StopptWillst
  Willkommen, Besucher
Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Chaser
USK Freigabe:
Entwickler: Cauldron
Vertrieb: JoWood
Erschienen: 05. Juli 2003
System: Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium® III mit mind. 650 MHz
3D Grafikkarte mit 32 MB RAM
128 MB RAM Speichererweiterung
DirectX komp. Soundkarte
DirectX 8.1 oder höher
Bewertung:  [1 Stimme/n]
Bewerten: Nur Mitglieder!
SINGLEPLAYER
Chaser bietet eine relativ gute Ausstattung für sein Geld. Neben dem zar nicht übermässig langen Singleplayer, gibt es auch einen ausreichenden Multiplayer.

Handlung:
Das Jahr 2044, und schon wieder habt ihr eine Nacht durchgezecht und könnt euch an nichts mehr erinnern. Jedenfalls dürfte dies der angenehmere Gedanke sein, den ihr habt, sobald ihr auf einer Raumstation im Orbit der Erde ohne jedwede Erinnerung zu euch kommt. Was ist passiert? Wer seid ihr? Und was sind das für Flashbacks? Bevor ihr euch aber an die prompte Klärung der Fragen machen könnt, wird die Raumstation leider angegriffen, und ihr merkt schnell, dass ihr auf jeden Fall kämpfen könnt und müsst! Also schnell eine Waffe von einem Angreifer geschnappt und schon geht es los. Erst nach und nach enthüllt ihr im Spiel eure Vergangenheit, was schon ein wenig an Arnold Schwarzeneggers Total Recall-Ausflug auf den Mars erinnert. Denn auch bei euch spielt der rote Planet eine größere Rolle. Bevor es aber auf den Mars geht, müsst ihr euch noch in Montack City mit der Zukunftsmafia, Special Forces und Terroristen rumplagen, die euch leider im Wege stehen.

Karten:
Die Levels selbst sind zwar umfangreich, dafür aber unterm Strich zu linear und zu leicht nachvollziehbar, wenn ihr euch nicht gerade wegen der oftmals gleich aussehenden Bereiche eines Levels völlig verrennt. Die Missionsziele bieten hierbei auch relativ wenig Abwechslung, meist geht es nur darum, sich durch die Gegner einen Weg zum nächsten Ziel zu bahnen oder alle Gegner zu eliminieren. Besondere Finessen werden euch also nicht abverlangt, außer schneller Reaktion. Großartige Interaktionsmöglichkeiten abgesehen vom gelegentlichen Öffnen einer Tür, Betätigen eines Schalters oder Zerstören einer Barriere gibt es auch nicht, hier steht die reine Action im Vordergrund.

Handhabung:
Eine Besonderheit bei Chaser ist das „Adrenalin“. Durch diesen per Tastendruck auszulösenden Kick könnt ihr in einer Art Bullet Time die Gegner leichter aufs Korn nehmen. Gesteuert wird aus der First-Person-Perspektive, wobei die Steuerung frei belegbar ist und dem üblichen Standard entspricht. Speichern und neu laden könnt ihr in jedem der verschiedenen Schwierigkeitsgrade jederzeit, so dass es euch nicht allzu sehr juckt, wenn ihr mal ins Gras beißen müsst. Um das zu vermeiden, findet ihr zudem reichlich Medipacks und Rüstung, entweder irgendwo in den Levels versteckt oder aber fallengelassen vom Feind.

Gegner:
Die Gegner sind wahre Meisterschützen und haben Röntgenaugen. Das jedenfalls kann man schnell mal denken, wenn man man Chaser spielt. Denn egal wo man auch gerade um eine Ecke kommt, ein Gegner wartet bestimmt schon auf euch und wird euch auch treffen. Das wird gerade im späteren Verlauf, wenn die Gegner bessere Waffen haben, zu einem kleinen Problem, wenn ihr nicht aufpasst. Denn ihr könnt leider nicht ohne Ende Kugeln schlucken.

Grafik:
Die Grafik von Chaser erscheint auf den ersten Blick schön. Die Charaktere wissen zu gefallen, die Waffen sehen ordentlich aus, und auch die Umgebung ist zuerst nett. Aber hier stellt sich schnell eine kleinere Ernüchterung ein. Denn irgendwie wirkt die Umgebungsgrafik sehr kalt und neutral. In Slums findet man keinerlei Gegenstände wie kaputte Flaschen oder ähnliches die herumliegen, die Wände wirken zwar abgerissen aber trotzdem steril.

