibt es eine Minimap, auf der die Positionen der Gegner zu sehen sind, so dass ihr wisst, wo euch Gefahr droht. In den beiden anderen Graden sind diese Positionen nicht erkennbar, was das Spiel dort natürlich weitaus spannender macht.

Missionen:
Die Einsätze selbst sind unterschiedlichster Art, angefangen vom Geiselretten über die Beschaffung von Dokumenten und Informationen bis hin zu Bombenentschärfungen oder Attentaten auf Terroristenführer. Im Einsatz selbst steuert ihr eines der Mitglieder eines Drei-Mann-Trupps. Stirbt euer virtueller Spieler, könnt ihr per Mausklick einen der verbliebenen anderen übernehmen. Sind alle drei tot, ist ein Laden eines Spielstandes oder der Neuanfang der Mission angesagt. Begleitet werdet ihr noch von weiteren Trupp´s, die jedoch nicht steuerbar sind, sondern basierend auf den Ereignissen in der Mission gescriptet vorgehen. Die Steuerung im Spiel entspricht der von beliebigen Ego-Shootern, was das Eingewöhnen unnötig macht.

Models:
Schöne Objekte, Beleuchtungen und Texturen warten auf euch, allerdings hier und dort auch ein paar kleine Aussetzer, wenn Wandtexturen verwaschen wirken oder Objekte etwas nach Bitmaps aussehen, was aber recht selten der Fall ist. Gegner und Models sind sehenswert und auch gut animiert. Dies alles ist als wirklich gelungen anzusehen.

Gegner:
Die Gegner schießen schnell und akkurat, wie üblich reichen zwei oder drei Treffer, um euch auszuschalten. Schwächen bei der Gegner-KI sind allerdings wieder einmal vorhanden. So passiert es schon mal, dass ein Feind direkt auf die Leiche eines Kameraden zustapft, ohne sich im geringsten daran zu stören. Solche Ausfälle sind glücklicherweise eher selten, meist verkrümeln sich die Gegner an eine kaum einzusehende Ecke und machen es euch schwer, lebend in den Raum zu kommen, um sie auszuschalten.

Sound:
Sehr gelungen ist auch die Soundkulisse. Neben guter Sprachausgabe beim Briefing und sehr guter Hintergrundmusik fallen vor allem die exzellenten Waffengeräusche auf. Funkverkehr mit den Team-Members lässt feine Atmosphäre aufkommen, man schwitzt regelrecht mit, wenn vom Support-Team die Meldungen kommen, dass Kameraden gefallen sind. Auch geben die Gegner hier und da Kommentare mit passendem Dialekt von sich, wodurch sie sich einerseits auch mal verraten, andererseits aber auch eine gewisse Lebendigkeit erzeugt wird.
MULTIPLAYER
Neben dem abwechslungsreichen Singleplayer-Modus und der Kampagne, die leider viel zu schnell durchgespielt ist, gibt es auch wieder einen umfangreichen Multiplayer-Modus. Fünf Teamplay-Modi , drei Kooperativ-Modi und vier Jeder-gegen-jeden-Modi warten darauf, von euch entdeckt zu werden. Sechs Multiplayer-Maps sind im Gepäck, zudem können alle elf Maps des Singleplayer-Modus gespielt werden.Im Internet/Lan sind bis zu 36 Spieler möglich !

Cat & Mouse:
Alle Spieler starten als Katzen. Der erste, der jemanden killt wird zur Maus. Die Maus hat dann nur noch eine Pistole. Wenn jemand die Maus tötet wird dieser zu Maus. Wer am Schluss die meisten Kills als Maus hat gewinnt!

Fire Fight (Coop):
Es wird von allen Mitspielern ein grosses Team gebildet. Das Team muss dann versuchen alle Gegner in der Map zu fraggen. Schafft das Team das Spielziel, dann hat es das Match gewonnen.

Recon (Coop):
Das Team muss versuchen eine Zone zu erreichen die sich die "Extraction Zone" nennt. Dieses Ziel muss erreicht werden ohne Verluste im eigenen Team zu verbuchen. Äusserste Vorsicht ist also geboten.

Mission (Coop):
Das Team muss versuchen die vorgegebene Mission zu schaffen Im Gegensatz zum 'Recon' sind hier Verlusste zulässig, erschweren aber natürlich das Ziel der Mission zu erreichen.

Hamburger Hill (Solo):
Es gewinnt der Spieler der am längsten in der Basis "Central Base" bleiben kann und diesen verteidigt. Es gillt also den Ort einzunehmen und zu verteidigen. Wer dies am längsten in einer Runde schafft, hat das Match gewonnen

Last Man Standing (Solo):
Hier gillt es, wie der Name schon sagt, als letzter am Leben zu bleiben und somit das Match zu gewinnen. Die einzige Deathmatch Art in der wirklich das Ego im Vordergrund steht.

Sharpshooter (Solo):
Der Spieler der die meissten Kill´s gemacht hat bevor die Zeit abgelaufen ist oder am Ende als letzter überlebt, gewinnt das Match. Sozusagen eine "Deathmatch" Variante.

