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PRODUKTHINWEISE
Titel: Half-Life: Source
USK Freigabe:
Entwickler: Valve
Vertrieb: Steam
Erschienen: 11. Dezember 2004
System: Win 98/ME/2000/XP,
CPU mit min. 1.2Ghz
256MB Speicher
3D Grafikkarte mit 32 MB Ram
DirectX komp. Soundkarte
8-fach CD-ROM Laufwerk
Direct X 8.0 oder höher.
Internetverbindung + STEAM
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SINGLEPLAYER
Half Life: Source wurde 2004 im Bundle mit anderen Spielen oder im Steam angeboten. Viele Spieler hatten sich hier eine moderne Aufarbeitung des Spieles erhofft, wurden aber entäuscht. Die Hoffnung auf eine zeitgemässe Umsetzung des Spieles, kann also nur das Black Mesa: Source projekt erfüllen. Da ausserdem kaum Änderungen zu der originalen Version bestehen, ist dieser Eintrag der DB gegenüber dem Original nur in dem Bereich der Engine angepasst. Auch hier beziehen wir uns also auf die ungeschnittene Version des Spieles.

Story:
In der der streng geheimen Forschungseinrichtung Black Mesa ist es ein Morgen wie viele andere auch. Gordon Freeman, Physiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter, macht sich auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz. Während man in der firmeneigenen Tram unterwegs ist, bleibt noch etwas Zeit sich auf den Tag vorzubereiten und den Kollegen bei ihrer Arbeit zuzusehen. Die Lageristen fahren Kisten durch die Gegend, eine Rakete wird verladen und Wachmänner ziehen ihre Runden. Überall sind dabei geschäftige Wissenschaftler zu beobachten, denn heute steht noch ein wichtiges Experiment an. Im Trakt für anomale Materien angekommen, legt man also seinen Arbeitsanzug an und macht sich auf dem Weg ins Labor. Schon auf dem Weg dorthin fallen einem diverse Störungen im Stromnetz auf und man ist gespannt ob es wohl noch zum grossen Experiment mit einer völlig neuartigen Energiequelle kommt. Diese basiert auf diversen ausserirdischen Artefakten und das Ergebnis könnte bahnbrechend sein. Im Testraum angekommen, erhält man von seinen Kollegen eine kleine Übersicht und den Ablaufplan des Versuches. Bereit für eine neue bahnbrechende Entdeckung wird das Experiment gestartet. Schon nach kurzer Zeit gibt es aber Probleme und Lichtblitze und Explosionen durchfluten den Testraum. Ein Dimensionstor u einer unbekannten Dimension öffnet sich und man wird für kurze Zeit bewusstlos. Nach dem aufwachen wird schnell klar, es ist etwas schrecklich schiefgegangen. Man macht sich also daran das Labor zu verlassen und entdeckt schnell, es ist alles noch viel schlimmer als Gedacht. Man sieht sich nicht nur mit Horden von Kreaturen aus einer anderen Dimension konfrontiert, sondern auch mit U.S. Marines, die den Auftrag haben, jeden zu beseitigen, der das Gelände verlassen will. Das Spiel ums eigene Überleben beginnt ...

Maps:
Die Maps sind entsprechen dem Original und wurden in HL:S nur im Effektbereich leicht angepasst. Das Gefühl sich in einer geheimen Anlage in Amerika zu befinden ist aber auch hier dank des Leveldesigns erhalten geblieben. Auch die kurzen Ausflüge an die Erdoberfläche wirken bekannt realistisch und sorgen für Abwechslung. Überall sprudeln die Maps vor Leben und Überlebende sind in fast allen Bereichen der Anlage zu finden. Die Liebe zum Detail ist ausserdem in allen Bereichen zu merken und neben zahlreichen Objekten bevölkern auch kleine ungefährliche Käfer die Anlage. Die gescripteten Einlagen tun ihr Übriges, wodurch die Maps einfach lebendig worken. Lediglich die Alien-Maps im späteren Verlauf sind etwas gewöhnungsbedürftig und wirken auch nicht mehr so liebevoll umgesetzt. Letztendlich wurden zuvor aber nie besser designte Karten in Spielen gefunden.

