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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Breed
USK Freigabe:
Entwickler: Brat-Design
Vertrieb: CDV Entertainment
Erschienen: 20. Februar 2004
System: Windows 98 / ME / 2000 / XP
Intel P3 od. AMD mit 1 GHz
512 MB RAM Speichererweiterung
DirectX 9.0 od. höher
Direct X komp. Soundkarte
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SINGLEPLAYER
Handlung:
Im Jahre 2600 hat der Großteil der Menschheit den blauen Planeten verlassen. Unzählige Kolonien haben sie in den weiten des Alls errichtet, bis sich das Blatt im Jahre 2602 plötzlich auf dramatische Art und Weise wendete. Dies war das Jahr des Kontaktes mit den Breed, eine zwar relativ dumme aber umso aggressivere Rasse aus der schwärze des Alls. Zuerst griffen sie nur die äußeren Kolonien der Menschheit an, was diese dazu bewog, die größte jemals auf die Beine gestellte Armee zu mobilisieren. In gigantischen Schiffen machten sie sich auf den Weg die Breed auszurotten. Und der Plan schien aufzugehen, die Menschheit konnte die äußeren Regionen wieder für sich beanspruchen. So gab es keine Arbeit mehr für die extra gezüchteten Soldaten, die sogenannten GRUNTS (Genetically Revived UNiversal Tactical Sentient), die sich mit dem letzten verbliebenen Kampfraumer auf den Heimweg machen. Es war dann das Jahr 2625, als die Kämpfer in den vermeintlich heimatlichen Orbit einschwenkten und statt der erwarteten Jubelgesänge mit gepulster Energie und explodierenden Geschossen empfangen wurden. Denn unbemerkt von den Grunts haben sich die Breed bis ins Herz der menschlichen Zivilisation vorgearbeitet und alles Leben auf der Erde ausgelöscht. So begann das was schon längst erledigt geglaubt, der Kampf auf Leben und Tod zwischen den Menschen und den außerirdischen Eindringlingen.

Karten:
In den insgesamt 18 Missionen der Einzelspielerkampagne gilt es z.B. Flakstellungen der Breed aus der Luft zu zerstören, Radarsysteme mithilfe von Ingenieuren zu sabotieren oder Eskortierungen durchzuführen. Die meisten Missionen spielt man dabei in der Gruppe, wobei man ständig zwischen den Teammitgliedern hin- und herschalten und somit in jedes Mitglied schlüpfen kann. Besonderen Spaß machen die Aufträge aber erst, wenn die Fahrzeuge ins Spiel kommen. Mithilfe von Landungsschiffen, Jägern und Panzern der Starforce wird den Breed ganz schön eingeheizt. Wenn man nun die Aufträge mit und ohne Vehikel vergleicht, wird erst klar, wie wichtig die Gefährte für den Spielspaß in Breed sind. Monotone Ballereien ohne richtige Essenz und spannende Attacken aus der Luft und am Boden mit mobilen Untersätzen wechseln sich im Spiel ab wie Tag und Nacht.

Gegner:
Auf diese Frage kann wohl kein Mensch eine Antwort geben. Aber auf die Frage hin, ob die Aliens in Breed intelligent sind, kann man nur mit dem Kopf schütteln und ein klares „Nein“ aussprechen. Denn die künstliche Intelligenz in diesem Spiel ist so dermaßen schlecht – sowohl bei den Breed als auch bei den Menschen – dass dieses Spiel als Abschreckung für künftige Entwickler gelten könnte. Zum einen existieren viel zu viele sinnlose Wegpunkte, die sich die Programmierer ohne weiteres hätten sparen können und zum andern ist das Einzige, was die Aliens machen, ein wenig unorientiertes Rumgerenne mit einer seltenen Hechtrolle zur Seite. Manchmal stehen sie auch nur dumm in der Gegend herum und schreien förmlich danach, dass man sie doch von ihrem armen, virtuellen Dasein erlösen möge.

