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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Red Faction 1
USK Freigabe:
Entwickler: Volition
Vertrieb: THQ
Erschienen: 31. August 2001
System: Windows 95, 98, 2000, ME
Intel Pentium II 400 MHz
64 MB RAM
900 MB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
3D-Grafikkarte mit 8 MB VRAM
Direct X 8.0 & kompatible Soundkarte
Bewertung:  [3 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Red Faction bietet einen netten Singleplayer sowie Multiplayer Part. Das beste an dem Spiel war aber seinerzeit der beiliegende Editor der leicht zu bedienen war und gute Maps hätte hervorbringen können. Lediglich die Spieldauer im SP ist eine einzige Frechheit.

Story:
Es sollte eigentlich ein trostloser Tag wie jeder anderer sein. Parker arbeitete wie jeden Tag viele Meter unter der Mars-Oberfläche in den Minen der Ultor Corporationen. Einer der großen Organisationen, die sich die Ausbeutung der Menschen und Planeten zur Aufgabe gemacht haben. Als wenn dieses nicht schon schlimm genug wäre, grassiert unter den Minenarbeitern eine mysteriöse Epidemie, die bei den meisten mit dem Tod endet und schon viele Kameraden von Parker dahin gerafft hat. Jeder kann der nächste sein. Kein Wunder, dass die Stimmung daher kurz vor der finalen Explosion angekommen ist, denn so kann und darf es nicht weiter gehen.
Als Parker sich Richtung Feierabend aufmacht, verfolgt er die Diskussion zwischen einem Arbeiter und einem Wachmann, die zu eskalieren scheint. Ein Wort gibt das andere, als beide plötzlich aufeinander los gehen. Parker will noch eingreifen, als der Wachmann Tod am Boden liegt und Parker eine Energie-Keule in der Hand hält. Chaos bricht los, die Revolution kann beginnen. Unterstützt vom Sicherheitsbeamten Hendrix und der Rebellen-Anführerin EOS macht sich Parker auf seine abenteuerliche Suche unter der Mars-Oberfläche, um das Regime der Ultor Corporation zu zerschlagen und aufzudecken, wer hinter der mysteriösen Seuche steckt. Seine Reise führ ihn von den Minen in Ultors alte Forschungs- und Nanotech-Laboren, an die Oberfläche des Mars und später sogar in den Orbit.

Maps:
Das Spiel mit seinen 20 Levels ist recht zügig durchgespielt. die Maps sind meist recht Linear und spielen selten an Outdoor Schauplätzen. Eine der Besonderheiten bei den Maps bildet die GeoMod-Engine. Mit dieser ist es möglich das Aussehen einer Map durch Zerstörungen drastisch zu ändern. Sie erlaubt es dem Spieler, metertiefe Löcher in den Boden zu sprengen oder sich mittels des Rocket-Launchers einfach eine eigene Tür oder einen alternativen Gang zu schaffen. Aber diese Funktion ist nicht überall gleich verteilt. Oft erreicht man an den Betonwänden zum Beispiel garnichts. Versüsst werden die Einzelspieler-Missionen durch die fünf verschiedenen Fahrzeuge, die euch zur Verfügung stehen. So dürft ihr einen Allzweck-Jeep, ein U-Boot, einen Kampfgleiter, ein Bohrfahrzeug und einen Personentransporter in manchen Maps steuern.

Gegner:
Die Kontrahenten sind Hauptsächlich die Wärter der Ultor Corporation. In den ersten Levels stellen sie für geübte Spieler kein besonderes Problem dar, vorausgesetzt man hat den Schwierigkeitsgrad nicht auf "Impossible" gestellt. In den späteren Levels kommen dann aber auch vermehrt härtere Aufseher, die einem manchmal eine kleine Nuss zu knacken geben. Kleinere und größere Roboter stellen sich Parker ebenso in den Weg wie Fische. Solche tierischen Gegner treten aber nur selten in Erscheinung. Die menschlichen Zwischen-Endgegner sind etwas zu leicht zu besiegen.
MULTIPLAYER
Der Multiplayer Part ist für den PC löblicherweise angepasst worden. Unter anderem sind so zum Beispiel auch ein paar Spielmodi mehr im Multiplayer Teil enthalten als in der Playstation Variante.

