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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Prey
USK Freigabe:
Entwickler: Human Head Studios
Vertrieb: Take 2
Erschienen: 28. November 2008
System: Einkern-CPU mit 2 GHz
512 MB RAM Speichererweiterung
Grafikkarte mit mind. 64 MB
Direct Sound komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Prey ist eines der Spiele welches 1997 schon von 3D Realms angekündigt und in frühem Stadium eingestellt wurde (s.a. Rubrik 'Nie erschienen'). Jahre später hat man dannHuman Head die Idee zu diesem Spiel fortführen lassen. Herausgekommen ist ein Ego-Shooter mit solidem Leveldesign, dem man den Ursprung bei 3D Realms anmerkt.

Handlung:
Tommy, ein Automechaniker in einem Indianerreservat irgendwo in Amerika ist überhaupt nicht glücklich. Er sucht die Veränderung und möchte etwas mehr von der großen weiten Welt sehen. Das Reservat möchte er jedoch mit Jen verlassen, an welcher sein ganzes Herz hängt. Doch Jen möchte partout nicht ihre angestammte Heimat verlassen und lieber ihren Pub weiterführen. So verbringt Tommy wieder einmal seinen Abend im Pub von Jen und sieht zu wie sich die Siedler zulaufen lassen während er erneut einen Versuch startet Jen von seiner Liebe zu überzeugen. An diesem Abend soll sich jedoch alles anders entwickeln als die vielen Abende zuvor. Der Strom fällt aus und unheimliche Blitze durchbrechen die Finsternis. Während sich Tommy, sein Großvater und Jen in Sicherheit zu bringen versuchen, werden sie in das innere eines fremden Raumschiffes gezogen. Dort werden sie auf Fließbändern von einer Station zur nächsten gebracht, je nachdem ob ihre Körper als Nahrung, Dünger, oder Treibstoff verwendung finden sollen. Durch die Hilfe eines anderen Menschen welcher die Fabrikationsanlage sabotiert gelingt es Tommy aber sich aus der Gefangenschaft zu befreien und sich daran zu machen Jen und seinen Großvater zu befreien.

Karten:
Direkt am Anfang merkt man in den Karten die typischen Attribute von 3D Realms. Überall können Schalter gedrückt werden, die Zeit mit kleinen Spielen an den Automaten totschlagen oder ein wenig die Musicbox oder den Fernseher nutzen. Als Motor kommt unterdessen die Doom 3-Engine von ID Software zum Einsatz. Gleich auf den ersten Blick werden parallelen deutlich. Organische Designs und enge Korridore, untersetzt von weichen Lichteffekten untermalen das Spiel. Prey ist jedoch deutlich bunter und heller als es Doom 3 war und überzeugt mit einem erstklassigen Leveldesign. Dank des Wall Walking und dem Spirit Walking kommt ausserdem mehr Abwechselung ins Spiel. Genauso bringen die Portale eine ältere Torvariante ins Spiel, die erst bei Portal von Valve erneut gut umgesetzt wird.Das abwechselungsreiche Design, der leichte Schwierigkeitsgrad und die zahlreichen Rätsel und Kleinspiele tun ihr übriges, damit Prey trotz ordentlicher Länge gefühlt wie im Flug vergeht.

Gegner:
Gegner teleportieren in Wellen vor der Nase des Spielers und greifen mit durchschnittlicher KI frontal an. Obwohl die Anzahl dieser relativ gering und die Treffsicherheit eher hoch ist, können die Kämpfe nicht mit den spannenden Gefechten eines Half-Life 2 mithalten. Ausserdem erfüllen die Gegner trotz ihrer gut designten Optik die gängigen Genre-Klischees. Elite-Soldaten, Mutanten, fliegende Aliens und Kampfroboter. Auch hier wurde vieles beim alten belassen, dafür aber sehr gut in Szene gesetzt.

Sound:
Die Soundkulisse geht voll in Ordnung. Ein dynamischer, gelungener Soundtrack, aufwendige Effekte und Waffensounds sowie eine ordentliche Sprachausgabe erfreuen die Ohren. Allerdings unterliegt die deutsche Stimmvertonung mal wieder hoffnungslos dem englischen Original.
MULTIPLAYER
Mit Deathmatch- und Team Deathmatch alleine ist der Mehrspielermodus rudimentär. Gut designte Karten und die innovativen Portal-Elemente machen aber zumindest kurzfristig Spaß.

Deathmatch:
Der bekannte und "allseits" beliebte Deathmatch darf natürlich auch in diesem Spiel nicht fehlen. Ziel ist es alle Mitspieler zu erledigen die einem begegnen. Macht man dies am konsequentesten, hat man den Sieg in der Tasche.

Team-Deathmatch:
Das Team Deathmatch gehört inzwischen genau so dazu, wie das reine Deathmatch. Hier ist es eigentlich genau gleich, wie im Deathmatch, aber es wird nicht mehr der einzelne Frag gezählt, sondern wie viele Frags das Team macht. Das Team, dass dann am Ende die meisten Frags hat, hat gewonnen.
WAFFEN
Schraubenschlüssel
Dieser kann direkt zu Beginn des Spieles in Jens Pub eingesammelt werden und ist das richtige um aufdringlichen Gästen eines über den Schädel zu ziehen. Später im Spiel aber nicht die erste Wahl.

Maschinengewehr:
Das Maschinengewehr ist im zweiten Feuermodus direkt auch ein Scharfschützengewehr. Es überzeugt durch einen guten Mix aus Treffgeneuigkeit und Feuerfrequenz.

Raketenwerfer:
Der Raketenwerfer hat den nötigen Wumms und kann im zweiten Modus ein Schild aus giftigem Gas ausstossen. Man sollte sie allerdings nie im Nahkampf nutzen

Wurmkanone:
Verschiesst verschiedene Arten von Energie, die seperat aufgeladen werden müssen. Nicht die schlechteste Wahl, da hier für jeden Typen der Gegner eine Variante dabei ist. Blitze, Energiekugeln oder Gefrierschocker in einem.

Weitere Waffen:
Prey bietet noch einige Waffen mehr. Das ich Prey spielte ist allerdings hier, also muss diese kleine Übersicht reichen.

CHEATS
Um die Cheat-Codes in Prey aktivieren zu können, muss im Spiel 'Shift' , 'Alt' und '^' gedrückt werden. Danach können folgende Befehle in die Konsole eingegeben werden:
god : God Mode (Unverwundbarkeit)
give health : Gesundheit aufstocken
give ammo : Volle Munition
give all: Alle Waffen, Munition und Rüstungen
notarget : Für Gegner unsichtbar.
noclip : Du kannst durch Wände gehen/fliegen
benchmark : Benchmark-Test
quit : Spiel verlassen
 
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