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PRODUKTHINWEISE
Titel: Codename: Outbreak
USK Freigabe:
Entwickler: GSC Game World
Vertrieb: Virgin Interactive
Erschienen: 23. Juli 2003
System: Windows 9X/ME/2000
Pentium II 400 MHz Prozessor
4fach CD Laufwerk
128 MB RAM
1 GB freien Festplattenspeicher
DirectX kompatible 3D Karte mit 8MB
Direct X 8.0 oder höher
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Eines der technisch überraschenden Spiele des Jahres war Codename Outbreak für mich. Es hat ein paar wirklich innovative Ideen im Gepäck. Sowohl im Singleplayer, als auch im Multiplayer. Aber lest einfach selbst.

Story:
10. April 2012. Ein Komet zieht knapp an unserem Heimatplaneten vorbei und Trümmer seines Schweifs schlagen auf der Erde ein. Abgesehen von den Zerstörungen wäre das nicht weiter schlimm, doch die Angelegenheit hat Nachwirkungen. Ein Forscherteam wird ausgesandt, um die Trümmer zu untersuchen. Nach kurzer Zeit bricht die Funkverbindung ab. Eine Polizeistreife wird ausgesandt, um nach den Forschern zu sehen. Schüsse sind zu hören. Nach kurzer Zeit bricht die Funkverbindung ab. Da die Möglichkeit eines terroristischen Anschlages besteht, wird ein Trupp Marines ausgeschickt. Auch dieser Trupp verschwindet spurlos. Über das Gebiet wird der Ausnahmezustand verhängt und eine Spezialeinheit wird ausgesandt. Diese ist endlich erfolgreich und bringt die Gewissheit: Der Meteorbrocken hatte Mitreisende in Form einer parasitären Lebensform, welche die Kontrolle über die vermissten Forscher und Marines übernommen hat.

Missionen:
Die 14 Missionen des Einzelspieler-Modus führen euch an unterschiedliche Locations. So gilt es, in den USA in eine von Aliens besetzte Forschungsstation einzudringen oder Vorarbeit für die Wiedereroberung eines Militärstützpunkts auf den Kurilen-Inseln zu leisten. Weitere Einsätze führen euch nach Kasachstan, Arabien, Alaska, die Ukraine und schlussendlich auf eine Pazifik-Insel. Erfreulich dabei ist der Abwechslungsreichtum der Missionsziele. Es geht um das Finden von Informationen, Befreiung überlebender und nicht von Aliens kontrollierter Personen, Sabotage-Akte, 'Search & Destroy'-Einsätze, Bomben entschärfen und vieles mehr. In den meisten Fällen sind die Missionen nicht einfach mit dem Erreichen des Zieles abgeschlossen. Statt dessen kommt ihr im Laufe der Mission an neue Informationen, welche wiederum für eine Ausweitung der Missionsziele sorgen.

Maps:
Die Maps selbst sind zum Teil enorm umfangreich, oftmals sind lange Wege zurückzulegen. Umfangreiche Aussengebiete und Gebäude gibt es dabei in stetigem Wechsel, in vielen Missionen ist beides vertreten. Richtung und Entfernung des nächsten Wegpunktes wird ausserdem ständig im Interface angezeigt, so dass ihr euch nicht verlaufen könnt. Eine hässliche, aber speziell in den grossen Gebäudekomplexen dennoch hilfreiche Übersichtskarte steht als Ergänzung zur Verfügung. Die Texturen selbst wechseln zwischen 'schön' und 'geht so', zudem tritt an den Rändern hier und da ein unschönes Flimmern auf. Etwas merkwürdig ist, dass die Schärfe der Texturen zum Teil recht unterschiedlich ist, der Grund liegt vermutlich darin, die Hardware-Anforderungen des Spieles möglichst gering zu halten. Die Texturen selber weisen trotz aller Unschärfen immerhin jede Menge Details auf, speziell im Nahbereich.

