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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Hellforces
USK Freigabe:
Entwickler: Orion
Vertrieb: Buka
Erschienen: 04. Juli 2005
System: Windows 98/ME/2000/XP
CPU mit mind. 2Ghz
256MB RAM Speicher
64 MB 3D Grafikkarte
1,5 GB Festplattenspeicher
DirectX komp. Soundkarte
8x CD-ROM Laufwerk
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SINGLEPLAYER
Die deutsche Version von Hellforces folgte knapp ein Jahr nach der internationalen Veröffentlichung, wodurch das hier stehende Releasedatum nicht stimmt. Wir beziehen uns in dieser Beschreibung aber auf die ungeschnittene internationale Version, haben als Boxshot aber die deutsche Box genommen. Unangetastet bleibt hingegen der Mehrspieler Part, da dieser nur über LAN zu funktionieren scheint.

Handlung:
Bei Experimenten mit alternativen Energien erfindet der Bio-Physiker Henry Alfred Cole einen Weg, die menschliche Seele dem Körper zu entziehen und als Energiequelle zu nutzen. Als Nebeneffekt verwandeln sich die Betroffenen in Zombies und andere Kreaturen. Baphomet, ein Dämon direkt aus der Hölle, nistet sich in einem dieser Körper ein und gründete den Kult des Luzifer mit dem Ziel, dem Herrn der Hölle den Zugang zur Erde zu ermöglichen. Satanisten aus aller Welt schliessen sich dem Kult an und die Anhängerzahl steigt stetig. Im Spiel übernimmt man nun den Protagonisten namens Steven Geist, ehemaliges Mitglied einer Rapid Response Task Force und jetzt eigentlich Barkeeper. Inzwischen bevorzugt dieser ein leichtes Leben. Allerdings hört das gute Leben leider in dem Moment auf, als unerwartet Stevens Ex-Freundin Linn die Bar betritt. Von dieser erfährt Steven dann, was die religiöse Sekte in etwa tut. Nach dem kurzen Gespräch mit Linn verschwindet diese allerdings spurlos und als sorgender Ex-Freund macht man sich auf die Suche nach Linn, um den Zusammenhang zwischen ihr und der Sekte zu herauszufinden und sie ggf. zu retten. Wird er es schaffen Baphomets Kult zu besiegen ?

Karten:
Auch wenn die Karten durchgehend linear aufgebaut sind, versucht Orion in Hellforce abwechslung zu bieten. Geboten werden einem wirklich viele Settings, was in heutigen Spielen leider immernoch unterschätzte wird. Es gibt runtergekommene Hinterhöfe, unterirdische Katakomben, Slums, ein Rotlichtviertel, Kanalisationssysteme, Bürogebäude, Forschungsanlagen, Tempelanlagen, Labore, militärähnliche Stützpunkte, fremde Dimensionen, Dschungel oder eben die Hölle selbst. Die Karten strotzden dabei nur vor Details, wie schwimmenden Reifen im Wasser oder Unrat in allen Ecken. Alles ist dabei schön schmuddelig und wirkt alt oder kaputt. Trotz des erwähnten linearen Aufbaus, gillt es deswegen besonders genau aufzupassen wenn man versucht schnell durch die Maps zu rennen. Es kann einem nämlich sonst passieren, das man eine Tür oder Klappe in den nächsten Bereich einfach übersieht. Die Texturen sind aber zum größten Teil sehr detailreich und hochauflösend und machen daher ein auffinden leichter. Schaut man sich ausserdem genauer in den Karten um, findet man gelegentlich auch witzige Goodies, wie Draculas Gebiss, mit dem man Gegnern die Lebensenergie absaugen kann.

Engine:
Die Menge an Gegenständen in manchen Szenen ist ziemlich beachtlich, was die Engine aber spielend und ohne grosse Einbrüche in der Performance wegsteckt. Dies trifft auch auf die bis ins letzte ausgereizte Physikengine zu. In den Karten kann nämlich fast alles bewegt werden, wodurch man manchmal das Gefühl hat, man müsste sich den Weg nicht nur freischiessen, sondern auch freiräumen. Aber nicht nur den Umgang mit Polygonen und der Physikengine ist gelungen, auch die integrierten Licht und Schatteneffekte machen sehr viel her. Dies nicht nur beoi Statischen, sondern auch bei beweglichen Objekten. Dies alles ist der atmosphäre zuträglich und verdient besondere Erwähnung, da die Engine nicht auf einem bekannten Lizenzmodell aufbaut, sondern komplett eigenständig enstanden ist.

Gegner:
Es gillt natürlich in erster Linie alles zu erlegen, was die Hölle so hergibt. Monster Killerhunde und Zombies, alles fand den Weg ins Spiel. Allesamt schön designet umd mit fiesen Wunden versehen, schlürfen diese durchs Spiel oder hetzen euch steten Schrittes. Um das Gegnerangebot abzurunden, tummeln sich in Hellforce aber ausserdem auch Frauen aus dem Rotlichtmilieu, Polizisten und Gangmitglieder auf den Strassen, welche euch natürlich auch ans Leder wollen. In der internationalen Version bleiben diese nach ihrem ableben in den Maps liegen, während diese in der deutschen Version nach einer Weile verschwinden.