Deathmatch:
Der für fast alle Multiplayer Spiele obligatorische Deathmatch darf natürlich auch bei Red Faction nicht fehlen. Ziel ist es wie immer am Leben zu bleiben und soviele Gegner wie möglich zu fraggen. Der Spieler mit den meisten "Kills" gewinnt das Spiel. Die Spielrunden sind dabei nach Zeit zu meistern welche man in den Servereinstellungen ändern kann.

Team-Deathmatch:
Dieser Modus unterscheidet sich vom normalen Deathmatch nur dadurch, das hier das Team mit den meisten Kills gewinnt. Gespielt wird auch weiterhin in einer vorgegebenen Zeit. Erledigt ein Spieler ein Mitglied aus dem anderen Team, so erhält das eigene Team einen Punkt. Das Team, das die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Capture the Flag:
Das Capture the Flag ist wie jedes beliebige andere Capture the Flag auch. Jedes Team ist im Besitz einer Flagge, die an einem bestimmten Punkt im jeweiligen Territorium des Teams positioniert ist und nur darauf wartet vom anderen Team gemopst zu werden. Man muß einerseits also die Flagge des Gegners klauen, andererseits muss die eigene Flagge bewacht werden, damit sie nicht auf diebische Art und Weise aus dem eigenen Gebiet herausgeschummelt wird.

Mod:
Mod ist einer der beiden Modi die für den PC dem Spiel hinzuefügt worden sind. Spielmodi ist dabei eigentlich aber nicht ganz richtig. Denn hier sind alle von Spielern erstellten und hinzugefügten Maps beheimatet, die beide im Spiel vorhandenen Modi beinhalten können. Allerdings ist die Menüführung auf diese Art recht angenehm.

Maps:
In sage und schreibe 25 verschiedenen Karten dürft ihr menschliche Kollegen zum Duell herausfordern. Davon sind 18 Maps für den Deathmatch und sieben für den Capture the Flag Modus vorgesehen. Das sind wesentlich mehr Arenen als der Singleplayer- bietet. Auch hier können GeoMod Einstellungen gemacht werden, was den Anreiz für MP Gefechte erhöhen dürfte. Schade jedoch, dass die Vehikel nicht in den Multiplayer-Games zur Verfügung stehen.Alles in allem sind die Maps recht gut gelungen.

Technik:
Spielen könnt ihr über das TCP/IP Protokol über Modem oder LAN. Damit sind alle derzeit üblichen Verbindungs Techniken auch in Red Faction vorhanden.
WAFFEN
Schutzschild:
Ein Schutzschild, der vor den Körper gehalten und oft von den Wachen benutzt wird. Der Schild ist extrem leicht, kann aber Kugeln eine gewisse Zeit lang widerstehen. Zwar nicht direkt ein Waffe, aber eine Erwähnung wert. (Wann wohl der Duke kommt?).

Halbautomatische Pistole:
Diese halbautomatische Pistole ist besonders für den Einsatz gegen ungepanzerte Ziele geeignet. Sie kann auch Schutzanzüge durchschlagen, doch ist die Wirkung wesentlich geringer. Diese Waffe gehört zu der Standardausrüstung der Ultor Sicherheitskräfte und Wachen. Die Pistole kann auch unter Wasser abgefeuert werden. Das Magazin umfasst dabei ganze 16 Schuss.

Maschinenpistole:
Diese Waffe ist vollautomatisch und etwas größer als die gewöhnliche Pistole. Sie ist außerdem schwerer und bietet somit eine bessere Kontrolle im Automodus. Auf mittlere und weite Entfernung ist sie jedoch ungenau. Pro Magazin sind je nach Art der Geschosse 20-30 Kugeln.

Autom. Pumpgun:
Diese Pumpgun kann sowohl halb- als auch vollautomatisch abgefeuert werden. Der Rückstoß im halbautomatischen Modus ist etwas geringer als der eines Standard-Schrotgewehrs. Im vollautomatischen Modus lässt sich die Waffe nicht mehr so leicht ruhig halten. Das hängt auch mit der Verzögerungszeit des Rückstoßausgleichs zusammen. Pro Magazin umfasst die automatische Pumpgun 8 Patronen.

