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PRODUKTHINWEISE
Titel: Command & Conquer - Renegade
USK Freigabe:
Entwickler: Westwood
Vertrieb: Electronic Arts
Erschienen: 29. Januar 2002
System: Windows 9x
Intel Pentium 400 MHz
96 MB RAM
ca. 800 MB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
Direct X 8.0 oder höher
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Command and Conquer -Renegade ist ein fast reinrassiges Singleplayer Spiel. Ein Multiplayer Part ist zwar vorhanden, es wurde aber ganz eindeutig der Schwerpunkt auf den Singleplayer gelegt.

Story:
Auf der Erde tobt ein erbitterter Krieg gegen den Terrorismus. Die Bruderschaft von Nod, eine paramilitärische Organisation, strebt danach die Welt in ihren Händen zu halten. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, jede Art von Terror ihr Machtwerk. Die momentan einizge Hoffnung gegen das dunkle Vorhaben ist die GDI. Eine Militärorganisation, gegründet um genau diesem Terror entgegen zu wirken.
Als Anführer eines Elite Kommandos, der Dead-6, wird Nick "Havoc" Parker eingesetzt um verdeckte Operationen durchzuführen. Er ist zur Zeit der beste Mann der GDI; ein echter Renegade.
Während eines Einsatzes kommt es zur Entführung eines Wissenschaftler Teams, unter ihnen der berühmte Tiberiumforscher Dr. Ignatio Möbius. Ihre Aufgabe ist es nun, dieses Team zu befreien, damit die Tiberiumexperimente der Nod Bruderschaft nicht zu ihrer Vollendung kommen.

Maps:
Die Maps sind alle an das Spie angelehnt. Neben den Wüstenähnlichen Schauplätzen, gibt es auch kleine Siedlungen wie sie Red Alert vorkamen.Dort sind meist kleine Zusatzaufgaben zu finden wie zum Beispiel das Befreien einer kleinen Gemeinde die in einer Kirche festgehalten werden. Ansonsten kann man einen grosen Teil der in der Simulation vorkommenden Gebäude hier von innen betrachten. Dafür das dies aber der erste 3D Shooter von Westwood ist, ist die 3D Engine gut gelungen. Macht aber im Vergleich zu den bekannten Q3 und Unreal Engines keinen technologischen Boden gut.

Gegner:
Die Models sind leider mit wenigen Standartgegnertypen etwas klein ausgefallen.Insgesamt sind zwar ganze 15 Gegnercharaktere vorhanden, jedoch ist dies durch die Eintönigkeit des Aussehens im späteren Verlauf des Spiels etwas Langweilig. Beachtlic finde ich dagegen das Sortiment von ganzen 17 Waffen. Eine gute Idee empfand ich persönlich aber den Gedaken das man gegnerische Fahrzeuge in vielen Fällen auch gegen die Gegner einsetzen kann. Die KI hält sich dabei auch in Grenzen. Gegen andere Erscheinungen die Zeitgleich erschienen sind keine Steigerung, eher das Gegenteil.
MULTIPLAYER
Es gibt im Spiel nur einen Modus für den Mehspieler, dieser nennt sich wie der Name einfach Command & Conquer. Das Haupaugenmerk wurde auf den Singleplayer Part gerichtet.