Handhabung:
Die Steuerung unseres Charakters selbst hält sich an den bekannten PC-Standard mit einer Mischung aus Maus- und Tastatursteuerung. Die Geschwindigkeit der Figur hängt dabei stark von der Steigung des Untergrunds ab, je steiler dieser ist, desto langsamer bewegt man sich. Dies trifft auch auf die Fahrzeuge zu, die praktisch in der Lage sind die steilsten Steigungen zu überwinden, auch wenn sie langsamer werden als das nebenher gehende Fußvolk. Mit dem Zielen selbst gibt es auch keine Probleme, besonders die ballistischen Bahnen der Geschosse können überzeugen. Das Menü macht keinen Ausbruch und ist Genretypisch. Erklärungen also unnötig !

Grafik:
Die gebotene Grafik gibt sich alle Mühe anhand höchst aufgelöster Texturen ein möglichst reales Bild zu erzeugen. Dies gelingt aber nicht ganz, da man im Freien, und dort bewegt man sich fast ausschließlich, nicht die einfache Vektorkonstruktion des Geländes übersehen kann, auf dem sich der nur spärliche Bewuchs verteilt. Dagegen sehen die Gebäude und die Charaktere wesentlich besser aus, so wie auch die Gefährte und Fluggeräte, die mit angenehm vielen Details geschmückt sind. Ebenfalls sehr gelungen sind die Explosionseffekte sowie das Explodieren ganzer Gebäudekonstruktionen, die man mit den starken Waffen der Geschütze oder Panzer regelrecht abreißen kann.

Klang:
Die Soundkulisse gibt sich ebenso durchwachsen wie die Grafik. So können die Waffengeräusche vom ersten Augenblick an begeistern, so eine Durchschlagskraft wie schon alleine der Ton vermittelt, allerdings wird es bei der Musik und der deutschen Synchronisation schon etwas dünn. Denn so treibend die verwendeten Klänge auch sein mögen, verliert die Musik doch schon bald ihre Wirkung, da ständig dieselben Rhythmen verwendet werden.
MULTIPLAYER
Der im Vorfeld versprochene Coop-Mode fand leider nicht mehr ins fertige Produkt. So ist es leider nicht mehr viel, was uns Breed für den Spaß mit Freunden bietet, denn die Deathmatch-Varianten sind langsam doch etwas angestaubt und wenigstens ein innovativer Mode hätte dem Game gut zu Gesicht gestanden.:

Deathmatch:
Das übliche, Leben lassen oder Überleben. Alles was sich bewegt ist hier ein Feind. Für jeden Frag gibt es Punkte. Wer die meisten Punkte/Frags einheimst, hat gewonnen.

Team-Deathmatch:
Im Grunde genommen entspricht Team-Deathmatch dem normalen Modi, nur werden hier Teamkollegen verschont. Killt man dennoch einen Teamkollegen, führt dies zu einem Punkteverlust. Also Augen auf vor dem Abdrücken !

TDM Melee:
Diesen Modus habe ich weder jetzt, noch sonst irgendwann getestet. Wer hier etwas mehr weiss als die Anlehnung an den Team-Deathmatch, kann ja eine Mail an uns senden, wir aktualisieren dann diesen Eintrag.

Technik:
Das Spiel kann wahlweise über LAN sowie Internet gespielt werden. Für beide Fälle ist das TCP/IP Protokoll notwendig. Server können dabei über das mitgelieferte Gamespy gefunden werden.
WAFFEN
Die Waffen sind in die 2 Lager der Breed und U.S.C. unterteilt. Ihr seht die Zugehörigkeit an den Angaben in den Klammern:

(Breed) Plasma Gun:
Dies ist die Standartausgabe der Breedwaffe, die die meisten Soldaten tragen. Die Waffe hat eine hohe Feuerrate macht aber nur minimalen Schaden.

(Breed) Plasma Machine Gun:
Diese Breedwaffe ist ähnlich wie das Heavy Machinegun der USC. Es hat vier Läufe, die 8 Salven feuern können, bevor nachgeladen werden muss. Jede Kugel zerschlägt garantiert die verbesserte USC Rüstung und tötet den Soldaten.

