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PRODUKTHINWEISE
Titel: Star Trek - Elite Force II
USK Freigabe:
Entwickler: Ritual Entertainment
Vertrieb: Activision
Erschienen: 25. Juli 2003
System: Windows 98/ME/2000/XP
Pentium III mit mind. 600 MHz
128 MB RAM Speichererweiterung
Direct X komp. 3D-Karte mit 32MB
1,3 GB freier Festplattenspeicher
Bewertung:  [2 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Die Story und das Spielgeschehen ist in Bezug auf Dialoge, Action und Gewalt auf dem Level eines „ab 16“ Kinofilms. Dies zeigt sich auch in der Altersfreigabe des neuen Jungendschutzgesetzes welches für Elite Force 2 eine „ab 16“ Einstufung vergab.

Handlung:
Wir schreiben das Jahr 2378. Während der Flucht durch einen Transwarpkanal der Borg gerät die U.S.S. Voyager in die Fängen einer Borgsphere. Munro und sein Team, bestehend aus Chell, Talsia Murphy und Austin Chang sind die letzte Hoffnung der Crew. Mit seinem heldenhaften Einsatz kann Munro die Voyager und sein Team retten. So zumindest haben es die Entwickler von Ritual Entertainment in Star Trek: Elite Force 2 vorgesehen. Beginnend in der zweiten Hälfte des Handlungsbogens der TV-Episode ‚Endspiel (Endgame)’ begibt sich das Hazard-Team auf die Borgsphere. Nun ist der Spieler an der Reihe: Als Fähnrich Munro kämpft man sich mit seinem Team durch den Kubus und versucht verzweifelt das Dämpfungsfeld dass die U.S.S. Voyager umgibt zu deaktivieren.

Karten:
Die Karten der Missionen in Elite Force 2 quillen vor sogenannten Scripted Events geradezu über: Alle paar Meter bricht plötzlich ein Haufen Außerirdischer durch eine brüchige Wand, Leitungen explodieren und reißen einen Gefährten in den Tod, eine Säule kippt um und versperrt den Weg, Brücken brechen unter euren Füßen weg und vieles mehr. Ausserdem gibt es zwischen den Missionen auch reine Information´s Level. Hier geht es nicht darum sich den Gefahren des Unbekannten zu stellen, sondern haben sie primär die Aufgabe die Geschichte weiter voran zu treiben.

Grafik:
Auch die Grafik des Spiels kann überzeugen. Visuell umgesetzt wurde das ganze von der bekannten QIII –Team Arena Engine. Wer jetzt denkt dass Star Trek: Elite Force 2 grafisch aufgrund des Alters der Technik schlecht aussehen würde täuscht sich jedoch gewaltig: Ritual Entertainment hat das Urgestein aller moderner Systeme gehörig aufpoliert. Genauso sieht es mit den Texturen aus, welche wohl augenscheinlich überarbeitet wurden und so ein besserren Eindruck machen als die im Vorgänger eingesetzten.

Gameplay:
Die Steuerung sollte auch für Anfänger schnell erlernbar sein - wenn ihr euch dennoch unsicher fühlt, steht euch eine Trainingsmission zur Verfügung. Bei der Menüführung wird Übersicht groß geschrieben und der Weg zum Multiplayer- oder zum Singleplayer-Modus ist recht kurz. Das Programm speichert ausserdem auch selbst nach wichtigen Spielabschnitten ab. Somit müsst ihr nicht einen Level komplett von vorne beginnen, wenn ihr kurz vor dem Ende mal gescheitert seid.

Gegner:
Die KI besteht scheinbar nur aus Indianern aus dem Stamm der Adleraugen – man kann sich noch so sehr hinter eine Kiste ducken oder bei dichtestem Nebel durch einen Sumpf laufen – sie sehen euch, sie würden euch wohl sogar dann sehen, wenn ihr euch hinter einer spiegelnden Wand versteckt. Einigermaßen intelligent verhalten sich die Feinde auch im Verbund: Sie ziehen sich ein stückweit zurück oder gehen in Deckung, was dann aber auch schon alles ist.

Sound:
Ganz besonders hervorzuheben ist hier die lippensynchrone Sprachausgabe. Dank eines von Ritual neu entwickelten Systems erkennt die Engine automatisch wie und was gesprochen wird und bewegt die Münder entsprechend. Die Musikuntermalung dagegen ist ein zweischneidiges Schwert: in manchen Spielsituationen, wie zum Beispiel bei der Infiltration einer romulanischen Basis, tönt toll komponierte und mitreisende Musik aus den Lautsprechern während man sich sonst oftmals mit 0815-Gedudel begnügen muss.
MULTIPLAYER
Der Multiplayer entspricht in etwa dem aus Elite Force 1. Der Free for all Modus wurde allerdings in Holomatch umbenannt und ein Modus namens Bombenentschärfung hinzugefügt.

Holomatch:
Das Deathmatch in Elite Force gestaltet sich gleich wie das Deathmatch in Quake 3 Arena. Jeder kämpft gegen jeden. Dabei entspricht ein Frag einem Punkt. Wer dann am Ende des Matches die meisten gesammelten Frags hat, der geht daraus als Sieger hervor.