Sound:
Die Soundkulisse bietet auf der einen Seite unaufdringliche, futuristische Klänge, echte Musik ist irgendwie nicht so recht vorhanden, was aber unterm Strich auch nicht wirklich stört. Gefallen können die Waffen- und Umgebungssounds. Erstere bieten satte Klänge, Letztere hingegen Schmankerl wir metallische Querschläger, Tritte auf Metall und Ähnliches. Die Sprachausgabe bietet ein wechselhaftes Bild, einige Sprecher, wie der von Chaser selbst, klingen recht passend, andere wieder arg unmotiviert und etwas zu dröge.
MULTIPLAYER
Wer den Singleplayer-Modus satt hat, der darf sich im Multiplayer-Modus auf 9 verschiedenen Karten vergnügen. Vier Spielmodi werden einem insgesamt hier geboten.

Deathmatch:
Für diesen Modus steen 3 der 9 Karten zur Verfügung. Das Ziel ist es soviele Spieler wie möglich ins Daten Nirvana zu schicken und selbst dabei am Leben zu bleiben. Wer dies am besten schafft, hat die Runde gewonnen.

Team-Deathmatch:
Dieser Modus entspricht dem Deathmatch. Jedoch werden hier von den Spieelern zwei Teams gebildet. Das eine Team muss dabei gegen das gegnerische Team kämpfen. Das fragen der Tamkollegen bringt aber Punktabzug.

Capture the Flag:
Gerade einmal eine Map steht für diesen Modus zur Verfügung. Das Ziel ist es dem gegnerischen Team die Flagge zu entwenden und in Sicherheit zu bringen. Ausserdem die eigene Flagge vor den Angreifern zu verteidigen. Ein allgemein gern gesehener Modus bei Online-Spielen.

Schocktruppen:
Ein missionsbasierter Teamplay-Modus den wir allerdings nicht getestet haben. Wer mehr überd den Modus weiss, melde sich bitte übers Kontaktformular. Alleine hatte ich nämlich keine Lust ein Spiel zu wagen :)-.

Technik:
Server findet ihr über den integrierten GameSpy-Browser, oder aber ihr erstellt selbst einen Server, wahlweise auch einen dedizierten. Als Spielerzahl kann theoretisch 99 eingestellt werden, was aber wohl eher ein Fantasiewert sein dürfte, der im realen Betrieb vermutlich bei 16 landen wird. Ob LAN oder Internet, das TCP/IP Protokol muss in jedem Fall installiert sein !
WAFFEN
Freunde der Ballerwerkzeuge werden in Chaser ihr Paradies finden. Anstatt einfach nur zehn Waffen mit verschiedenen Schussmodi findet der geneigte Action-Fan hier teilweise bis zu acht Waffen in einem Slot. So gibt es mehrere Scharfschützengewehre, massig verschiedene Maschinenpistolen und natürlich auch Granat- und Raketenwerfer. Die Waffen bieten oft auch einen sekundären Feuermodus. So könnt ihr mit einem Schnellfeuergewehr auch noch Granaten abfeuern oder auch den Schussmodus wechseln. Die Entwickler setzten bei den Waffen ganz klar auf Realität, was aber zum Beispiel bei der UZI doch ein wenig stören kann. Denn mit dem Ding zu treffen ist wahrlich nicht einfach.
CHEATS
Zum Aktivieren der Cheats muß man in diesem Spiel zuerst die Konsole aktivieren, indem man bei der Verknüpfung zum Spiel den Kommandozeilenparameter »-console« anhängt. Dann kann man im Spiel mit ^ das Eingabefeld aufrufen und folgende Codes verwenden:
 
cht_god : God Mode (Unverwundbarkeit)
BRCESTN : Alle Rätsel auflösen.
cht_armor : Volle Rüstung erhalten
cht_health : Volle Lebensenergie
cht_flymode : Flugmodus aktivieren
cht_weapon X : Waffe X erhalten (X durch Waffe ersetzen)
cht_giveall : Alle Waffen erhalten
cht_timescale X : Spielgeschwindigkeit ändern
 
© 2002 - 2021 by ego-shooter.org/sekoner.de . Alle Rechte vorbehalten !