Hamburger Hill (Team):
Es gewinnt das Team das am längsten in der Basis "Central Base" bleiben kann und diese verteidigt. Es gillt also den Ort einzunehmen und zu verteidigen. Welches Team dies am längsten in einer Runde schafft, hat das Match gewonnen

Last Man Standing (Team):
Hier gillt es, genau wie in der Solo Variante, als letztes Team oder Teammitglied am Leben zu bleiben und somit das Match zu gewinnen. Gewinnen tut hier natürlich das gesamte Team.

Search & Rescue (Team):
In diesem Modi gillt es 3 Geiseln zu finden, diese zu befreien und dann in die Basis zu bringen. Der Clou ist das zwei Teams zueinander Kunkurieren. Das Team welches die Geisel in ihre Base lotst bekommt einen Punkt.

Technik:
Spielen könnt ihr über TCP/IP, Modem oder im Lan. Im Internet/Lan können bis zu 36 Spieler teilnehemen ! Ein schneller Rechner als Server ist empfohlen.
WAFFEN
Ihr habt die Wahl aus verschiedenen Waffenkits, wobei anfangs nur wenig schusskräftiges Material zur Verfügung steht. Nach absolvierten Missionen wird der Pool erweitert, so dass ihr nicht nur eine schallgedämpfte MP5, Pistole und Blendgranate zur Verfügung habt, sondern auch mit M4, M16/M203, Sniper oder Shotgun und Splittergranate ins Gefecht ziehen könnt.

M4:
Eine gute Mischung aus Feuerkraft und Größe. Diese Waffe kombiniert die Schusskraft eines Gewehrs mit der guten Handhabung einer Kompaktwaffe. Dadurch wird die M4 zu einem sehr wertvollen Instrument sowohl für offenes Gelände als auch für den Häuserkampf.

M16:
Mit denselben Patronen wie das M4 hat das M16 eine moderate Feuerkraft. Der längere Rahmen des Gewehrs gewährt eine bessere Treffergenauigkeit, aber wirkt hinderlich, wenn man sich auf engem Terrain bewegt.

M16 M203:
Diese Waffe kombiniert die Feuerkraft eines M16 mit der Sprengkraft eines 40mm Granatwerfers, wodurch es zu einem hervorragenden Sturmgewehr wird. Der Granatwerfer sollte mit Bedacht benutzt werden, wenn Zivillisten in der Nähe sind.

M4 Schrotgewehr:
Die Kombination eines M4 mit einer Schrotflinte machen diese Waffe zum idealen Partner im Nahbereich, wo die Lautstärke keine Rolle spielt. Das Schrotgewehr ermöglicht das Eindringen in geschlossene Räume wo das M4 seine hervorragende Feuerkraft entfalten kann.

Abgesägte Schrotflinte:
Die abgesägte Schrotflinte hat im Nahbereich dieselben Fähigkeiten wie ein Schrotgewehr, aber durch den kurzen Lauf ist die Reichweite reduziert und die Treffsicherheit geringer. Somit eher für Häuserkampf ausgelegt.

Scharfschützengewehr:
Dieses Scharfschützengewehr verfügt über einen Schalldämpfer. Trotz geringerer Durchschlagskraft ist dieses Gewehr also ideal für Einsätze geeignet, die einen minimalen Lärmpegel erfordern und auf mittlere Reichweite ausgerichtet sind.

Handgranate:
Die Handgranate explodiert nach 3 Sekunden und streut Splitter innerhalb eines großen Radius. Für den Nahkampf wurde der Sprengradius der Granate auf 5m reduziert. Das macht diese Granate sehr nützlich für kurze Distanzen.

Blendgranate:
Die Blendgranate verursacht bei ihrer Detonation einen lauten Knall und einen hellen Blitz. Mit dieser Kombination wird das Ziel für einige Sekunden gelähmt, ohne ernsthaften Schaden zu erleiden. Dies macht die Blendgranate zu einem hervorragenden Mittel, um Räume von Feinden zu säubern, ohne Geiseln zu gefährden.

Herzlschlag Sensor:
Der Herzschlag-Sensor ist ein Ultraschall-Gerät, das die elektromagnetischen Wellen des menschlichen Herzens auffängt. Wenn es benutzt wird, werden alle Gegner in einem bestimmten Radius auf der Mini-Karte sichtbar.
CHEATS

Um die Cheats eingeben zu können, muss man die Konsole mit der Enter Taste im Nummernblock öffnen. Dann können folgende Chats im Spiel genutzt werden:

superman: Gott Modus
teamsuperman: Gott Modu für gesamtes Team
shadow: Spieler wird unsichtbar
teamshadow: Team wird unsichtbar
ammo: Voller Munitionsvorrat
autowin: Mission gewinnen
quit: Spiel beenden
 
© 2002 - 2021 by ego-shooter.org/sekoner.de . Alle Rechte vorbehalten !