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PRODUKTHINWEISE
Titel: Starship Troopers
USK Freigabe:
Entwickler: Strangelite
Vertrieb: Empire Interactive
Erschienen: 15. November 2005
System: Windows 98/ME/2000/XP
Prozessor mit 2500 MHz
512 MB Speicher
3D Grafikkarte mit mind. 128 MB
DirectX komp Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Seit dem gleichnamigen Kinofilm Starship Troopers sind derweil acht Jahre vergangen. Eine Spieleschmiede liess es sich trotzdem nicht nehmen, dem Film eine Versoftung zu spendieren, die Serious Sam in nicts nachsteht. Im wahrsten Sinne des Wortes

Handlung:
Fünf Jahre nach dem ersten Sieg über das bösartige Insektenvolk der Bugs, schickt sich die Menschheit an die Arachnoiden endgültig auszurotten. Als Eliteinfanterist, vielmehr als Marauder, wird der Spieler in Starship Troopers direkt an die Front auf dem Planeten Hesperus geschickt, welcher gefährlich nah zur Erde liegt. Mit dieser tiefgreifenden Story geht es dann auch schon, nach der üblichen Tutorial Ausbildung auf einer Raumstation, ins Kempfgetümmel, wo die Geschichte durch kurze Filmschnipsel aus dem Kinofilm fortgesetzt wird. Allerdings wirkt die weitere Storyerzählung aufgesetzt, was wohl am sonst entstandenen finanziellen Aufwand liegen dürfte.

Karten:
In zwölf lang gestreckten Missionen werden diverse Stellungen gegen die Käferplage verteidigt, einige Landezonen gesichert, mal Techniker eskortiert oder Gefangene befreit und eine Absturzstellen untersucht. Um dies zu tun wechselt sich das Setting zwischen kleinen Forts, Wüstensetting und spärlich bebauten Gebieten ab. Highlights sind die Höhlen, in denen man sich nicht denkt, das irgendwie alles so komisch steril wirkt. Wenn man in den Karten ausserdem nicht gerade mal mit dem setzen von Landemarkierungen bewchäftigt ist oder nach irgendwas sucht, gillt es überwiedend nur eins zu tun ... Bugs killen. Diese sind in den Maps dafür zahlreich zu finden. So zahlreich, das man Starship Troopers stellenweise mit Serious Sam verwechseln könnte.

Engine:
Um dies die zahlreichen Gegner darstellen zu können, hat man deswegen eine Engine mit dem passenden Namen SWARM geschrieben, die solche Gegnermassen vorzüglich darstellen können. An vielen Stellen sind nämlich weit über 100 Bugs auf dem Bildschirm - doch so interessant dies auch klingen mag, nach einer halben Stunde ist man davon gelangweilt. Ständig laufen euch diese Viecher nämlich vor die Flinte und ihr ballert und ballert und ballert. Wahrscheinlich wurde dadurch zuwenig Augenmerk auf Objekte gelegt, die auch mit begrenzter Polygonzahl die Karten ein wenig aufgefrischt hätten. Doppelt schade, da die Engine dies wohl ohne grosse Probleme gemeistert hätte. Die Animationen kriegt sie schliesslich auch gut hin.

Gegner:
Neben den bereits erwähnten Horden Attilas ... ähhh, Bugs, gibt es gelegetnlich auch mal die grösseren Bosse im Spiel. Aus dem Film bekannt sollte dabei zumindest der Brain-Bug sein. Der Denker und Lenker der Bugs, welcher bevorzugt in dunklen Höhlen seinen Gelüsten nach Blut nachgeht. Die KI ist gegenüber den Brainbugs allerdings blutleer geraten. Hier greift wieder der Vergleich zu sErious Sam, denn die meisten Gegner greifen einen an, als wäre man deren Lieblingsnahrung, die seit mindestens 10 Jahren vergriffen ist. Da ist es gut wenn sporadisch Tembegleitung an der eigenen Seite steht, die sich dann dank genau so dummer KI um einiges bereitwilliger opfert.

Gameplay:
Die Steuerung ist auch in diesem Spiel genretypisch und geht gut von der Hand. Anders sieht es beim Speicher- und Ladesystem aus. Da Speichern aufgrund der Gegnermassen pflicht für jeden Soldaten ist, kann dies aufgrund langer Dauer schonmal recht nervig sein und den Spielfluss empfindlich stören. Ausserdem ist es irritierend wenn während des Spielens manchmal massen an toten Bugs einfach verschwinden oder Texturen im Datennirvana verschwinden. Alles in allem ist dieses Spiel aber gut spielbar.

Sound:
Abgesehen von der deutschen Sprachausgabe, kann die Vertonung wohl als durchaus gelungen beschrieben werden. Die Waffen haben den nötigen Wumms in der Vertonung und auch die diversen Bugs klingen gut. Retten tut die gute Klangkulisse und die englische Sprachausgabe das Spiel allerdings nicht!
MULTIPLAYER
Bis zu 32 Spieler dürfen sich in Starship Troopers auf vier Karten gegenseitig beharken. Geboten werden einem dazu zwei lausige Modi, die heute wahrscheinlich aber nicht mehr genutzt werden, womit das spielen im eigenen LAN wohl letzte optionale Möglichkeit ist.

Deathmatch:
Auch in diesem Spiel darf der Ursprung des Multiplayer Modus nicht fehlen – das Deathmatch. Hier tritt jeder gegen jeden an. Es stehen alle Waffen zur Verfügung und das Ziel ist es, so viele Leute wie möglich zu fraggen. Wer die meisten Leute gefraggt hat, der hat gewonnen. Wann das sein wird, das hängt von den Einstellungen des Spieles an. Je nachdem, ob man eine gewisse Zeit lang spielt, oder so lange, bis ein Fraglimit erreicht wurde.

Team Deathmatch:
Das Team Deathmatch gehört inzwischen genau so dazu, wie das reine Deathmatch. Hier ist es eigentlich genau gleich, wie im Deathmatch, aber es wird nicht mehr der einzelne Frag gezählt, sondern wie viele Frags das Team macht. Das Team, dass dann am Ende die meisten Frags hat, hat gewonnen.
WAFFEN
Maschinengewehr:
Dies stellt die Standardbewaffnung im Spiel dar und ist mit unbegrenzter Munition versehen. Die Feuerkraft ist aber relativ schwach und bei zu langem Feuerstoss, überhitzt es.

Raketenwerfer:
Verschiesst, wie der Name schon sagt, Raketen. Das Nachladen dauert ein wenig und Raketen sind nicht unbegrentz verfügbar. Für den Beginn einer Angriffswelle erste Wahl, im Grunde aber nicht wirklich nutzbar.

Granaten:
Auch hier dürfen die Happy Pillen der Ego-Shooter nicht fehlen. Wer zwischen den Bug Angriffen Zeit findet, kann damit mehr als einen Bug gleichzeitig ins Nirvana schicken.
CHEATS

Starte das Spiel mit dem Parameter -devuser . Damit läßt sich während des Spiels mit [^] die Konsole öffnen. Gebe dort folgende Cheats ein und bestätigen sie mit [Enter].

 

GOD : Unverwundbar wie Gott
EVILEYE : Durch Blicke töten können
AMMO : Munition für alle Waffen
BANZAI : God, ammo und evileye im Bundle
SHAKE OFF : Kamerawackeln aus
SHAKE ON : Kamerawackeln ein
RM : Render-Modus ändern
HELP : Konsolenbefehle auflisten
 
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