StopptWillst
  Willkommen, Besucher
Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Land Of The Dead: Road To Fiddlers Green
USK Freigabe:
Entwickler: Brainbox Games
Vertrieb: Groove Games
Erschienen: 17. Oktober 2005
System: Win 98/ME, 2000, XP
Prozessor mit mind. 1Ghz
256MB Speichererweiterung
3D Grafikkarte mit mind. 64 MB
2 GB Festplattenspeicher
DX zertifizierte Soundkarte
Bewertung:  [0 Stimme/n]
Bewerten: Nur Mitglieder!
SINGLEPLAYER
Da mittlerweile fast jeder Film nach einer Computerspielumsetzung verlangt, gibt es auch zu Land of the Dead eine entsprechende Versoftung. Und zu einem billigen Film folgt, wie soll es anders sein, auch ein billiges Game. Land of the Dead: Road to Fiddler's Green kam direkt als Budget Titelauf die heimischen PC Festplatten und die XBox.

Handlung:
Brainbox Games haben sich dazu entschieden keine direkte Umsetzung der Filmstory zu erstellen, sondern ein Prequel zu der Handlung des Filmes zu meistern. Dies passt auch genau so, denn so kann man noch für einige Storywendungen sorgen und eigenständig Ideen umsetzen, ohne zu sehr von der Filmvorlage eingeengt zu werden. Auf diese Art übernimmt man in Land of the Dead: Road To Fiddlers Green also die Rolle von Jack, einem Bauern, der wie so viele Filmhelden zuvor, unfreiwillig zum Helden mutiert und sich den Weg durch Unmengen an lebenden Toten bahnen muss. Dies wird dem Spieler schon kurz nach Start klar, denn nach der unheimlichen Begegnung mit einer ... Frau auf der Farm und der komischen Radiomeldung über untote die Jagd auf lebende machen, ist das folgende Szenario klar. Als ein verdächtiges klopfen mit nicht freundlich klingendem knurren an Tür beginnt, wird es dann endgültig Zeit seine Waffe zu suchen und sich den üblen Hirnsammlern zu erwähren.

Karten:
Die Karten glänzen durch ihre abwechslungsreichen Lokationen, die von einer ländlichen Farm, über Maisfelder, bis zu urbanen Stadtszenarien alles aufwartet. Die Stadt alleine bietet vom Krankenhaus, zu einem Theater, der Kanalisation, einem Hafengelande und der für Zombiespiele obligatorischen Polizeiwache alles was man dem geneigten Spieler bieten kann. Allerdings merkt man dem Spiel an, das ihr Herz eine ältere Unreal Engine ist. Zusätzlich sind die Texturen relativ matschig für einen Shooter des Jahres 2005. Genauso wirken auch die polygonarmen Objekte stellenweise extrem kantig. Da es sich um einen Budget-Titel handelt, kann man über dies alles aber noch wegsehen, denn die Gruselstimmung die manche Örtlichkeit bietet, macht vieles wett und sorgt durchaus mal für Gänsehaut.

Gameplay:
Die Steuerung ist in Land of the Dead genretypisch und kann nach belieben konfiguriert werden und ein Speichern ist jederzeit im Spiel möglich. Gewählt werden kann zwischen drei Schwierigkeitsgraden, wobei der normale problemlos für geübte Spieler zu meistern ist und Profis evtl. direkt auf "schwer" spielen sollten. Neben dem ernten der untoten Gegner steht im Spiel auch manchmal das nutzen des Gehirnschmalzes an, denn hier und da müssen auch mal kleine Rätsel gemeistert werden m voran zu kommen. Wäre eine Physikengine integriert, hätten die Rätselt durchaus schwerer designed werden können.

Gegner:
Bei den Gegnern handelt es sich ausschliesslich um Hirnsammler wie man sie kennt. Ungewaschen und Blutverschmiert, laufen und kriechen sie zahlreich durch die Karten des Spieles. Einzige Neuerung ist der erlernte Umgang mit Waffen und dynamischen Angriffen von Truppen aus Zombies. Diese kreisen einen nämlich bei Möglichkeit ein und formieren so gesehen ihren Angriff. Sie haben also teilen gelernt. Ansonsten ist die KI aber dümlich, was bei Zombies gennerell auch zutrifft, wird das Gehirn schliesslich nicht mehr mit genügend Blut versorgt. Schön sind ausserdem die einzelnen Trefferzonen, die über den untoten Gegnern platziert wurden, sowie die Möglichkeit, diese in mehrere handliche Teile verkleinern zu können

Sound:
Sieht man mal von den sich schnell wiederholenden und auf Zeit nervigen untermalungen von Musik ab, ist der Sound im Spiel durchaus gut. Die Sprecher haben es geschafft eine stimmige Sprachausgabe zu erstellen und selbst das übliche Zombiegestöhne nervt auf Zeit nicht so sehr, wie die Musikuntermalung. Sowohl die Umgebungs- sowie Waffengeräusche runden das ganze Spektakel ab. Alles in allem, Daumen hoch.
MULTIPLAYER
Trotzdem Land of the Dead: : Road To Fiddlers Green ein Budget-Titel ist, wurde ihm ein Mehrspieler beigefügt. Dieser erfindet das Rad mit seinen enthaltenen Modis nicht neu, kann durch die witzige Idee, Zombies als Kanonenfutter hinzuzufügen aber durchaus zu ein paar witzigen Runden taugen.