Team Holomatch:
Das Team Holomatch ist eigentlich nichts anderes als ein Deathmatch mit Team Aufteilung. Die vorhandenen Spieler suchen sich ein Team aus und dann wird gefraggt. Erledigt ein Mitstreiter ein Mitglied aus dem anderen Team, so erhält das eigene Team einen Punkt. Das Team, das die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Capture The Flag:
In dem mittlerweile ziemlich bekannten Modus geht es darum, sich die gegnerische Flagge zu schnappen und zur eigenen zurück zu bringen. Wenn das geschafft wurde, erhält das Team einen Punkt. Selbstverständlich versucht das gegnerische Team dasselbe. Um die eigene Flagge zu verteidigen und die andere zu stehlen, wird eigentlich immer auf Waffengewalt zurückgegriffen.

Technik:
Gespielt wird über das TCP/IP Protokoll. Hier dann wahlweise über das Internet mit einem Modem mit mindestens 28.8 Kbps oder für ein LAN Spiel mit Netzwerkkarte.
WAFFEN
Für alle Waffen gilt, dass sie zwei Schuss-Modi haben, wobei der zweite meist der deutlich stärkere ist. Die Waffen lassen sich im Singleplayer-Spiel in zwei Kategorien aufteilen, da sie sich dort jeweils den gleichen Munitionsvorrat (max. 300) teilen.

Phaser
Die schwächst Waffe im Spiel. Sie ist nur im Sekundärmodus wirklich effektiv einsetzbar und dann ziemlich schnell leergeschossen. Der Vorteil dieser Waffe liegt darin, dass sie unendlich regenerierende Energie besitzt - man muss nur ein wenig Geduld haben.

Kompressionsgewehr/Rifle
Es verschießt entweder Phaser-Salven mit mittlerer Frequenz oder eine für die meisten Gegner sofort tödliche Phaser-Entladung. Der Munitionsvorrat beträgt maximal 128 Schuss.
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 32
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 2/10
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/8

U-Mod (Unendlichkeits-Modulator)/I-Mod (Infinity Modulator)
Diese Waffe ist speziell für den Einsatz gegen Borg gedacht, da diese sich an andere Waffen anpassen können und sie somit wirkungslos machen. Die Waffe fühlt sich wie eine Railgun mit zwei verschieden starken Schussmodi an. Dabei ist noch zu sagen, dass der Zweite Modus genau doppelt so stark und genau doppelt so viel Munition braucht wie der erste. Da man pro Borg sowieso zwei Schüsse des ersten Waffenmodus braucht, wird dieser durch den Gebrauch des zweiten überflüssig.
Max. Munitionsvorrat: 60
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 15
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 4/8
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/3

Granatkanone/Grenade Launcher
Ein Granatwerfer wie man ihn kennt: Er wirft Granaten, die am Gegner oder nach einer gewissen Zeit explodieren. Im Zweiten Schuss-Modus werden Haftminen verschossen, die ebenfalls nach einer Weile explodieren.
Max. Munitionsvorrat: 30
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 10
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 10/5
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/1

Photonenstoss/Photon Burst
Der Raketenwerfer in Elite Force. Er schießt Photonen in zwei verschieden starken Ausführungen.
Max. Munitionsvorrat: 20
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 5
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 20/25
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/2

Die im Laufe des Spiels von Ausserirdischen erbeuteten Waffen. Sie verwenden Kristalle als Munition:

Scavengergewehr/Scavenger Rifle
Hierbei handelt es sich um ein schnellschießendes Lasergewehr mit integriertem Granatwerfer.
Max. Munitionsvorrat: 100
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 30
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 2/8
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/5

Stasiswaffe/Stasis Weapon
Eine besonders gegen organische Gegner wirkungsvolle Waffe. Sie verschießt entweder einen Energieblitz, oder 5 Entladungen auf einmal.
Max. Munitionsvorrat: 50
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 15
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 6/10
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/1

Tetryon-Disruptor
Das große Maschinengewehr in Elite Force. Es verschießt sehr schnelle Energie-Projektile in sehr schneller Folge, oder etwas langsamere Energie-Kugeln mit geringerer Frequenz, die dafür aber höheren Schaden anrichten.
Max. Munitionsvorrat: 120
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 40
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 1/4
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/2

Bogenschweisser/ARC Welder
Mit ihm kann man entweder einen tödlichen Blitzstrahl, oder eine noch tödlichere Blitzentladung auf den Gegner loslassen.
Max. Munitionsvorrat: 120
Größe der aufzunehmenden Munitionspacks: 40
Munitionsverbrauch Singleplayer (prim/sek): 1/30
Munitionsverbrauch Holomatch (prim/sek): 1/5
CHEATS
Starte das Spiel mit dem Parameter "ef2.exe +set developer 1 +set cheats 1 +set ui_console 1" und öffne dann im Spiel die Konsole mit der "^" Taste (Taste links neben der 1). Dort dann folgende Cheats eingeben:

god : God-mode
Health 999: gibt 999 Health
give all : alle Waffen, volle Munition
give weapons : gibt alle Waffen
give ammo : gibt volle Munition
give armor : gibt volle Panzerung
give health : gibt volle Lebensenergie
give tricorder : gibt den Trikorder
noclip : man kann durch die Wände laufen
notarget : man wird für die Gegner unsichtbar
cg_thirdperson 1 : Third Person (Dritte Person) Perspektive
set g_secretcount 70 : Alle 70 geheimen Gegenstände und Räume
 
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