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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Global Operations
USK Freigabe:
Entwickler: Crave Entertainment
Vertrieb: Electronic Arts
Erschienen: 01. April 2002
System: Windows 9x, ME, 2000
Intel Pentium III mit 500 MHz
128 MB RAM
800 MB freien Festplattenspeicher
3D Grafikkarte mit 16 MB Ram
Direct X 8.0 oder höher
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SINGLEPLAYER
In Global Ops kämpfen eigentlich zwei Parteien online oder via LAN gegeneinander. Terroristen gegen Antiterroreinheit. So werdet ihr in 13 verschiedenen Gebieten 26 verschiedene Einheiten benutzen können. Es wurde jedoch auch ein SP Part wie in Team Factor hinzugefügt, um auch alleine gegen Bots spielen zu können.

Maps:
In den 13 verschiedenen Maps gibt es jede Menge zu tun. So müsst ihr Geiseln befreien, VIP´s eskortieren, Anlagen zerstören und vieles mehr, das in den Bereich von Militärs fällt. Die Terroristen müssen natürlich den dazugehörigen Gegenpart spielen. Damit die Einsätze nicht langweilig sind, werdet ihr in folgende Länder geführt, um eure Einsätze zu bestreiten: Tschetschenien, Kolumbien, Kanada, Nordafrika, Uganda, Sri Lanka, Argentinien, Peru, Antarctica, Südchinesisches Meer, Westeuropa, Mexiko und die USA. In jeder Karte sind die Gegebenheiten sowie die taktischen Vor- bzw. Nachteile anders ausgewogen. Zudem sorgen die von Grund auf verschiedenen Umgebungen für gelungene Abwechslung. Die Maps sind für meinen Geschmack aber leider etwas zu weitläufig, gerade dann wenn man eine kleinere Runde ,it 4-6 Mann spielt. Dies ist ein kleiner Nachteil.

Models:
Die Spielermodels entsprechen alle den gängigen Militärfiguren aus vergleichbaren anderen Spielen. Diese laufen im Vergleich zu allen mir sonst bekannten Ego-Shootern übrigens ziemlich langsam, was das Spiel aber nicht unbedingt „lame“ macht. Bei den Waffenskins muss man leider sagen das diese nicht so optimal angefertigt wurden. Die Models werden mit Sicherheit bei Neulingen zu Verwirrungen und somit mehr Teamkills führen. Denn im Gegensatz zu den meisten Shootern in denen es nur ein paar Models gibt und sich die Seiten leicht auseinander halten lassen, bringt Global Ops Farbe ins Spiel. Vor allem auf weite Entfernungen oder im Dunkeln sind Teamkills kaum zu verhindern. Das gillt auch für geübtere Spieler.

Das Gameplay
Die Steuerung eurer Soldaten läuft, wie für Ego-Shooter typisch, sehr unkompliziert vonstatten. Euer Charakter reagiert sofort beim Ausführen eines Befehls. Was ebenfalls für Realismus sorgt ist der Streufaktor der Waffen. Leider hat Global Ops noch mit einigen Problemen wie Lags zu kämpfen. Dies wird aber durch die neuen Updates bald behoben sein.

Die Engine
Das Spiel verwendet die Lithtech Engine. Leider ist sie, was die Hardwareanforderungen angeht, ziemlich heftig. Wer keinen starken PC sein eigen nennt, wird so manche Ruckelorgien bewundern können.

Sound:
Beim Sound wurde im Allgemeinen, bis auf einige kleine aber gelungene Gimmicks, nur durchschnittliche Arbeit geleistet. Die Sounds der Waffen klingen nicht immer passend. Bei einigen Waffen denkt man wirklich, dass mit Knallfröschen oder Popcorn geschossen wird. Gut getroffen wurde der Ton allerdings bei den MG´s. Hier kann man sagen, dass es wirklich viel Spaß macht, Deckungsfeuer zu geben. Bei den Funksprüchen wurden Sprecher eingesetzt, die wohl die Langeweile in Person sind, denn selten ist mir so was emotionsloses untergekommen wie hier. Wo bei Counter-Strike das „Go Go Go“ für einen Motivationschub sorgt, kommt hier eher der Drang zum Abschalten.

Bots:
Die Bots im Spiel sind im Gegensatz zu Team Factor recht intelligente und ebenbürtige Gegner. Dies erhöht den Spielspass auch für Leute die nicht nur online zocken wollen. Ein Lob an die KI des Spieles.

Technik:
Spielen könnt ihr über TCP/IP, Modem oder auch Seriell. Was natürlich total veraltet ist und deshalb auch keiner mehr macht.
MULTIPLAYER
Zu Beginn wählt man sich auf einen Server ein. Danach muss man sich für eine Seite entscheiden. Wenn dies vollbracht ist, solltet ihr euch eine Klasse aussuchen in der Ihr spielen wollt. Es gibt sieben an der Zahl: Kommandoeinheit, Späher, Scharfschütze, Sanitäter, Sprengstoffexperte, Kanonier und in bestimmten Missionen den VIP.

