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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Psychotoxic
USK Freigabe:
Entwickler: Nuclearvision
Vertrieb: Vidis
Erschienen: 02. September 2004
System: Windows 98/ME, 2000, XP
Prozessor mit 1.2Ghz
128MB RAM Speichererw.
3D Grafikkarte mit 64 MB Ram
DirectX 9.0 oder höher
3,2 GB verf. FP-Speicher
DirectX komp. Soundkarte
Bewertung:  [3 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Dieses nur auf DVD erschienene Spiel ist in Englisch und Deutsch erschienen und bietet nur einen reinrassigen Einzelspieler. Leute, welche ausserdem nur realistische Shooter ohne Fantasy Elemente bevorzugen, sollten dem Titel dabei eher den Rücken zuwenden. Sollte man aber keine Probleme mit Kampfkühen und abgedrehten Ideen haben, sowie auf einen fehlenden Multiplayer verzichten können, dann ist man bei "Psychotoxic" genau richtig.

Story:
Es ist das Jahr 2022: Internationale Krisen, Kriege, zerbrechende Staaten und Hungersnöte erschüttern die Weltordnung und die USA befindet sich im Ausnahmezustand. In den USA versucht das Militär zwar zumindest noch etwas die Ordnung aufrecht zu erhalten, trotzdem herrscht dort in den Strassen das blanke Chaos und Gewalt. Aaron Crowley, der sich selber für eine Wiedergeburt des Satanisten Aleister Crowley hält, will die komplette Menschheit mit Hilfe des 4. Reiter der Apokalypse versklaven. Um genau dies zu verhindern ist Angie Prophet geboren worden. Ihr wurde die Aufgabe zugeteilt, den 4. Reiter der Apokalypse, der sich in einer riesigen Höhle unter New York versteckt hält, zu vernichten. Ausgestattet mit göttlichen Gaben wie heilen, schützen, Bullet-Time und sich unsichtbar machen können steigt man in das Spiel ein. Der Kampf von Gut und Böse, mit einem kräftigen Schuss humor, beginnt ...

Karten:
Psychotoxic beherbergt insgesamt 30 verschiedene Karten, welche die Geschichte um Angie und Crowley weiter spinnen und durch Zwischensequenzen miteinander verbunden sind. Die Levels dominieren dabei in dunklen, grauen Farben, wodurch die Optik stellenweise relativ blass wirkt. Dafür sind die Maps aber nett umgesetzt und relativ linear. Hierdurch können aber auch Anfänger sich nicht in den Karten verlaufen. Auserdem sind da noch die Maps mit den Traumsequenzen verschiedener Menschen, in denen diese Träume von Angie durchlebt (durchgespielt) werden und somit den normalen Spielfluss auflockern. Falls ihr ausserdem mal an einer Tür oder einem Schloss verzweifelt, dann hilft euch vieleicht der mysteriöse Freund Tom, der euch Schlösser und Türen knacken kann. Medipacks und Munition gibt es übrigens auch hier in den Karten verteilt, meist in abseits liegenden Ecken und Winkeln.

Gegner:
In den Karten trefft ihr auf allerhand Gegner, womit das Spiel stellenweise etwas zu hektisch werden kann um Spass zu machen. In den realen Welten treten euch dabei SWAT-Teams, Polizisten, Wachmänner, Pöbel und sonstige zwielichtige Gestalten vor die Mündung. Bei den Traumwelten sind dann abwechslungsreiche Fantsiefiguren eure Gegner. So dürft ihr in diesen gegen Werwölfe, Geister, Gasmasken-Metzger, Spinnen, Zombies und die äußerst originelle Kuh mit MG-Euter antreten. Alles in allem also sehr Abwechslungsreich. Das einzig wirklich störende sind die Platzierungen der Gegner in den Maps, welche schnell zu durschauen sind.

Handhabung:
Es gab zahlreiche Probleme mit der Verkaufsversion, welche schnell durch entsprechende Patches vom Hersteller gefixt wurden. Die meisten Grafik- und Soundoptionen sind schnell gefunden. Die Steuerung ist ausserdem auch bei Psychotoxic einfach anzupassen und schnell intuitiv erlernbar. Speichern und Laden sind auch jederzeit möglich, was Anfängern so manchen nervigen Moment ersparen dürfte. Ohne die Spezialkräfte der Protagonistin sind nämlich nicht alle Aufgaben im Spiel zu schaffen. Hat man aber einmal das Prinzip der Nutzung erkannt, stellt auch dies kein Problem mehr da.

Grafik
Die Tri Vision Engine, auf der "Psychotixic" aufbaut, ist eine DirectX 9 Engine und sorgt dank Shader Effekten und erstaunlicher Weitsicht für eine gute, wenn auch nicht überragende Grafik. Es gibt hier nämlich einige Stellen und Levels die sehr kantig und einfach nur so hingebaut wirken. Eine Freude sind allerdings die Waffenmodelle, wo es schon wieder ganz anders aussieht, diese sind sehr detailliert und sehen allgemein wirklich gut aus. Ein großes Lob gibt es auch für die Traumkarten. Diese überzeugen mit sehr großem Abwechslungsreichtum und viel Fantasie.

Sound
Der Sound ist wie die Grafik, gut aber nicht Überzeugend. Manche Sounds sind einfach nicht gut gelungen oder wirken einfach nur langweilig. Die Explosionen der Granaten aber hören sich z.B. echt klasse an und werde auch auf Dauer nicht als störend empfunden. Die Musik dagegen ist wirklich nett, auf Zeit aber auch nervig. Hier wäre etwas mehr Abwechslung nicht schlecht gewesen.
WAFFEN
In der Retail stehen ganze 13 verschiedene Waffen zur Verfügung. Diese kann man in Oberbegriffe einordnen. Es sind schlisslich irgendwie immer die selben Waffen in den Spielen.

Reale Waffen:
In dieser Gattung sind Pistole, Shotgun und Maschinengewehre zu finden. Die einzig nicht ganz so reale Waffe hier, ist die Ionenkanone, welche wohl noch nicht in Wirklichkeit anzutrefen ist. Munition für die Waffen können in den Levels oder direkt bei Gegnern gefunden werden. Diese Waffen können dann über drei Slots genutzt werden. Zwei weitere Slots sind fest belegt mit einem Schlagstock und einem Elektroschocker.

Fantasie Waffen:
Die Waffen dieser Gattung sind wirklich durch viel Fantasie entstanden. Hier findet man Waffen namens Pitbull Trap (die eine Falle ist, welche sich selbstständig bzw., nach Geruch auf einen Gegner zu bewegt), oder die Udder Gun, die man sich allerdings erst mal frisch von der Alm besorgen muss. Wir wollen aber auch nicht alles verraten, ein wenig soll auch im Spiel neu bleiben.
CHEATS
Die Konsole lässt sich auch hier mit der bewährten ^Taste öffnen. Folgende Konsolen Befehle sind verfügbar
lua god() : Unverwundbar sein
lua medave(): Pumpgun, Maschinengewehr, Snipergewehr
lua levelend() : Level gewinnen
 
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