Sound:
Sieht man von der schnell nervig werdenden rockigen Hintergrundmusik ab, ist der Sound in Hellforces durchaus als gelungen zu bezeichnen. Auch wenn die Sprecher nicht wirklich gut sind, wirken sie wenigstens nicht zu arg aufgesetzt.
MULTIPLAYER
Der Multiplayer existiert, wurde von uns aber nicht weitergehend ausprobiert, da er auf meinem Rechner komische Abstürze produzierte. Selbst zu den enthaltenen Modis kann ich so leider nichts sagen.
WAFFEN
Baseballschläger:
Der Baseballschläger ist die Waffe die man recht häufig in der Anfangsphase finden kann. Diese Waffe hat aber nur den Vorteil das sie relativ leise ist. In diesem Spiel nicht wirklich wichig, also eher letzte Wahl.

Rohrzange:
Auch diese kann relativ oft im Spiel eingesammelt werden und ist das richtige um aufdringlichen Gegnern eins über den Schädel zu ziehen. Später im Spiel aber nicht der Rede wert.

Messer:
Ein Messer. Besser als der Baseballschöäger oder die Rohrzange, da aber auch eine Nahkampfwaffe, nicht unbedingt erste Wahl wenn einem mehr als ein Gegner gegenüber stehen. Aber es darf natürlich im Sortiment nicht fehlen, sollte einem die Munition ausgehen.

Schlachterbeil:
Findet man gerade kein Rind zum verarbeiten und hat auch kein Gemüse um es damit grob zu bearneiten, hilft es auch gegen aufdringliche Personen in Form von Baphomets Helfern. Muss man aber nicht unbedingt nutzen, gibt genug Nahkamofwaffen.

Pistole:
Die Pistole feuert zwar recht schnell, benötigt aber auch meistens mehrere Treffer um den Gegner wirklich auszuknipsen. Nach 12 Schüssen ist das Magazin leer und man muss nachladen. Dafür kann man sich aufdringliche Gegner hiermit ein wenig vom Leib halten.

Shotgun:
Wie in 90% aller Shooter ist auch hier die Shotgun dabei. Bei vielen Gegnern die in der Nähe sind die beste Wahl. Kann man damit doch eine gute Fläche abdecken.

Plasmagewehr:
Hohe Schußfrequenz und ordentliche Durchschlagskraft sind in der Plasma Gun zu einem ultimativen Mix vereint. Damit muss man eigentlich keinen Gegner mehr fürchten, lediglich ein leeres Magazin kann einen hiermit noch schocken.

Schnellfeuergewehr:
Dieses Schnellfeuergewehr mäht im wahrsten Sinne des Wortes jeden Gegner um. Aufgrund der hohen Feuerfrequenz kann es allerdings zu schäden wegen Überhitzung kommen, sollte man zu lange den Abzug drücken. Die Reichweite ist allerdings unübertroffen im Spiel.

Maschinenpistole
Sieht zwar gut aus, bietet aber leider nicht soviel Feuerkraft. Munition ist dafür hier zwar reichlich vorhanden, wie erwähnt, streckt die Waffe die Horden aber nicht gerade schnell nieder. Auch die Standardbewaffnung einiger Gegner.

Raketenwerfer:
Mit diesem Gerät sieht der Gegner schon ganz schön alt aus, denn die Wucht einer Rakete haut die meisten Monster direkt aus den Latschen. Zu beachten ist der Blast Radius der einem auch selbst ganz schön zusetzen kann wenn man sich im Umgang mit dieser Waffe als ungeschickt erweist.

Handgranate:
Darf in keinem Schlachtfest-Spiel fehlen ... die Handgranate. Diese Freudenspender sind im Spiel aber stellenweise seltsam ineffektiv. Trotzdem ist es immer wieder hifreich welche bei sich zu haben wenn wieder einaml grössere Gruppen an Gegnern einem den Weg versperren.

Futuristische Waffen:
Neben der erwähnten Standartbewaffnung, findet man im Spiel noch einige futuristische Feuerwaffen die eher Energieblitze und Kugeln verschiessen. Mit diesen macht die Hatz auf die Gegner dann deutlich streffreier fast Spass.

Höllenwaffen
Zusätzlich geizt auch die Hölle selbst nicht mit einigen eigenen kreativen Waffen. Zu diesen will ich aber nicht zuviel verraten. Jedem der das Spiel besitzt, empfehle ich aber später im Spiel zu diesen netten Gimmiks.
CHEATS
Mit der Taste ^ die Konsole öffnen und einen der folgenden Cheats mit 0 (inaktiv) oder 1 (aktiv) eingeben und mit ENTER bestätigen. X muss durch einen beliebigen Zahlenwert ersetzt werden:
god 1/0 : God Mode (Unverwundbarkeit)
noclip 1/0 : Durch Wände gehen
fps 1/0 : FPS anzeigen
diasble_AI 1/0 : Gegner aktiv/inaktiv
wire 1/0 : Drahtgittermodell
shadows 1/0 : Schatten aktivieren/deaktivieren
hudenable 1/0 : Anzeigen anu oder ausschalten
 
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