Das Gameplay
Eine Runde lässt sich nie durch Ausschalten aller Gegner gewinnen. Stirbt man, wird man nach einiger Zeit wieder respawned und startet an seiner Base mit den Teamkollegen (es läuft eine Uhr mit 50 sek herunter man muss also zwischen 50 und 0 sek. auf den Respawn warten). Die Waffe die man in der Vorrunde verloren hat bleibt bis zum neuerlichen Tod liegen und kann von jedem aufgehoben werden (man kann also eventuell seine eigenen Waffe von der Vorrunde einsammeln).

Geldsystem:
Das Geldsystem ist ziemlich gleich mit dem bei Counter-Strike. Alles funktioniert mit Geld. Wenn ihr einen Gegner erwischt, dann gibt das Geld. Wenn ihr die Hauptaufgabe erledigt, dann gibt es mehr Geld. Wenn eine Person in euem Team fragged, gibt es Geld. In diesem Fall sogar für den Recon des Team´s. Wenn ihr eine Geisel erschießt, dann verliert ihr Geld. Mit dem erworbenen Geld kauft ihr dann Waffen. Seit ihr gut und habt ihr viele Leute gefraggt, dann habt ihr viel Kohle und könnt euch davon eine große Waffe kaufen. Es gibt auch eine Statistik in der nicht nur nach Frags, sondern auch Frags und verdientes Geld gelistet werden.

Teamplay:
Der Multiplayer wird aus zwei Team`s gebildet. Eine Runde ist erst dann beendet wenn eine Seite ihre Mission erfüllt hat, (die durchaus auch mehrere Ziele haben kann. Oftmals kann das eine Ziel gar nicht erfüllt werden ohne vorher das zweite Ziel zu schaffen.. Schafft also eine Seite nicht die Mission zu erfüllen kann die Runde auch schon mal die ganze Map überdauern. Manchmal müssen auch beide Seiten aktiv ein Ziel erfüllen. Schafft es keine von beiden Seiten die jeweiligen Ziele der Map zu erreichen, dann gibt es auch keinen Sieger.

Technik:
Spielen könnt ihr über TCP/IP, Modem oder auch Seriell. Was natürlich total veraltet ist und deshalb auch keiner mehr macht.
WAFFEN
Für fast alle Waffen gibt es Zusatzkomponenten. So lässt sich für eigentlich jede Waffe noch ein Zoom erwerben. Meist gibt es auch noch einen Schalldämpfer und eine Taschenlampe zum Aufschrauben für die ausgewählte Waffe. Das Waffenkaufen an sich erfolgt ein ein schön gemachtes Auswahlmenü. Ich verzichte hier allerdings auf Hinweise welches Team oder welche Waffengattung eine Waffe bekommt oder nicht. Hier ein kleiner Überblick:

Desert Eagle:
Diese Waffe können sich beide Teams kaufen. Die Waffe kostet 650 Dollar. Sie hat 7 Schuss und ihr könnt maximal 35 Schuss mit euch nehmen. Diese Pistole ist die einzige Pistole, die auch durch Wände und Kisten schießen kann.

MP5-Navy:
Die MP 5 von H&K ist eine der beliebtesten Waffen in CS, weil sie relativ zielgenau und effektiv ist und das beste Preis/Leistungsverhältnis hat. Beide Teams können sie für 1500 Dollar kaufen. Im Magazin der Waffe befinden sich 30 Schuss und maximal sind es 120 Schuss.

AK 47:
Die AK-47 kann nur von Terroristen gekauft werden. Dafür müssen schon 2500 Dollar investiert werden. Allerdings bekommt man im Gegenzug eine wirklich gute Waffe, die auch auf weitere Distanzen relativ zielgenau ist. Im Magazin befinden sich 30 Schuss und man kann noch 90 weitere Schuss mitnehmen.

Gasgranate:
Diese sollte man nur mit aufgesetzter Gasmaske werfen. Ihre Wirkung zeigt sie, indem alles verschwimmt (wie beim Biermod in Q3), teilweise wird einem ganz schwarz vor Augen. Vorsicht ist geboten.

Granate:
Die normalen Granaten sind ebenfalls recht heftig (kauft man diese hat man übrigens immer gleich 2 dabei) und wirken sich nicht nur im Schaden aus, sondern man hört auch eine gewissen Zeit lang alle Geräusche gedämpft.

Stun Grenade:
Bei der Explosion erzeugt die Stun Grenade einen grellen Lichtblitz der Gegner irritiert und kurzzeitig blendet. Dies ist ausserdem ein der wenigen Waffen die für alle Waffengattungen und Teams zur Verfügung stehen.
 
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