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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Star Wars: Battlefront 2
USK Freigabe:
Entwickler: LucasArts
Vertrieb: Activision
Erschienen: 31. Oktober 2005
System: Windows 98/ME/2000/XP
CPU mit min. 1GHz
256 MB RAM Speichererweiterung,
Grafikkarte mit min. 128 MB
DirectX komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Zwar wurde in 'Star Wars: Battlefront 2' auch wieder an Einzelspieler gedacht, dennoch richtet es sich wieder eher an Mehrspieler. Im zweiten Teil hat sich ausserdem das Gameplay von einem Bettlefield Klon der bevorzugt in Ego Perspektive gezockt wird, zu einem 3rd-Person Shooter verändert. Da man es aber immernoch in Ego-Shooter Manier spielen kann, hier trotzdem der DB Eintrag dazu.

Handlung:
In Star Wars: Battlefront 2 führt kein Handlungsfaden durch das Spiel, sondern es handelt sich im Prinzip auch hier um eine Battlefield Variante. Allerdings sind die Solo Kampagnen diesmal vom Mehrspieler losgelöst und wissen durchaus mit diversen Szenarien aus den Filmen zu überzeugen. Genau wie im Vorgänger, bietet euch nämlich auch dieser Teil die Möglichkeit, als Soldat an verschiedenen Land- und Luftschlachten im Star Wars-Universum teilzunehmen. Es bekriegen sich dabei die Armeen zwei verschiedener Parteien. Je nach Ära sind dies Imperiale Sturmtruppen gegen Rebellenkrieger oder eben republikanische Klontruppen gegen die Droidenarmee der Separatisten. Neu hinzugekommen sind ausserdem die Klassen der Soldaten, die man in anderen Spielen schon seit einiger Zeit gekonnt einsetzt. Bei einigen klassen muss man sich die Nutzung allerdings erst durch Erfolge in Schlachten verdienen, was anderen Spielen wiederum als Gedankenpunkt ans Herz gelgt sei.

Bots:
Die im Spiel entahltenen Bots sind zwar in keiner Weise würdige Gegner für Profispieler, doch für Anfänger und zwischendurch reicht es allemal. Zum Beispiel schaffen es die Bots, die Fahrzeuge im Spiel überwiegend sinnig zu benutzen und mit ihnen nicht irgendwo hängen zu bleiben. Stattdessen schaffen sie es mit einem Gleiter auf Hoth einen AT-AT zu Fall zu bringen. Sitzt man als Spieler mit im Gleiter, kann es zwar mitunter einige Umrundungen dauern bis der Bot die Harpune endlich abfeuert, doch es klappt deutlich besser als mit so manchem menschlichen Spieler die auf Servern anzutreffen sind. Dies trifft auch auf Geschütze und Verteidigungsanlagen, sowie die Schlachten im Weltraum zu. Einziger haken. Die Bots nehmen eine Menge Rechenleistung in Beschlag. Dadurch werden im Singleplayer manchmal nicht alle Bots wirklich aktiv

Gameplay:
Hat man sich im Spiel für eine der Seiten entschieden, gillt es, auf der Karte des Schlachtfeldes einen Einstiegspunkt zu wählen. Am Anfang besitzt jedes Team etwa zwei bis drei solcher Punkte. Zusätzlich sind auf den Maps entweder weitere neutrale bzw. Punkte einer dritten Partei enthalten. Entweder zu Fuß oder in einem der vielen Fahrzeuge stürzt man sich in die Schlacht. Sobald eine Seite mehr als die Hälfte aller Punkte eingenommen hat, beginnt die Anzahl an Verstärkungspunkten für das andere Team an zu sinken. Fahrzeuge, wie Speederbikes oder Gleiter bis hin zum AT-ATgibt es auf der Map verteilt anden Einstiegspunkten. Zusätzlich gibt es dort eine Reihe an Geschütztürmen und Abwehrstellungen für Fußtruppen und Fahrzeuge.