Models:
Die Gegner in Half Life bewegen sich mit Hilfe einer zum Zeitpunkt des Erscheinens revolutionären Skelett-basierten Animationssystems. Dadurch wirken insbesondere die Menschen ziemlich realistisch. Dies ist leider in der deutschen Version nicht so intensiv zu bemerken, denn hier wurden alle menschlichen Gegner die nicht in Monster mutiert sind, durch Roboter ersetzt. Animationen fallen hier eher flach aus. Aber auch die Aliens kommen in ihren unterschiedlichen Formen sehr grazil daher. Generell sind alle Protagonisten liebevoll designed. Gleiches gillt für alle modellierten Objekte im Spiel. Wenngleich die Polygonzahl gegenüber heutigen Spielen lächerlich wirkt, so sind es doch Meisterwerke ihrer Zeit.

Gegner:
Die Gegner besitzen eine ziemlich gute KI, was man insbesondere bei den Soldaten merkt. Sie agieren im Team und würden sich nie auf Selbstmordaktionen einlassen. Sie suchen Deckung und versuchen langsam vorzurücken. Und sollte man versuchen sich irgendwo zu verstecken kann schon mal eine Handgranate plötzlich angeflogen kommen. Über eine derart ausgeprägte KI verfügen die Aliens zwar nicht, aber das machen sie mit Masse oder Größe locker wett. Alles in allem sind diese nicht zu schwer. Wie bei vielen Spielen dieser Zeit, sind sie in Masse aber mit vorsicht zu geniessen.

Engine:
Es wurde nicht viel in Half Life: Source geändert und die von id Software entwickelte Quake-Engine tut auch hier ihren Dienst. Natürlich ist diese weiter verbessert worden und ist auf dem Stand von Half Life 2. Davon zu merken ist in der 'Portierung' aber nicht viel. Lediglich die Darstellung von Wasser und Effekten wurden angepasst und das Physiksystem integriert. Dies alles ist Schade, da VALVE hiermit eine grosse Chance vertan hat ihr Franchise aufzuwerten und somit ein Bundle attraktiver zu machen. Da helfen die paar fallenden Kisten und die überladen wirkenden Änderungen im Partikelsystem nicht viel.

Spezial:
Seit dem Start von Valve's Steam werden nur noch neue Bundles verkauft die eine Bindung an die Vertriebsplattform von VALVE in sich bergen. Auch gibt es eine konvertierte Variante für die "neue Engine" Source, welche allerdings nur über STEAM mit einer Kreditkarte erworben werden kann. Käufer der ersten Stunde erhalten aber zumindest ein paar Geschenke, sofern man STEAM wirklich nutzt !
MULTIPLAYER
Deathmatch:
Das (fast) alleinige Vorhandensein dieses Multiplayer-Modus macht dem Spielspaß allerdings keinen Abbruch. Das Deathmatch ist rasant und kurzweilig. Die Waffen sind ausgeglichen und Spezial-Features wie "Luftsschlag veranlassen" erhöhen den Spaß weiter. Sogar Duke Nukem Feeling kann aufkommen, wenn die Tripmines mal wieder an der gemeinsten Stellen befestigt wurden. Und das Gefühl wenn man sich mit 5 Prozent Leben einer Medi-Station zuwendet ohne zu sehen, ob jemand von hinten kommt ist nach wie vor unübertroffen.

Team Fortress Classic:
Team Fortress Classic ist eine Team Spiel Variante. Es gibt verschiedene Kämpfer mit verschiedenen Fertigkeiten, so dass ein buntes Gemisch an Kriegern kämpft. So gibt es zum Beispiel einen Spion, der die gleichen Kleider wie das gegnerische Team trägt. Dadurch wird er erst spät oder gar nicht gefasst. Er ist schnell, aber dafür kaum gepanzert. Der Heavy Metall Guy ist das krasse Gegenstück dazu. Er ist langsam aber verdammt gut geschützt. Er hat eine riesige Knarre, mit der er alles aus dem Weg räumen kann. Die Ziele sind ganz unterschiedlich. Einaml muss man die gegnerische Flagge erbeuten, ein anderes Mal spielt man ein Fußballspiel. Es gibt noch weitere Aufgaben zu erfüllen. Ganz wichtig ist dabei aber immer, dass man die optimale Team Mischung findet, so dass man gut verteidigen kann, aber auch gut beim Angreifen ist.