Gameplay:
Spielerisch stellt sich das ganze in Form eines taktischen Shooters dar, in dem ihr und ein Teamkollege verschiedene Aufgaben zu erfüllen habt. Dabei steht nicht pures Herumballern im Vordergrund, sondern taktisch geschicktes Vorgehen. Hinterhalte, Schleichen, geschicktes Minenlegen und Sniper-Aktionen versprechen deutlich mehr Erfolg gegen die knackige KI, die jeden Fehler gnadenlos bestraft. Wie ausserdem schon erwähnt, steuert ihr zwei Charaktere, zwischen denen ihr jederzeit wechseln könnt. Der nicht von euch gesteuerte Charakter wird jeweils von der KI übernommen, die hier allerdings ein paar Schwächen aufweist, denn mehr als einmal folgt euch der Kamerad nicht unbedingt so, wie er sollte. Daran ändern auch die Befehle, die ihr ihm per Hotkey geben könnt, nur wenig. Da bleibt wohl nichts anderes, als munter zu wechseln und die Jungs abwechselnd so zu positionieren, wie ihr es haben wollt.

Gegner:
Mit Brachialgewalt habt ihr gegen die gute KI der Gegner selbst im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade kaum eine echte Chance. Eure Widersacher reagieren sehr schnell und effektiv auf eure Handlungen, wobei angenehm auffällt, dass diese Reaktionen dynamisch erfolgen und nicht vollständig gescriptet sind. Ungestörte Gegner folgen zunächst ihren Pfaden, aber bei jeder Störung werden die Jungs aktiv und rücken euch heftig auf die Pelle. Die Feinde reagieren dabei nicht nur auf Sicht, sondern auch auf Geräusche, also ist leises und taktisch geschicktes Vorgehen angesagt. Aber das allein reicht nicht, denn daneben gilt es, in Bewegung zu bleiben. Erlegt ihr zum Beispiel nach und nach mehrere Gegner per 'Sniper Rifle' aus der Öffnung eines Luftschachtes heraus, so werden die verbliebenen Gegner mit der Zeit das Schussfeld meiden und selber in die Luftschächte krabbeln, um euch auszuräuchern.

Engine:
Die hauseigene Engine macht dabei einen recht guten Eindruck, abgesehen von gelegentlichen Textur- und Clippingfehlern. An Auflösungen wird 320x240 bis 1600x1200 in 16 Bit, bzw. 320x204 bis 800x600 in 32 Bit geboten. Was etwas stört ist die verhältnismässig geringe Sichtweite auf Objekte in der Umgebung, während Hintergründe am Horizont voll zu sehen sind. Dies hat zur Folge, dass euch gegnerische Scharfschützen dann und wann im Visier haben, auch wenn ihr diese noch gar nicht sehen könnt.

Models:
Die Animationen der Gegner sind nicht spektakulär, gehen aber im Grossen und Ganzen durchaus in Ordnung, auch wenn sie hier und da etwas eckig oder unbeholfen wirken. Erfreulich ist, dass Steigungen und Gefälle durchaus auch Auswirkung auf die Bewegung der wackeren Recken zeigen. Auffallend ist auch, dass der Charakter beim Bewegen munter hin und her schwankt; das ist zwar halbwegs realistisch, sorgt aber speziell beim Kriechen für leichte Übelkeit.

Sound:
Unterstützt wird die Atmosphäre durch die sehr schöne Geräuschkulisse, die immer passend zur jeweiligen Umgebung ausfällt. So zwitschern im Wald die Vögel und die Blätter rauschen, in der Wüste hört ihr den Wind, in Gebäuden brummen Maschinen und piepen Computeranlagen. Schrittgeräusche passen immer zum jeweiligen Untergrund. Nicht ganz so schön gelungen sind die Waffengeräusche.
MULTIPLAYER
Koop Modus:
Wer sich durch die 14 Einzelspieler-Missionen hindurch gekämpft hat, kann diese (ausgenommen die letzte Mission) auch nochmals im Koop-Modus per LAN oder Internet mit seinen Freunden durchzocken. Ähnlich wie bei 'Delta Force: Land Warrior' macht dieser Modus eine Menge Spass, zumal es die Möglichkeit gibt, auch hier den Schwierigkeitsgrad der Gegner in drei Stufen einzustellen.

