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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Star Wars: Battlefront
USK Freigabe:
Entwickler: LucasArts
Vertrieb: Pandemic Studios
Erschienen: 23. September 2004
System: Windows 98SE/ME/2000/XP
CPU mit min. 1GHz
256 MB RAM Speichererweiterung,
Grafikkarte mit min. 64 MB
DirectX komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Zwar wurde in 'Star Wars: Battlefront' auch an Einzelspieler gedacht, dennoch richtet es sich eindeutig an Mehrspieler. Dank Bots können die Käufer aber durchaus eine Weile Spaß mit dem Spiel haben. Man kann hier nämlich erstmal Erfahrung mit der Steuerung sammeln und sich ein wenig Skill antrainieren. Dies kann man in zwei kleinen Kampagnen, in denen man nacheinander in sechs bzw. sieben Schlachten die Geschehnisse der Filme nachspielt.

Handlung:
In Star Wars: Battlefront führt kein Handlungsfaden durch das Spiel, sondern es handelt sich im Prinzip um eine Battlefield Variante. Die Hintergrundgeschichte hinter dem Star Wars Universum dürfte den meisten ausserdem bekannt sein, eine Story durch die Kampagnen muss es also hier nicht geben. Hier kämpft man in einer von jeweils zwei Teams gegeneinander auf den Schlachtfeldern. Wie im Vorbild Battlefield sind auch hier auf der Map eine Reihe an Kontrollpunkten verteilt, bei denen es gillt, möglichst alle einzunehmen. Sobald ein Team mehr als die Hälfte aller Punkte eingenommen hat, beginnt die Anzahl an Verstärkungspunkten zu sinken. Das Team, welches zuerst entweder keine weiteren Verstärkungspunkte oder keine Kontrollpunkt mehr besitzt, hat die Runde verloren.

Bots:
Die im Spiel entahltenen Bots sind zwar in keiner Weise würdige Gegner für Profispieler, doch für Anfänger und zwischendurch reicht es allemal. Zum Beispiel schaffen es die Bots, die Fahrzeuge im Spiel überwiegend sinnig zu benutzen und mit ihnen nicht irgendwo hängen zu bleiben. Stattdessen schaffen sie es mit einem Gleiter auf Hoth einen AT-AT zu Fall zu bringen. Sitzt man als Spieler mit im Gleiter, kann es zwar mitunter einige Umrundungen dauern bis der Bot die Harpune endlich abfeuert, doch es klappt deutlich besser als mit so manchem menschlichen Spieler die auf Servern anzutreffen sind. Dies trifft auch auf Geschütze und Verteidigungsanlagen, sowie die Schlachten im Weltraum zu. Einziger haken. Die Bots nehmen eine Menge Rechenleistung in Beschlag. Dadurch werden im Singleplayer manchmal nicht alle Bots wirklich aktiv

Gameplay:
Es gibt in Star Wars: Battlefront vier Gruppierungen denen man sich anschliessen kann. Egal für welche der vier Gruppierungen man sich abewr entscheidet (Separatisten gegen Klontruppen bzw. Imperium gegen Rebellen), am grundlegenden Spielprinzip ändert sich nichts. Hat man sich für eine der Seite entschieden, gillt es, auf der Karte des Schlachtfeldes einen Einstiegspunkt zu wählen.Am Anfang besitzt jedes Team etwa zwei bis drei solcher Punkte. Zusätzlich sind auf den Maps entweder weitere neutrale bzw. Punkte einer dritten Partei enthalten.Entweder zu Fuß oder in einem der vielen Fahrzeuge stürzt man sich in die Schlacht. Sobald eine Seite mehr als die Hälfte aller Punkte eingenommen hat, beginnt die Anzahl an Verstärkungspunkten für das andere Team an zu sinken. Fahrzeuge, wie Speederbikes oder Gleiter bis hin zum AT-ATgibt es auf der Map verteilt anden Einstiegspunkten. Zusätzlich gibt es dort eine Reihe an Geschütztürmen und Abwehrstellungen für Fußtruppen und Fahrzeuge.

Karten:
Gegenüber Battlefield sind die Maps insgesamt deutlich kleiner. Geschafft haben es in die finale Version 16 Karten, die meist an Szenen aus einem der sechs Filme angelehnt sind. Darunter befindet sich zum Beispiel der Dschungelmond Endor, der Wüstenplanet Endor, Naboo oder die Eiswelt Hoth. Alle Karten wurden dabei recht nah am Original und mit viel Star Wars Ambiente entworfen. Die Grafik ist dabei nichts herausragendes, kann aber durchaus überzeugen. Hier und da potzen die Karten dabei vor Details, wie Vögel die zu Beginn der Schlacht das Weite suchen, in anderen ist es etwas dürftiger und es wirkt ein wenig steril. Die riesige Weitsicht, die Effekte, sowie auch das recht hübsche Wasser sind zwar heutzutage nichts außergewöhnliches mehr, runden die gelungene Optik aber perfekt ab.

Sound:
Vor allem der wunderbare Sound sorgt immer wieder für eine gellungene Atmosphäre in Star Wars: Battlefront. Dank dem orchestralen Soundtrack von John Williams weht immer auch ein Hauch der Saga durch die 'Gefechtsarenen'. Aber auch die restlichen Sounds, wie Schüsse oder Raumschiffe sorgen dafür, sich dals Spieler immer sofort in dieser Welt vertraut zu fühen. Alles in allem also durchaus gut für ein kurzweiliges Spiel wie Battlefront.
MULTIPLAYER
Bis zu 32 Spieler pro Seite treten in Star Wars: Battlefront gegeneinander an. Man hat dabei die Wahl zwischen der Historischen Kampagne, der Galaxis-Eroberung und dem Soforteinsatz.

Historischen Kampagne:
Hier werden die Schauplätze aus allen Star Wars Episoden in chronologischer Reihenfolge behandelt. Man entscheidet sich zuerst für die Rebellen oder tritt den imperialen Truppen bei und wählt dann eine der Charakterklassen. Neben schwerbewaffneten Truppen stehen einem der Allrounder, der Pilot und der Scharfschütze zur Auswahl. Auf Naboo, Tatoonie, Hoth, Endor und Co. spielt man nun authentische Einsätze aus den Filmen nach. Meist gilt es dabei eine bestimmte Anzahl Checkpoints unter Kontrolle zu bringen oder zu verteidigen.

Galaxie-Eroberung:
Etwas nichtlinearer geht es in der Galaxie-Eroberung zur Sache. Hier hat man die Auswahl aus acht unterschiedlichen Lokalitäten, welche die Orte und spielbaren Parteien bestimmten. So kann man aus bis zu sechs Planeten, für die jeweils zwei unterschiedliche Diplomatieeinstellungen vorhanden sein können, wählen. Gilt ein Planet als "in Feindeshand", dann muss man in der ersten Schlacht dort für einigermaßen Ruhe sorgen, damit der Planet nur noch als "umstritten" eingestuft wird. Hat man dann eine weitere Schlacht gewonnen, hat man nicht nur den Planeten eingenommen, sondern kann vor der nächsten Schlacht die "Bonusfertigkeit" dieses Planeten einsetzen. Dies kann zum Beispiel eine Ionen Kanone sein, mit der man feindliche Schiffe abschiessen kann. Sieger ist, wer alle Planeten einnimmt.
 
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