Technik:
Half-Life lässt sich hervorragend über das TCP/IP Protokoll spielen. Ein Suchprogramm für Internetserver á la Gamespy ist integriert.
WAFFEN
Allgemein gilt es zu sagen, dass viele Waffen zwei Schussmodi haben, wobei der zweite meistens der stärkere ist. Die Projektil-Schusswaffen besitzen ein Magazin, das nachgeladen werden muss, sobald es leer ist. Unter Wasser lassen sich nur die Crowbar, die Glock und der Crossbow einsetzen alle anderen Waffen funktionieren nicht.

Crowbar
Das Brecheisen. Eine Nahkampfwaffe und die erste Waffe die der Spieler erhält. Sie ist ganz nützlich um Scheiben, Lüftungsabdeckungen und ähnliches zu zerstören, aber gegen ernsthaft Gegner sollte man lieber zu anderen Waffen greifen. Praktischerweise benötigt man für diese Waffe keine Munition.

Glock 9mm
Die einfache Pistole ist die zweite Waffe im Repertoire. Sie ist ebenfalls ziemlich schwach dafür aber auch auf große Entfernungen sehr zielgenau. Sie verwendet die gleiche Munition wie die MP5 (siehe unten). Es ist ein zweiter Schussmodus vorhanden, bei dem die Schussfrequenz etwas höher ist, allerdings auf kosten der Zielgenauigkeit.
Max. Munitionsvorrat: 250
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 17 bzw. 50 (MP5)
Größe des Magazins: 17

357 Magnum
Eine ziemlich durchschlagskräftige Pistole auf kurze wie auch auf lange Distanz. Ihr Nachteil liegt in der relativ langsamen Schussfrequenz und im kleinen Magazin. Im Multiplayer Spiel ist ein Art Sniper-Modus vorhanden, der es ermöglicht mit dieser Waffe auch auf große Distanz zu treffen.
Max. Munitionsvorrat: 36
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 6
Größe des Magazins: 6

Shotgun
Das Gewehr wie man es kennt: Auf kurze Distanz sehr effektiv, auf lange dafür um so weniger. Im zweiten Schussmodus werden gleich zwei Schuss auf einmal abgegeben.
Max. Munitionsvorrat: 125
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 12
Größe des Magazins: 8

MP5
Das Maschinengewehr mit integriertem Granatwerfer. Eine der besten Waffen im Spiel. Sie überzeugt vor allem durch ihre Allround-Eigenschaften. Die MP5 in der Hand zu halten ist nie ein Fehler. Das Maschinengewehr ist auf kurze und lange Distanz gut einsetzbar, die Schussfrequenz und die Nachladezeit sind angemessen. Der Granatwerfer (zweiter Schussmodus) ist für's Grobe. Mit ihm lassen sich sogar Panzer problemlos beseitigen. Die Granaten explodieren im Gegensatz zu anderen Spielen sofort beim Aufschlagen. Maschinengewehr:
Max. Munitionsvorrat: 250
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 17 (Glock) bzw. 50
Größe des Magazins: 50
Granatwerfer:
Max. Munitionsvorrat: 10
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 2
Größe des Magazins: nicht vorhanden.

Crossbow
Die Armbrust, das Scharfschützen-Gewehr in Half-Life. Der zweite Waffenmodus ist bei dieser Waffe eine Zoom-Funktion. Ohne Zoom werden explodierende Pfeile verschossen. Allerdings ist der Schaden nur mäßig und aufgrund der langsamen Schussfrequenz, dem kleinen Magazin und der sehr langen Nachladezeit ist dieser Modus nur bedingt zu empfehlen. Anders verhält es sich im gezoomten Modus: Jetzt hat man eine leise extrem tödliche Waffe für die größeren Entfernungen - ideal zum snipern.
Max. Munitionsvorrat: 50
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 5
Größe des Magazins: 5

RPG
Der Raketenwerfer. Im ersten Schussmodus werden bis zum Einschlag lenkbare Raketen abgeschossen, im zweiten ungelenkte. Das Ergebnis ist in beiden Fällen für das Ziel verheerend. Nachteilig ist, dass immer nur eine Rakete verschossen werden kann und dann nachgeladen werden muss und dass die Nachladezeit nicht gerade sehr kurz ist.
Max. Munitionsvorrat: 5
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 1
Größe des Magazins: 1

