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PRODUKTHINWEISE
Titel: Brothers in Arms - Road to Hell 30
USK Freigabe:
Entwickler: Gearbox Software
Vertrieb: Ubi Soft Entertainment
Erschienen: 01. November 2004
System: Windows 2000/XP/ME/98
Prozessor mit 1,8 GHz
512 MB RAM
DirectX 7-komp. Grafikkarte,
mit 64 MB Ram
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SINGLEPLAYER
Handlung:
Das Spiel beginnt am D-Day, in einem wirklich sehenswerten Intro springt der Spieler über der Normandie ab, landet, versprengt vom Rest seiner Division und wird von einem erfahrenen Soldaten unter seine Fittiche genommen. So lernt der Spieler im Laufe der ersten Missionen schnell, sich mit dem Spiel und allen Eigenheiten zurechtzufinden, und muss nicht den Umweg über ein Bootcamp gehen. Im Laufe des ersten Tages stoßen immer mehr Gruppenmitglieder dazu, und so kommt es, dass Matt Baker nach kurzer Zeit sein eigenes Feuerteam befehligt.

Karten:
Das Missionsdesign bietet nichts wirklich innovatives. Die meisten der 18 Missionen sind für WW2-Veteranen gewohnte Kost und artet auf Zeit auch ein wenig monoton. Wieder einmal sieht man aber, wie leistungsfähig die aktuelle Unreal-Engine ist, denn eine aufgebohrte Version dieser sorgt für die Bilder auf eurem Monitor. Schicke Texturen und detailreiche Umgebungenim Grünen, inklusive sich im Wind wiegenden Gräsern sind dabei hier das vorwiegende Setting.

Fireteams:
Baker kann im Laufe des Spiels bis zu zwei Feuerteams, die alle aus mehreren Soldaten oder Panzern bestehen, befehligen. Am ehesten lässt sich das ausgeklügelte Befehlssystem als Mischung aus SWAT und Full Spectrum Warrior beschreiben - Befehle werden ingame gegeben, ohne pausieren, rundenbasiertes ziehen oder ähnlichem Schnickschnack. Zwei Klicks genügen, und das Team nimmt den Gegner unter Sperrfeuer und ermöglicht so dem anderen Team oder Baker den Angriff über die Flanke oder stürmt feindliche Stellungen.

Gegner:
Die Intelligenz der Gegner gerät ungewohnt stark. Rambomissionen wie das Sprengen eines ganzen Staudamms ohne Unterstützung lassen sich hier nicht finden. Brothers in Arms ist das einzige Spiel in seinem Genre, wo die Deutschen nicht durch Masse sondern Klasse glänzen.

Klang:
Soundtechnisch gibt es auch nicht viel zu meckern. An spannenden Stellen hätte man sich zur Untermalung sicherlich noch ein wenig Hintergrundmusik gewünscht aber besonders die Feuergefechte lassen wahre „Schlachtstimmung“ aufkommen.
MULTIPLAYER
Der auf der Verpackung als 'revolutionär' angepriesene Mehrspielermodus ist im Endeffekt nichts anderes, als eine Mischung aus Singleplayer und Team-Deatchmatch. Maximal vier Spieler pro Server können im Eins gegen Eins oder Zwei gegen Zwei gegeneinander antreten, wobei jedes Team ein Ziel erfüllen muss. Jeder Spieler bekommt sein eigenes Squad unterstellt, das er wie im Einzelspielermodus ebenso befehligen kann. Dann doch lieber Enemy-Territory ;)
WAFFEN
Die Waffen im Spiel entsprechen denjenigen die damals tatsächlich von der Infanterie eingesetzt wurden. Genau zwei davon können wir mit uns tragen, wobei wir am Levelbeginn immer mit einer vorbestimmten Bewaffnung starten, uns dann aber in den Level selbst versorgen können mit dem was uns eben wichtig erscheint. So sind wir nicht nur auf die US-Waffen angewiesen, sondern können auch deutsche Waffen benutzen, für die wir leichter an Munition kommen, da praktisch jeder niedergestreckte deutsche Soldat welche fallen lässt. Zu unserer Grundausstattung gehört normalerweise die M1911 halbautomatische Pistole und das M1 Karabiner, ein ebenfalls halbautomatisches Gewehr. Das M1903 Repetiergewehr ist zwar eigentlich schon 1936 veraltet, eignet sich mit seinem Zielfernrohr aber trotzdem sehr gut zum Scharfschießen. Ganz anders kann man da schon mit der M1A1 Maschinenpistole zu Werke gehen, oder der "Tommy Gun" wie die US-Armee sie gerne bezeichnete. Ihr vorzuziehen ist eigentlich nur noch das M1918 Browning Automatikgewehr, welches ganze 450 Schuss mit einer effektiven Reichweite von 600 Metern verschießen kann. Wohl niemandem mehr erklären muss man die M9A1 Bazooka, einem Raketenwerfer der 140 Gramm des hochwirksamen Sprengstoffes Pentolit verschießt. Viel mehr Bumm hat kaum mehr eine Waffe, bis auf die fest montierten Geschütze wie beispielsweise das leichte Browning Maschinengewehr.
 
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