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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Duke Nukem 3D
USK Freigabe:
Entwickler: 3DRealms
Vertrieb: GT Interactive
Erschienen: 29. Januar 1996
System: DOS 6.0
486 DX2/66
8 MB RAM
30 MB auf der Festplatte
CD ROM Laufwerk
VGA Grafikkarte
Bewertung:  [5 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Story:
Kaum zu glauben, aber Aliens sind auf die Erde gekommen um uns Menschen die Babes zu rauben. In Gremlins manier findet man sie deswegen in Porno-Shops, Table-Dance-Bars, Filmstudio und vielen anderen Gegenden auf der Erde. Duke ist davon überhaupt nicht angetan und tritt den Aliens deswegen mal richtig in den Allerwertesten. Mehr Story gibt es nicht, aber mehr ist auch gar nicht notwendig um das Spiel interessant zu gestalten.

Maps:
Die Maps in Duke Nukem 3D reichen von der normalen Stadt bis hin zu Raumstationen. Im Vergleich zu vorherigen 3D Shootern bieten die Duke Maps unglaublich viel Interaktivität. Gleich zu Beginn des Spiels kommt man in ein Kino in dem man z.B. den Filmprojektor starten kann. Überall kann man Licht ein- und ausschalten, sich im Spiegel betrachten, etwas in die Luft jagen oder Aufzüge benutzen. Duke bietet im Verhältnis zu Doom ausserdem eine wesentlich verbesserte Grafik und viele Effekte wie Erdbeben und gewaltige Explosionen, sowie Gags vor und hinter jeder Ecke.

Gegner:
Die Gegner in Duke Nukem 3D sind, wie oben bereits erwähnt, böse Außerirdische. Sie sehen alle etwas echsenhaft aus. Eine Ausnahme bilden dabei die Pig Cops bei welchen es sich um zu Wildschweinen mutierte Polizisten handelt. Wachsamkeit ist angesagt, denn in Duke Nukem 3D können die Gegner auch in der Luft unterwegs sein. Man kann allerdings über Überwachungskameras die Position der Feinde ausspionieren, um sich mit Hilfe von Steroiden schneller machen und mit Hilfe eines "Holo-Dukes" (eine leicht durchscheinende Version seines Spieleregos) die Gegner ablenken.
MULTIPLAYER
Duke3D bietet Multiplayer im Cooperative Mode oder im Deathmatch an. Vor allem das Deathmatch ist in Duke3D, nicht zuletzt aufgrund des vielfältigen Waffenangebots, wohl das beste und amüsanteste seiner Zeit gewesen.

Cooperative:
Wie nicht anders zu erwarten spielt man im Cooperative Modus mit bis zu acht Leuten die normalen Singleplayer Missionen gemeinsam durch. Alle Spieler starten nicht weit voneinander entfernt. Wichtig im Coop Modus ist, dass man die Munition und die Waffen mit den anderen Teilen muß.

Deathmatch:
Im Deathmatch rennen alle Spieler als Duke Nukem in verschiedenen Farben herum und versuchen die anderen platt zu machen. Dabei macht es natürlich besonders viel Spaß den Gegner zu schrumpfen und zu zertreten oder einzufrieren und zu zerschlagen. Man kann im Dukematch, wie der Deathmatch Modus in Duke3D genannt wird, aber auch wunderbar Fallen stellen indem man Laserbomben oder ferngezündete Rohrbomben auslegt. Maximal können acht Spieler gegeneinander antreten.

Maps:
Duke Nukem 3D hat keine speziellen Deathmatch Maps, sondern benutzt die normalen Singleplayer Maps auch fürs Deathmatch. Man kann also in jeder einzelnen Map aus den Singleplayer Episoden auch Deathmatch spielen. Dabei sind natürlich keine Computergegner vorhanden und auch Waffen und Munition ist anders verteilt.

Technik:
Da Duke3D nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat ist die Multiplayer Technik nicht auf dem neuesten Stand. Um über das Netzwerk zu spielen muß man ein IPX basiertes Netzwerk haben. Wenn man nur zu zweit spielen will kann man dies per Serieller Verbindung tun. Auch eine Verbindung über Modem ist möglich.
WAFFEN
Der Fuß:
Duke kann den Aliens nicht nur bildlich, sondern auch sprichwörtlich in den Allerwertesten treten. Dazu benutzt er seinen Fuß. Der Vorteil ist selbstverständlich der, dass einem nie die Munition ausgeht, der Nachteil, dass man in Trittnähe des Gegners stehen muß. Interessantes Detail: Durch jahrelange Übung ist es Duke gelungen eine Technik zu erlernen die es ihm ermöglicht während des tretens mit dem einen Fuß mit dem anderen alle fürs laufen wichtigen Funktionen auszuführen. Einen Fußtritt kann man auch ausführen während man eine andere Waffe benutzt, was hervorragend geeignet ist um mal eben einen Lüftungsschacht oder ne Glasscheibe aus dem Weg zu räumen ohne wertvolle Munition zu verbraten.

Die Pistole:
Diese Waffe besitzt Duke von Anfang an. Sie feuert zwar recht schnell, benötigt aber auch meistens mehrere Treffer um den Gegner wirklich auszuknipsen. Nach 12 Schüssen ist das Magazin leer und Duke lädt nach. Der Munitionsnachschub, den man in den Levels so findet, bringt ebenfalls jeweils 12 Schuß. Maximal kann Duke 200 Schuß für die Pistole dabei haben.