Gauss
Eine Art Laser-Gewehr. Im ersten Modus werden relativ ungenaue Laser-Strahlen in schneller Folge verschossen, im zweiten lädt die Waffe sich auf um einen verstärkten Strahl Richtung Gegner zu schicken. Vorteil von dieser Waffe ist, dass man sie nicht nachladen muss: Man schießt bis die Munition verbraucht ist.
Max. Munitionsvorrat: 100
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 20
Größe des Magazins: nicht vorhanden
Anm.: Im ersten Modus werden 2 Schuss, im zweiten werden max. 11 Schuss verschossen.

Gluon
Die 'Ghostbuster' Waffe. Die wohl effektivste und gleichzeitig munitionsfressendste Waffe im Spiel. Man löst einen Laser-Strahl aus, der Gegner auf kurzer wie langer Distanz in Sekundenbruchteilen vernichtet. Man kann schießen, bis die Munition leer ist, oder im Singleplayer-Spiel, bis sie sich überlädt, was Schäden an einem selbst zu Folge hat. Es wird die gleiche Munition wie bei der Gauss verwendet.
Ein zweiter Schussmodus ist nicht vorhanden.
Max. Munitionsvorrat: 100
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 20
Größe des Magazins: nicht vorhanden

Hivehand
Eine Alien-Waffe mit unendlicher Munition. Mit dem ersten Modus verschießt man automatisch zielgelenkte Projektile, mit dem zweiten ungelenkte, dafür mit deutlich erhöhter Schussfrequenz. Großer Nachteil dieser Waffe ist, dass sie, sobald der Munitionsvorrat verschossen wurde, eine sehr geringe Schussfrequenz hat oder man warten muss bis die Waffe wieder aufgeladen ist.
Max. Munitionsvorrat: 8

Granate
Die Handgranate. Auswählen, werfen und hoffen, dass man trifft.
Max. Munitionsvorrat: 10
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 5
Größe des Magazins: nicht vorhanden

Satchel
Ferngesteuerte Bomben. Man wählt sie aus, plaziert sie und kann sie dann von einem beliebigen Ort aus zünden.
Max. Munitionsvorrat: 5
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 1
Größe des Magazins: nicht vorhanden

Tripmine
Haftminen mit Laserschranke. Einfach an einer beliebigen Stelle an die Wand heften und darauf warten, dass jemand oder etwas durch den Laser läuft und sie auslöst.
Max. Munitionsvorrat: 5
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 1
Größe des Magazins: nicht vorhanden

Gauss Cannon
Das Gaussgewehr ist eine der nützlichsten Waffen überhaupt, denn mit diesem kann man neben der normalen Nutzung als Kampfwaffe auch die bekannten Gaussjumps durchführen. Neben dieser Eigenschaft, kann man sich den auftretenden Effekt auch bei Sprüngen aus großen Höhen zur Nutze machen, da man sich so kurz vor der Landung abbremsen kann und dadurch keine Healthpoints verliert. Vor allem der sekundäre Feuermodus eigenet sich aufgrund der Möglichkeit die Waffe aufzuladen für diesen Jump. Allerdings benötigt dieses dann 10 Energiezellen im Gegensatz zum primären Feuermodus, der nur 2 Zellen benötigt. Sie feuert sehr präzise und verursacht auch keinen Area Damage, weshalb sich diese Waffe besonders für enge Räumlichkeiten eignet. Die Waffe kann auch durch Wände schießen, was besonders für verwinkelte Level interessant sein dürfte.

Damage : 20
max clip size : n/a
max ammo : 100
shots per second : 4 (primary)
reload time : n/a


Snark
Schnelle kleine Aliens die man auf Gegner hetzen kann. Nachteil ist, dass die Biester jeden als Gegner ansehen und sollte mal kein anderer zur Verfügung stehen wird man selbst von ihnen angegriffen. Nach einer Weile lösen sie sich auf.
Max. Munitionsvorrat: 15
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 5
Größe des Magazins: nicht vorhanden.
 
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