Deathmatch:
Auch in diesem Spiel darf der Ursprung des Multiplayer Modus nicht fehlen – das Deathmatch. Hier tritt jeder gegen jeden an. Es stehen alle Waffen zur Verfügung und das Ziel ist es, so viele Leute wie möglich zu fraggen. Wer die meisten Leute gefraggt hat, der hat gewonnen. Wann das sein wird, das hängt von den Einstellungen des Spieles an. Je nachdem, ob man eine gewisse Zeit lang spielt, oder so lange, bis ein Fraglimit erreicht wurde.

Team Deathmatch:
Das Team Deathmatch gehört inzwischen genau so dazu, wie das reine Deathmatch. Hier ist es eigentlich genau gleich, wie im Deathmatch, aber es wird nicht mehr der einzelne Frag gezählt, sondern wie viele Frags das Team macht. Das Team, dass dann am Ende die meisten Frags hat, hat gewonnen.

Capture the Flag:
Das Capture the Flag ist wie jedes beliebige andere Capture the Flag auch. Jedes Team ist im Besitz einer Flagge, die an einem bestimmten Punkt im jeweiligen Territorium des Teams positioniert ist und nur darauf wartet vom anderen Team gemopst zu werden. Man muß einerseits also die Flagge des Gegners klauen, andererseits muss die eigene Flagge bewacht werden, damit sie nicht auf diebische Art und Weise aus dem eigenen Gebiet herausgeschummelt wird. Punkten kann man, in dem man die gegnerische Flagge zur eigenen zurück bringt.

Invasion:
Hier kämpfen die Teilnehmer im Team gegen die computergenerierten Zombies. Eine wahre Massenschlacht. Besonders der Arena-ähnliche Level erinnert an römische Gladiatorenkämpfe. Auf der einen Seite die Untoten, auf der anderen die tapferen, mit Schaufeln bewaffneten, Menschen. Schaffen es die Menschen gegen die Horden an Untoten zu bestehen, hat die Menschheit gesiegt und es kann weiter gehen.
WAFFEN
Schlagstock/Golfschläger:
In Form eines einfachen Knüppels oder Golfschlägers kommt diese Schlagwaffe daher und ist durch die niedrige Schlagkraft eher als besserer Witz zu verstehen. Ist zwar nett mal zu testen aber wirklich völlig ineffektiv.

Baseballschläger:
Eigentlich zum schlagen von Bällen konzipert, kann es wie diverse andere Alltagsgegenstände wunderbar genutzt werden, um Zombiehire endgültig still zu legen. Natürlich gibt es bessere Waffen, wer könnte dies Art zu erhaschenden Homeruns allerdings nicht mögen ?

Hammer:
Mit dem Hammer kann man nicht nur den Nagel auf den Kopf, sondern auch den Kopf direkt treffen und somit die eigene Lebensspanne grundeliegend verlängern. Die erste Wahl dürfte aber auch der Hammer nicht für geneigte Spieler sein.

Spaten:
Hiermit kann man dem Gegenüber die Glocken erklingen lassen. Da vielseitig einsetzbar auch hier ein sekundärer "Feuermodus". Haut man aber gegen starre Metallkörper, hört man selber die Glocken.

Pistole:
Die Pistole darf in keinem shooter fehlen, ist hier eine halbautomatische Variante und hat die schwächste Feuerktaft im Spiel. Da es genügend andere Auswahl gibt, sollte man sich schnell was anderes suchen

Shotgun:
Obwohl man mit der Pumpaction Shotgun schon recht ordentlich aufräumen kann, fällt diese im Spiel kaum auf. Munition für diese Waffen bekommt man nur in Form von weiteren Shotguns im Spiel.

M-16:
Diese Waffe ist in fast jedem Spiel in der einen oder anderen Variante vorhanden. Schnelle Schussfolge und gute Treffsicherheit auch hier, jedoch ein recht ungewöhnlicher Schalldämpfer !.

Scharfschützengewehr:
Hiermit entgeht, dank zoomen, im sekundären Modus auch der entfernteste NPC nicht seinem heraneilenden Tod. Die Schussfolge ist allerdings niedrig, denn nach jedem Schuss wird nachgeladen.

Molotov Cocktail:
Die mit brennbaren Stoffen gefüllten Glasflaschen werden mit Tüchern geschlossen an denen diese vor werfen gezündet werden. Durch Aufprall wird der Stoff in der gegend verteilt und brennt alles nieder.

Granaten:
Wird es mal wieder brenzlig und man kann sich nicht schnell genug einer nah beieinander stehenden Gruppe entledigen die einem ans Leder wollen, seien diese Pillen ans Herz gelegt. Aber vorsicht, es wird blutig !
CHEATS

Drücken Sie [Ö] , um eine Eingabezeile zu öffnen. Geben Sie folgende Cheats ein. Bestätigen Sie mit [Enter].

 

GOD : Unverwundbar wie Gott
ALL : Alle Waffen mit 999 Munition
WEAPONS : Alle Waffen
ALLAMMO : Munition für alle Waffen
KUNGFU : Kung-Fu Fäuste
FLY : Flugmodus
GHOST : Geist Modus
WALK : Fliegen und Geist beenden
BEHINDVIEW 1/0 : Third Person ein-/ausschalten
 
© 2002 - 2021 by ego-shooter.org/sekoner.de . Alle Rechte vorbehalten !