Kristall:
In 'Kristall' treten zwei Teams gegeneinander an, um zufällig auf der Karte auftauchende Kristalle einzusammeln. Natürlich ist es dabei auch möglich, den Gegner zu erlegen und dessen Kristalle der eigenen Sammlung einzuverleiben. Für jeweils zehn Sekunden, die ein Kristall in einem dafür vorgesehenen Halter in der eigenen Basis ist, gibt es Punkte, ebenso für das Erledigen von Gegnern. Das Team, dass nach Ablauf der Zeit am meisten Punkte gemacht hat, ist Sieger.

Capture the Flag:
Dieser Modus ist der beliebteste Teamplay Modus. Ihr kämpft im Team gegen ein anderes Team. Dabei gibt es keine Punkte für das Abschießen von Gegnern, sondern nur für das fangen der gegnerischen Flagge und das zurückbringen dieser zu eurer eigenen. Dabei ist das Abschießen von Gegnern nur Mittel zum Zweck. Hier gibt es wie beim Blackbox allerdings leider zuwenig Maps.

Blackbox'-Modus:
Darin geht es darum, eine Blackbox, die irgendwo auf der Karte auftaucht, zu ergattern und in der eigenen Base zu dechiffrieren, während das gegnerische Team versucht, genau das zu verhindern und selber durchzuführen. Allerdings sind für diesen Modus recht wenig Maps vorhnden, was förmlich nach einem Mappack als Patch schreit. Warten wir also ab.

Technik:
Gespielt wird auch bei Codename Outbreak über das TCP/IP Protokoll im Lan oder dem Internet. DEr Netwerkcode des Spieles ist dabei durchaus als gut zu bezeichnen.
WAFFEN
Zum Zwecke der Alien-Vernichtung steht euch nicht - wie in anderen Shootern - ein Arsenal an unterschiedlichen Waffen zur Verfügung. .

Shotgun:
Schon auf Grund der guten Gegner KI ist die Shotgun wohl als Minimum anzusehen. Was soll ich sonst schon noch zur Shotgun sagen. Ich denke Ihr kennt auch so die Features dieser Waffe.

Sniper Rifle:
Immer wieder gerne gesehen ist die Sniper Rifle, die natürlich auch in CO nicht fehlen darf. Man sollte sich jedoch nicht wie in anderen Spielen auf das sichere Schiessen aus der Ferne verlassen.

Kombi-Waffe:
Dies ist die beste Wahl im Spiel und beherbergt gleich mehrere Feuermodi. Das umschalten der selbigen erfolgt dabei per Tastendruck. Ich will aber diesmal nicht zuviel verraten. Schaut sie euch an.

Raketenwerfer:
Auch hier braucht man wohl nicht viel zu erlütern. Ihr seht eine grösseres Problemaufkommen auf euch zurennen ? Dann ist dies die bequeme Lösung. Zum Glück ist das aber recht selten im Spiel der Fall.
CHEATS
Man gehe in das Verzeichnis PICS \\\\Team im Codename Outbreak - Ordner und nehme die Dateien "team.ini". Dort kann man verschiedene Einstellungen verändern, vorher sollte man eine Sicherheitskopie von der Datei erstellen.
 
Speed=*: Setzt die Geschwindigkeit
Reaction=*: Setzt die Reaktionszeit
Accuracy=*: Setzt die Zielgenauigkeit
Strength=*: Setzt die Stärke
Stamina=*: Setzt die Ausdauer
Health=*: Grad der Gesundheit
ASHELLS=*: Munition
 
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