Die Shotgun:
Die Shotgun hat schon eine wesentlich bessere Wirkung als die Pistole. Die kleineren Gegner sind schon nach einem einzigen Treffer geplättet. Dafür muss die Shotgun aber auch nach jedem Schuß kurz nachgeladen werden. Eine nagelneue Shotgun wird mit 10 Shells geliefert. Ebensoviel bekommt man auch von den im Level verstreuten Munitionspaketen. Maximal sind 50 Shells Vorrat erlaubt.
Übrigens: Wenn man einem Pig Cop eine Shotgun abnimmt, dann hängt die Anzahl der Shells die man daraus erhält davon ab wie viele Schüsse der Cop vorher damit abgegeben hat.

Chaingun Cannon:
Diese Schnellfeuerwaffe ist, dank ordentlicher Durchschlagskraft, ein guter Verbündeter im Kampf gegen die Aliens. Vorsicht ist jedoch geboten, da die maximal 200 Schuß schnell verbraten sind. Die Waffe selbst bringt 50 Schuß und die Munitionspakete ebenfalls.

RPG:
RPG steht für Rocket Propelled Grenade und ist also nichts anderes als ein Raketenwerfer. Dank eines ordentlichen Blast Radius muß man damit nicht unbedingt genau treffen, sollte aber auch weit genug vom Ziel weg sein. Beinahe alle Gegner außer den Bossen sind durch einen direkten Treffer aus dieser Waffe beseitigt. Die Waffe kommt mit 5 Raketen daher und kann mit den Munitionspaketen in weiteren fünfer Schritten auf maximal 50 Schuß aufgerüstet werden.

Pipe Bombs:
Eine wunderbare Waffe für Fallen sind die Pipe Bombs. Wenn man sie wegwirft hält Duke den Fernzünder in der Hand und kann durch ein zweites drücken der Feuertaste die Explosion auslösen. Man kann mehrere Bomben auslegen wenn man nach dem Werfen nicht die Feuertaste drückt, sondern wieder die Waffenauswahl Taste für die Pipe Bombs. Beim auslösen einer Explosion, was übrigens ohne Entfernungsbeschränkung geht, werden dann alle ausgelegten Bomben aktiviert. Fürs Deathmatch interessant ist, dass man eine vom Gegner ausgelegte Bombe aufnehmen und selber benutzen kann. Je länger man beim werfen der Bomben die Feuertaste gedrückt hält, desto weiter fliegt die Bombe. Wenn man sie in geduckter Haltung wegwirft, dann fliegen sie nicht in hohem Bogen, sondern rollen statt dessen auf dem Boden. Die Kisten mit den Bomben enthalten jeweils 5 Stück. Maximal kann man 50 solcher Bomben dabei haben.

Shrinker:
Eine wirklich interessante Waffe, denn damit kann man die Gegner auf Spielzeug Größe schrumpfen und sie dann zertreten. Die Wirkung hält allerdings nur wenige Sekunden an, eile ist daher geboten. Um sich z.B. im Deathmatch zu verstecken, oder um durch niedrige Spalten laufen zu können, kann man sich vor einem Spiegel auch selber schrumpfen. Die Munitionseinheiten bringen jeweils 5 Schüsse, maximal kann man 50 Schüsse auf Vorrat haben.

Devastator:
Wohl eine der stärksten Waffen in Duke Nukem 3D ist der Devastator. Damit kann man in recht kurzen Abständen kleine Miniraketen abfeuern. Das ist äußerst effektiv um grössere Gegnermassen gleichzeitig zu beschäftigen. Der Devastator kann mit maximal 99 Miniraketen geladen werden. Dies erfolgt durch kleine Pakete zu je 15 Stück.

Laser Tripbomb:
Eine weitere Waffe für Fallen sind die Laser Tripbombs. Diese kann man an flache Wände setzen. Nach 2 Sekunden wird ein Laserstrahl aktiviert und alles was diesen Strahl unterbricht löst eine Explosion aus. Diese Waffe kann man in einzelnen Stücken finden und maximal 10 davon bei sich tragen.

Freezer:
Mit diesem Gerät kann man den Gegner komplett einfrieren. Dieser kann sich dann nicht mehr bewegen und ist völlig hilflos. Den gefrorenen Gegner kann man nun mit einem Fußtritt oder einem Schuß in tausend Teile zersplittern lassen, hat dafür aber nur wenige Sekunden Zeit. Bei dieser Waffe ist besondere Vorsicht geboten, da die Eisblitze von Wänden reflektiert werden und die Gefahr besteht, dass man sich selbst ins Tiefkühlfach legt. Maximal 99 Eiswürfel kann man dabei haben und der Vorrat wird durch Munitionspäckchen zu je 25 Stück aufgebaut.
CHEATS
Bei Duke Nukem 3D gibt es eine ganze Menge Cheats die man alle einfach während des Spiels auf der Tastatur eingibt.
 
DNCORNHOLIO : God Mode ein/aus
DNKROZ : God Mode ein/aus
DNSTUFF : Alle Waffen und alle Items
DNITEMS : Alle Items
DNWEAPONS : Alle Waffen
DNINVENTORY : Volles Inventory
DNKEYS : Alle Schlüssel
DNSHOWMAP : komplette Karte
DNVIEW : Rückenansicht (wie F7)
DNHYPER : Schneller (wie mit Steroiden)
DNCASHMAN : Duke kann mit Geld um sich werfen
DNRATE : Zeigt die aktuelle Framerate an
DNSCOTTY XY : Level Warp Nach Episode X Level Y
DNCLIP : Clipping Mode ein/aus
DNNOMONSTERS : Monster wegschalten
DNDEBUG : Zeigt interne Werte auf dem Bildschirm
DNCOORDS : Zeigt Possition und Sichtfeld
DNTODD : Spruch auf Bildschirm: Register COSMO today
DNALLEN : Spruch auf Bildschirm
DNBETA : Spruch auf Bildschirm
DNCOSMO : Register Cosmo today (nicht mehr ab V.1.3)
 
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