Command & Conquer Mode:
Der Command & Conquer Modus ist der hauptsächliche Multiplayerpart des Spiels. Hier treten 2 Teams gegeneinander an. Das eine ist die GDI das andere der Nod. Es gilt die eigene Basis zu verteidigen, und die gegnerische unter Einsatz eines breiten Waffen-, Infanterie- und Fahrzeugspektrums zu zerstören. Im Gegensatz zu den C&C RTS sind die Gebäude bereits beim Spielstart gebaut, sodass die Schlacht ohne Verzögerungen beginnen kann.Für die Zerstörung von Fahrzeug oder Gebäuden, sowie das töten von Gegnern, erhält der Spieler Credits, mit denen er seinen Infanteriestatus aufrüsten oder Fahrzeuge kaufen kann. Eine genauso wichtige Rolle spielt der Tiberium Sammler. Er erntet das wertvolle Tiberium auf den in der nähe befindlichen Feldern und transportiert es zur Raffinerie, die es dann in Credits umwandelt. Der Sammler sollte deshalb immer beschützt werden, damit diese Lieferungen nicht ausbleiben und der Geldstrom nicht abreißt.
Eine weitere Möglichkeit zur Zerstörung der gegnerischen Basis, ist der Einsatz einer Atomrakete, oder der Ionenkanone. Beides sind im Weltraum positionierte Waffensysteme die ihre Zielkoordinaten durch ein Leuchtfeuer erhalten. Diese Leuchtfeuer können gekauft, und dann beim Gegner plaziert werden. Sobald das Leuchtfeuer aktiviert ist, beginnt ein Countdown der durch ein piepen signaliert wird. In dieser Zeitspanne hat der Gegner die Chance das Leuchtfeuer zu finden und mit Hilfe von Ingenieuren zu entschärfen. Gelingt dies nicht, richtet der Einschlag enorme Schäden an. In der Hand von Nod und in der GDI Kaserne befindet sich zusätzlich ein sogenantes "Endgame-Podest". Wird dort eine Leuchtfeuer positioniert und es kommt zum Einschlag, führt dies zur Zerstörung der gesammten gegnerischen Basis.
Doch eine Basis ist nicht ganz Schutzlos. Verschiedene Verteidigungseinrichungen schützen sie vor Angriffen. Unter anderem sind das Obelisken und Wachtürme die über viel Feuerkraft verfügen, und es einzelnen Einheiten fast unmöglich machen in die Basis einzudringen. Deshalb kommt es immer auf gute Teamarbeit an. Die Einen bewachen, die Anderen greifen an. Es folgen immer wieder im Spielverlauf eine Angriffs und Rückzugswellen. Im Rambo Einzelkämpfer Style lassen sich kaum Punkte machen, die man ebenfalls mit der Zerstörung von gegnerischen Einheiten und Gebäuden erhält. Wer taktisch denkt kommt weiter. Mit verschiedenen "Radio-Commands" lässt sich die Aufmerksamkeit der eigenen Teammitglieder erregen.

Maps:
Gespielt wird in den neun, dem Spiel beiliegenden Maps die in in den im Spiel vorkommenden Umgebungen eingepasst sind. Im Grunde genommen ist das meiste wie bei den Singleplayer Maps. Auch hier sind die typischen Gebäude am Start die es zu verteigen oder erobern gillt. Mit den neun Maps ist nicht gerade langer Spielspaß gewährleistet. Bleibt abzuwarten ob weitere Maps folgen.

Technik:
Spielen könnt ihr über TCP/IP. Dabei stehen Internetspiel und Lan Spiel zur Auswahl.
WAFFEN
Pistole:
Die Pistole mit integriertem Schalldämpfer steht Havoc im gesamten Spiel mit unbegrenzter Munition zur Verfügung. Allerdings ist die Durschlagskraft und das Schadenspotential sehr gering. Das Magazin dieser halbautomatischen Waffe umfasst 12 Schuss pro Einheit.

Sturmgewehr:
Das Automatische Sturmgewehr gehört zu den Standartwaffen der GDI und der Bruderschaft von NOD. Seine Durchschlagskraft ist gering, dafür hat es eine sehr hohe Feuerrate. Es wird vor allem im Kampf auf kurze Entfernung gegen leichte Infanterie eingesetzt.Das Magazin dieser Waffe umfasst ganze 100 Schuss.

Granatwerfer:
Der Granatenwerfer mit Magazin ist vor allem in Stellungsschlachten sehr effizient. Er feuert eine hochexplosive Granate über kurze Distanzen die beim Aufschlag explodiert. Auch leichte Fahrzeuge sind für diese Waffe kein Problem. Es befinden sich 8 Granaten in einem Magazin

Flammenwerfer:
Der kompakte tragbare Flammenwerfer richtet relativ hohe Schäden an Infanterie und Fahrzeugen aller Panzerungen an. Es eignet sich vorzüglich zum ausrotten ganzer Gegnerverbände. Pro Napalm Patrone sind 1 Liter Fassungsvermögen vorhanden.

Chain Gun:
GDI und Nod Offiziere tragen die Chaingun gerne als Primärwaffe. Sie hat eine höhere Durchschlagskraft und Feuerrate als das Sturmgewehr und radiert schnell und zuverlässig ganze Gegnerhorden aus.

Chemie Sprayer:
Der Chemie Sprayer nutzt die ätzende und toxische Wirkung der Tiberiumgase um großflächigen Schaden anzurichten. Die Auswirkungen der Gase sind auf Infanterie in der Regel tödlich, es soll Fälle gegeben haben in denen die Opfer zu Visceroiden mutiert sind.

Laser Gewehr:
Das Lasergewehr wurde von der Bruderschaft für verdeckte Operationen entwickelt. Es ist präzise und tödlich. Auch leichte Fahrzeuge sind kein Problem für den kräftigen Laserstrahl. Pro Mazin sind 25 Schuss vorgesehen

Laser Chaingun:
Die praktische Weiterentwicklung des Lasergewehr feuert extrem schnelle Lasersalven auf seine Opfer. Die enorme Durschlagskraft macht es zur perfekten Waffe gegen schwer gepanzerte Infanterie und Fahrzeuge. Pro Mazin sind satte 100 Schuss vorgesehen

Ramjet Gewehr:
Das Ramjet Gewehr ist die ultimative Scharfschützenwaffe. Es feuert beschleunigte Ramjet Bolzen über kilometerweite Distanzen mit tödlicher Präzision. Lediglich 4 Schuss sind im Magazin vorgesehen.