Sturmgewehr:
Diese Waffe wurde gebaut, um alle Vorteile eines Gewehrs in ein kompaktes Design zu integrieren. Sie kann entweder einen kurzen Feuerstoß von 3 Kugeln abfeuern oder als Vollautomatik eingesetzt werden. Der Feuerstoß-Modus ermöglicht eine bessere Kontrolle, doch ist die Durchschlagskraft geringer, es sei denn, die Waffe wird aus kurzer Distanz abgefeuert. Das UAR-42 ist das Standardgewehr der Ultor-Sicherheitskräfte und umfasst 42 Kugeln pro Magazin.

Schützengewehr:
Diese Halbautomatik ist normalerweise mit einem UNVS-8 Zielfernrohr ausgestattet, das dem Schützen eine bis zu 12x Vergrößerung bietet. Diese Waffe ist besonders geeignet, um präzise Schüsse über große Entfernungen abzugeben. Das Scharfschützengewehr kann auch gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt werden.

Ferngezündete Sprengladung:
Dies ist eine mittelgroße, hochexplosive, ferngezündete Sprengladung. Ihr Radius beträgt 10 Meter. Es kann immer nur eine Sprengladung gezündet werden. Sie ist sehr wirkungsvoll gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge.

Handgranate:
Diese Waffe ist hochexplosiv und hat einen Wirkungsradius von 5 Metern. Die Granate explodiert 4 Sekunden, nachdem sie weggeworfen wurde. Sehr gut bei grösseren Gegnergruppen.

Flammenwerfer:
Diese Waffe basiert auf Ultors "Defoliator", der zum Eindämmen des Pflanzenwachstums verwendet wird. Die Waffe wurde leicht verändert, sodass nun zwei Schüsse schnell hintereinander abgegeben werden können. Dadurch ist der Benzinverbrauch natürlich höher geworden. Nachgefült wird mit Benzintank´s, die in vielen Leveln zu finden sind.

Raketenwerfer "Big Earl" :
Diese Waffe kann Raketen gezielt oder Infrarot-gesteuert abfeuern. Wenn Sie sich für den Infrarot-Modus entschieden haben, dauert es ca. 2,75 Sekunden, bis der Thermalsensor das gewünschte Ziel erfasst hat. Der Raketenwerfer gibt mit einem akustischen Signal an, dass er auf ein Ziel aufgeschaltet ist. Sobald die Rakete abgefeuert wurde, verfolgt diese ihr Ziel solange, bis sie einschlägt oder der Treibstoff aufgebraucht ist.

Magnetische Railgun:
Diese Waffe wurde von Masakos Söldnern auf den Mars gebracht. Die Metallhülsen, die mit Ultra-Hochgeschwindigkeit abgefeuert werden, durchdringen sogar Wände. Sie hat sogar einen Infrarot Sucher. Allerdings muss nach jedem Schuss nachgeladen werden.

Präzisionsgewehr:
Die Lieblingswaffe der Söldner. Sie bringt ein explodierendes Geschoss präzise ins Ziel. Eine typische Sniperwaffe mit explosiven Geschossen. 20 Schuss können vorgeladen werden. Das obligatorische zoomen fehlt auch nicht.

Scweres Maschinengewehr:
Eine äußerst ungenaue, aber sehr schnell schießende Waffe. Sie hat fast unendlich viele Schuss und ist am besten geeignet, wenn reine Feuerkraft und eine große Streuung gefragt ist. Im primären Modus kann man genauer aber auch langsamer schiessen.

Fusions Raketenwerfer:
Eine große Waffe, die auf der Schulter getragen wird und einzelne, sehr wirkungsvolle Geschosse abfeuert. Beim abfeuern sollte stark auf eine mindest Distanz geachtet werden. Sonst ist man selber dran.
CHEATS
Um Cheats eingeben zu können, muss im Spiel auf die Taste [^] gedrückt werden. In dem sich öffnenden Bereich können dann folgende Cheats eingegeben werden:
 
vivalahelvig : Der allseits beliebte Gott Modus.
bighugmug : Man erhält alle Waffen und volle Munition.
heehoo : Den Flugmodus ein/ausschalten.
 
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