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PRODUKTHINWEISE
Titel: Day of Defeat
USK Freigabe:
Entwickler: Valve Software
Vertrieb: Activision
Erschienen: 10. Juli 2002
System: Pentium II mit mind. 450 MHz
64 MB RAM Speichererw.
535 MB freier Festplattenspeicher
SVGA-Grafikkarte
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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MULTIPLAYER
Nach 'Counter-Strike' macht sich mit 'Day of Defeat' eine weitere 'Half-Life'-Modifikation auf den Weg in die Kaufhäuser. Wie 'Counter-Strike' bleibt das Spiel weiterhin kostenlos im Internet erhältlich, jedoch bietet die Verkaufsversion im Vergleich zur Internetversion einige neue Features.

Handlung:
Day of Defeat™ ist eine Simulation des Zweiten Weltkriegs auf Basis der preisgekrönten Half-Life-Engine. In diesem Team-basierten Mehrspieler-Spiel können sich die Spieler den Achsenmächten oder den Alliierten in einzigartigen Spielerklassen anschließen, unter denen alles von Aufklärern bis hin zu Scharfschützen vorhanden ist. Die Missionen basieren auf historischen Operationen. Im Verlauf des Krieges müssen die Spieler als Einheit agieren, um ihre Missionen erfolgreich zu absolvieren.

Karten:
Die Levels sind recht verwinkelt und vor allem Anfänger müssen anfangs aufgrund der fehlenden Übersicht bitteres Lehrgeld zahlen. Die Karten wirken von der Optik her öde, sind jedoch abwechslungsreich. Zur Orientierung kann die Minikarte in der rechten oberen Bildschirmecke helfen, die sowohl die Teammitglieder, als auch ihre geworfenen Granaten anzeigt. Gerade dieses Feature bietet uns die Möglichkeit, noch schnell in Deckung zu gehen, bevor man durch Friendly Fire stirbt.

Gameplay:
Wie in 'Counter-Strike' kämpfen in 'Day of Defeat' zwei Parteien gegeneinander, jedoch heißen diese nicht Counter-Terrorists und Terrorists, sondern Alliierte und Achsenmächte. Das Ziel ist es, mit dem eigenen Team möglichst alle Flaggen einzunehmen und diese anschließend zu verteidigen. Einzelkämpfer sind in diesem Spiel sicher fehl am Platz da es nur durch ein gutes Zusammenspiel untereinander möglich ist, diese Mission zu erfüllen.

Grafik:
Leider merkt man 'Day of Defeat' deutlich an, dass die 'Half-Life'-Engine nunmehr schon fünf Jahre auf dem Buckel hat. Alle Levels wirken extrem eckig und nicht zuletzt bei den Spielermodellen ist ein akuter Polygonmangel zu vermelden. Vor allem bei der Darstellung des Wassers merkt man die Überlegenheit aktueller Engines. Spieler, die eine exzellente Grafik suchen, greifen dann wohl eher zu Konkurrenzprodukten wie 'Battlefield 1942'.

Sound:
Die Marschmusik, die unter anderem bei Siegen eingespielt wird, passt zur Atmosphäre und ist deshalb als gelungen zu bewerten. Ansonsten ist der Sound recht spartanisch aber gelungen.
WAFFEN
Ob auf Seiten der Alliierten oder auf der Seite der Deutschen, 'Day of Defeat' bietet ein breit gefächertes Waffenarsenal. Ihr habt die freie Wahl zwischen sieben verschiedenen Waffengattungen. Ob Grenadier, Stoßtruppe, Unteroffizier, Scharfschütze, MG-34-Schütze oder MG-42 Schütze, es sollte für jeden etwas dabei sein. Leider ähneln sich die Waffen sehr beim Verziehen und somit ist oft kaum ein Unterschied beispielsweise zwischen dem MG-32-Schützen und dem MG-42-Schützen zu erkennen. Zu allen Waffen erhaltet ihr ausreichend Munition, um an der Front überleben zu können.
 
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