Raketenwerfer:
Er gehört zu den wichtigsten und effizientesten Waffen im Spiel. Er eignet sich gegen Infanterie, Fahrzeuge, Geschütztürme und sogar Helikopter und andere Lufteinheiten. Er ist sehr beliebt bei Nod und GDI Offizieren und darf in keiner Schlacht fehlen. Es können sogar ganze 6 Raketen vorgeladen werden.

Tragabare Ionenkanone:
Die tragbare Ionenkanone ist eine der neusten Entwicklungen aus den GDI Labors. Sie feuert einen hochenergetischen Teilchenstrahl der alles im Einschlagsgebiet vaporisiert. Gegen schnelle bewegliche Ziele hat sie allerdings kaum Trefferchancen, da auch das nachladen nach jedem Schuss Zeit braucht.

Schockgewehr:
Mit kräftigen Elektrosalven brät diese Waffe sozusagen ihre Opfer. Sie hat keine Ladezeiten, sodass man seinen Gegner unter Dauerbeschuss nehmen kann. Äußerst effektiv auch gegen jede Art von Fahrzeugen, sei es leicht oder schwer gepanzert. Auch hier wohl obligatorische 100 Schuss

Sniper Gewehr:
Das Scharfschützengewehr mit starkem Zoom und Richtmikrofon ist eine effektive Waffe gegen gegnerische Fussoldaten. Man kann sie aus sicherer Entfernung auschalten, ohne sich in Gefahr zu begeben. Ein Kopfschuss mit dieser Waffe ist immer tödlich. Pro Magazin 6 Schuss.

Tiberium Auto Gewehr :
Das Tiberium Auto Gewehr verschiest mit Tiberium angereicherte Projektile die an Infanterie Verätzungen hervorrufen. Es hat eine mittlere Reichweite und hohe Feuergeschwindigkeit. Auch hier gibt es Gerüchte das einige Opfer nach dem Beschuss zu Visceroiden mutiert sein sollen. Insgesamt 50 Schuss pro Magazin.

C4 Sprengstoff (1) :
Angebracht an MCT´s (Master Control Terminals) oder an Fahrzeugen richten sie bei der Zündung große Schäde an. Sie eignen sich ebefalls um SAM Stellungen und kleinere Geschütze zu sprengen. Zündung erfolgt über Fernzünder.

C4 Sprengstoff (2):
Angebracht an MCT´s (Master Control Terminals) oder an Fahrzeugen richten sie bei der Zündung große Schäde an. Sie eignen sich ebefalls um SAM Stellungen und kleinere Geschütze zu sprengen. Hier wird per Zeit gezündet

Ionen Leuchtfeuer:
Das Ionen Leuchtfeuer wird im inneren oder um nahen Außenbereich eines gegnerischen Gebäude angebracht. Nach der Aktivierung sendet das Leuchtfeuer ein Peilsignal, das vom nächsgelegenen Ionensatelitten empfangen wird. Dieser bringt sich dann in Position um einen tötlichen Teilchenstrahl auf die Erde schicken. Nach der Aktivierung bleiben einem etwa 30-60 Sekunden um das Einschlagsgebiet zu verlassen.

Atomraketen Leuchtfeuer:
Das Atomraketen Leuchtfeuer wird im inneren oder um nahen Außenbereich eines gegnerischen Gebäudes angebracht. Nach der Aktivierung sendet das Leuchtfeuer ein Peilsignal, das vom nächsgelegenen Raketensilo empfangen wird. Dann wird eine Atomrakete zu den Zielkoordinaten gestartet. Nach der Aktivierung bleiben einem etwa 30-60 Sekunden um das Einschlagsgebiet zu verlassen.

C4 Mine:
Diese Minen werden auf den Boden geworfen und zünden bei Annäherung eines Gegners. Sie sind sowohl gegen Infanterieverbände als auch gegen Fahrzeuge sehr effektiv.

Tragbare Railgunr:
Die tragbare Railgun ist eine der neusten Entwicklungen aus den Nod Labors. Sie feuert einen elektromagnetisch beschleunigten Aluminiumbolzen der jedes Ziel in Stücke reißt. Gegen schnelle bewegliche Ziele hat sie allerdings kaum Trefferchancen.
 
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