(Breed) Violator VX6:
Das ist das Plasma basierte Scharfschützengewehr der BREED, das mit einem Zielfernrohr ausgerüstet ist. Es schießt Einzelschüsse und macht viel Schaden, auch auf sich bewegende Ziele.

(Breed) Plasma Lancer:
Diese Waffe baisert wie fast die gesamte Technik der Breed auf Plasma. Die Waffe schiest einen länglichen und kontinuirlichen Plasmastrahl. Die Waffe ist gut gegen große Mengen von Gegnern einzusetzen da die Waffe nicht sehr zielgenau ist und leicht verschielt.

(Breed) Boldthorwer:
Diese Waffe feuert mittlerer Reichweite Plasmagranten ab. Die Granaten explodieren bei Kontakt mit dem Boden oder Wänden. Diese Waffe ist wirksam wenn sich eine Gruppe von Gegnern auf die eigene Stellung zubewegt, man kann dann mit einem Schuss mehrer Gegnet auf einmal auschalten.

(Breed) Ekto Bold:
Diese Waffe feuert mehrer kleine Plasmakugeln ab und ähnelt einer Shotgun wie die der USC. Diese Waffe ist auf kurze Distanz sehr Effektiv gegen leicht gepanzerte Fußeinheiten.

(Breed) Intruder Z111:
Die Waffe feuert explosive Plasmageschosse ab. Diese Waffe besitzt eine sehr hohe Reichweite. Der Interuder Z111 ist allerdings nur gegen gegnerische Fahrzeuge gut geeignet.

(USC) Cobra - R340:
Dies ist das primäre Angriffsgewehr der USC Bodentruppen. Es ist kompakt gebaut und hat eine feste Bauweise, fortschrittliche Herstellungstechniken und -materialien erlauben ein modulares Design. Mit dieser Waffe ist es möglich über einen längeren Zeitraum mit Dauerfeuer zu schießen. Des weitern hat sie einen fest installierten Granatwerfer.

(USC) Cobra - R300S:
Eine andere Version der 'Cobra - R340' mit der Versionsnummer R300S. Sie hat keinen Granatwerfer sondern ein Zielfernrohr und ist somit für gezielte Angriffe in einer kleinen Gruppe sehr gut geeignet.

(USC) Butcher 44k:
Schrotflinten waren schon immer beim Militär und der Polizei vertreten, da es öfters nötig war Kugeln über einen weiten Bereich zu streuen. Obwohl sie keine große Reichweite hat, so fügt sie dem Gegner im Nahkampf einen erheblichen Schaden zu. Die Waffe ist sehr leicht und verfügt über einen zweiten Schussmodus, der die Kugeln über ein weiteres Gebiet verstreut, was weniger Schaden anrichtet, aber eine größere Gruppe von Gegner treffen kann.

(USC) Surekill:
Dies ist die neueste Waffe der USC, die verbesserte Version der 'Longshot' Scharfschützengewehre. Während des Krieges gegen die BREED wurde die 'Surekill' im ganzen Besalius-System verwendet und hat sich dadurch zu dem besten Scharfschützengewehr der USC entwickelt. Das Gewehr ist sehr leise und besitzt ein sehr kleines Mündungsfeuer.

(USC) Cremator P500:
Die Waffe ist verdammt leicht, wobei den meisten Platz die Treibstoffreservezellen und der gepanzerte Tank eínnehmen. Die Brennflüssigkeit wird über drei Ventile gemischt, die aus gereinigtem Treibstoff und einer gelartigen Substanz besteht. Fügt man diesem Gemisch über das dritte Ventil noch Sauerstoff hinzu, entsteht eine hochkonzentrierte Flamme.

(USC) Rocketluncher:
Der Raketenwerfer eignet sich hervorragend gegen Fahrzeuge der BREED. Mit dem Rocketlauncher kann man an sein Ziel heranzoomen. Mit dem zweitem Schussmodus kann man die Laufbahn der Rakete verändern und lenken.
CHEATS
Derzeit sind uns leider keine Cheats oder Trainer zu Breed bekannt. Wenn ihr welche kennt, teilt uns dies über das Kontaktformular mit.
 
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