Karten:
Auf sechs Weltraum- und achtzehn Boden-Karten, die allesamt Umgebungen der bekannten Sternensaga nachempfunden sind, bekriegen sich im zweiten Teil die gegeneinander antretenden Fraktionen. Die Karten sind dabei zum grössten Teil komplett neu und wurden nicht vom Vorgänger übernommen. Als Schlachtfelder dienen auch diesmal aber viele Schauplätze, die man aus den Filmvorlagen kennt. Egal ob es der Rebellenstützpunkt auf Hoth, das Innere des Todessterns, die Raffinerien von Mustafar oder der Sumpf von Dagobah sind, jeder der sorgfältig durchdachten Karten hat einen besonders hohen Wiedererkennungswert. Die Grafik ist dabei auch diesmal nichts herausragendes, können aber überzeugen. .

Sound:
Vor allem der wunderbare Sound sorgt immer wieder für eine gellungene Atmosphäre in Star Wars: Battlefront. Dank dem orchestralen Soundtrack von John Williams weht immer auch ein Hauch der Saga durch die 'Gefechtsarenen'. Aber auch die restlichen Sounds, wie Schüsse oder Raumschiffe sorgen dafür, sich dals Spieler immer sofort in dieser Welt vertraut zu fühen. Alles in allem also durchaus gut für ein kurzweiliges Spiel wie Battlefront.
MULTIPLAYER
Bis zu 64 Spieler pro Seite treten in Star Wars: Battlefront gegeneinander an. Man hat dabei die Wahl zwischen der Historischen Kampagne, der Galaxis-Eroberung und dem Soforteinsatz.

Angriff:
Für diverse Raumschlachten wurde in Battlefront 3 die Variante Angriff eingebaut. Hier versuchen die beiden gegeneinander antretenden Parteien das Basisschiff des Gegners außer Gefecht zusetzen. Dies macht besonders deswegen Laune, da Raumschlachten bisher noch ein keinem anderen teambasierten Onlineshooter eingesetzt wurden.

Capture the Flag:
In "Capture the Flag" gilt es, eine Flagge, die in der Mitte des Levels liegt, zur Basis des Gegners zu bringen. Schafft ein Team dies fünf Mal, so hat es die Schlacht gewonnen. Eine zweite CTF-Variante wird mit zwei Flaggen gespielt. Jedes Team muss die Flagge des Gegners fünf Mal von deren Basis zur eigenen bringen um zu gewinnen. Durch die beiden Flaggen ist die Verwirrung jedoch groß und der Spielablauf ziemlich unübersichtlich, CTF mit einer Flagge spielt sich deutlich besser.

Jagd:
Im frisch eingefügten 'Jagd'-Modus des zweiten Teiles wird eine Partei bestimmt, welche die unbewaffneten und in alle Richtungen flüchtenden Gegner in einer vorgegebenen Zeit ausradieren muss, Schafft man dies nicht, gewinnt der Flüchtende. Auch wenn dieser Modus nicht unbedingt einen Preis in Inovation gewinnen dürfte, ist dieser Modus doch recht selten und mach durchaus Laune.

Historischen Kampagne:
Hier werden die Schauplätze aus allen Star Wars Episoden in chronologischer Reihenfolge behandelt. Man entscheidet sich zuerst für die Rebellen oder tritt den imperialen Truppen bei und wählt dann eine der Charakterklassen. Neben schwerbewaffneten Truppen stehen einem der Allrounder, der Pilot und der Scharfschütze zur Auswahl. Auf Naboo, Tatoonie, Hoth, Endor und Co. spielt man nun authentische Einsätze aus den Filmen nach. Meist gilt es dabei eine bestimmte Anzahl Checkpoints unter Kontrolle zu bringen oder zu verteidigen.

Galaxie-Eroberung:
Etwas nichtlinearer geht es in der Galaxie-Eroberung zur Sache. Hier hat man die Auswahl aus acht unterschiedlichen Lokalitäten, welche die Orte und spielbaren Parteien bestimmten. So kann man aus bis zu sechs Planeten, für die jeweils zwei unterschiedliche Diplomatieeinstellungen vorhanden sein können, wählen. Gilt ein Planet als "in Feindeshand", dann muss man in der ersten Schlacht dort für einigermaßen Ruhe sorgen, damit der Planet nur noch als "umstritten" eingestuft wird. Hat man dann eine weitere Schlacht gewonnen, hat man nicht nur den Planeten eingenommen, sondern kann vor der nächsten Schlacht die "Bonusfertigkeit" dieses Planeten einsetzen. Dies kann zum Beispiel eine Ionen Kanone sein, mit der man feindliche Schiffe abschiessen kann. Sieger ist, wer alle Planeten einnimmt.
 
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