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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Painkiller
USK Freigabe:
Entwickler: People Can Fly
Vertrieb: DreamCatcher Games
Erschienen: 26. April 2004
System: Windows 98SE/ME/2000/XP
Intel Pentium mit 1,5 GHz.
128 MB RAM-Speicher
2,2 GB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
3D Karte mit 64MB Speicher
Direct X 8.0 oder höher
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SINGLEPLAYER
Handlung:
Die Story von „Painkiller“ ist leicht zu erklären. Es regnet in Strömen. Der Spielcharacter Daniel Garner rennt zu seinem Auto um seiner Frau die Beifahrertür zu öffnen. Kaum eingestiegen geht eine rasante Fahrt in die Nacht los. Der reservierte Tisch im Restaurant ist schliesslich zu besetzen. Doch dann … ein kurzer Augenblick der Unaufmerksamkeit und schon ist es passiert. Der rote Flitzer rast in einen entgegenkommenden Kleinlaster. Beide Insassen sind sofort tot. Unser Spielheld hingegen befindet sich gefangen zwischen Himmel und Hölle, wo er sich bei einer grauhaarigen Gestalt wiederfindet. Wird er seine Frau jemals wiedersehen ??? Ja, doch dafür muss er etwas tun ! Er muss alle möglichen Monster und Gestalten der Hölle abwehren, um letztendlich im Jenseits die Ruhe gemeinsam mit seiner Geliebten zu finden.

Karten:
Ihr müsst euch durch 24 komplett unterschiedliche Level kämpfen und dabei Massen an Gegnern bekämpfen.Die Orte orientieren sich dabei an Irrenanstalten, Bahnhöfen, Kasernen, Bergwerken, mittelalterlichen Burgen und Städten. Die Karten sind allesamt recht nett umgesetzt worden und sehen wirklich nett aus. Dafür verantwortlich zeichnet die eigens für Painkiller entwickelte Pain-Engine. Diese ist von den Leistungen her an eine solide Fassung der QuakeIII-Engine erinnert. Explosive Fässer stehen zahlreich herum, detonieren und katapultieren Gegner und Objekte spektakulär durch die Gegend. Die meisten der Gegenstände in den Karten lassen sich durch Beschuss zerstören, wie Grabsteine, Särge, Vasen und vieles Anderes.

Gegner:
Von Skelettritter über Hexen, die in eine Rabenwolke verpuffen, bis hin zu Mönchen, die mit Äxten nach Daniel werfen, wechseln die Gegner je nach Szenario. Die lizensierte Havok-Physikengine versieht dabei auch hier ihren Dienst, diese sorgt für unterhaltsame Interaktion mit der Spielumgebung von Painkiller. Gegner fliegen je nach Schusswinkel meterweit weg, verlieren ihre Waffen, überschlagen sich mehrmals, prallen an Objekten ab und kommen dann schliesslich zum Stillstand. Wonach man allerdings vergeblich bei Pankiller sucht ist die KI selbiger. Da hätte People Can Fly zumindest noch ein wenig Zeit investieren sollen.

Grafik:
Mit der gebotenen Grafik braucht sich Painkiller nicht hinter aktuellen Spielen zu verstecken. Neben hoch aufgelösten Texturen, kann vor allen das Design der Gegner überzeugen, welche stellenweise aus bis zu 8000 Polys bestehen. Auch die Animationen können sich sehen lassen, sind stellenweise aber zu gequält. Trotz der sehr düsteren Abschnitte sorgen die Effekte für viel Abwechslung.

Sound:
Der sehr rockige Soundtrack passt sich immer wieder optimal dem Spielgeschehen an, auch wenn er an einigen Stellen nicht gerade gut für die düstere Atmosphäre ist. Auch die Soundeffekte sind genial inszeniert und entstehen je nach Situation. Am Besten kommt das Ganze mit aktivierten Dolby Surround herüber, denn auch diese Funktion haben die Entwickler voll und ganz ausgenutzt.
MULTIPLAYER
Deathmatch:
Es kann nur einen geben, also ab dafür. Wer am längsten lebbt und die meisten Seelen sammelt, entscheidet das Spiel für sich, ohne die Fertigkeiten der anderen :).

Team Deathmatch:
Funktionuckelt wie der einfache Deathmatch Mode. Hier seind die Spieler allerdings in zweit Teams unterteilt. Hier gibt es also in jedem Team nen Sieger *gähn.

People can Fly:
In People Can Fly treten 2 Zwei-Mann-Teams gegeneinander an, die nur mit Raketenwerfer bewaffnet sind. Das schwierige daran, diese können sich nur in der Luft Schaden zufügen.

Voosh:
Im Spielmodus Voosh bekommen alle Spieler eine bestimmte, identische Waffe mit unbegrenzter Munition in die Hand gedrückt. Ein schneller Metzelmodus alla Deathmatch.

Light Bearer:
In The Light Bearer geht es darum als Erster das Dämonen-PowerUp zu bekommen und dieses bis zum Ende des Zeitlimits zu behalten. Nicht ganz neu, aber nett.

Technik:
Man spielt mit maximal 11 Leuts über TCP/IP, Aber nur ab einer normalen DSL Verbndung (alles andere ist stören der anderen Spieler ;P). Der NetCode ist leider bescheiden und Online-Server inzwischen eher Mangelware.
WAFFEN
Zur Bekämpfung wartet ebenfalls ein sehr großzügiges Waffen-Arsenal auf euch. Diese kann man in den einzelnen Karten aufsammeln. So gut wie jede waffe bietet einem einen zweiten Feuermodus. Leider ist das Spiel nix für mich, hier also nur eine kleine Auswahl der Waffen:

Painkiller:
Der Painkiller ist im Grunde genommen eine Mischung aus einer Gartenkralle und einem Handmixer, hierbei handelt es sich um 3 rotierende Klingen, die alles und jeden zerstückeln. Die Zweitfeuerfunktion feuert den Kopf des Painkiller in Blickrichtung ab und zieht einen orangen Energiestrahl nach sich, welcher Gegner zerschneiden kann.

Schrotflinte:
Die Primärfunktion des Schrotgewehrs sollte eigentlich klar sein. Abdrücken und weg ! Das Sekundärfeuer funktioniert ebenfalls nach einem simplen Prinzip. Der Gegner wird hierbei tiefgekühlt und kann dann mit einer gezielten Kugel zerschossen werden. Das hätte ich mir bei Terminator 3 erwartet.

Axt/Armbrust:
Die Axt kann man zum Hacken oder schmeissen nutzen. Anders bei der unscheinbar klingenden Armbrust. Diese verschiesst nämlich eher Pflöcke als erwarteten kleinen Pfeile.

Raketenwerfer:
Der Raketenwerfer in Pnakiller kann mehr als nur Raketen verschiessen, im zweiten Modus kann er die Gegner mit einem Maschinengewehr behacken. Nette Ergänzung kann man nur sagen.
CHEATS
Im Spiel öffne die Konsole mit [^] und tippe dann ein (Anmerkung: Cheats können nur in den Modi Daydream und Insomnia benutzt werden):
pkgod : Unverwundbarkeit
pkweakenemies : Feinde werden auf 1 HP gesetzt AN/AUS
pkweapons : Alle Waffen.
 
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