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PRODUKTHINWEISE
Titel: Terminator 3 - RotM
USK Freigabe:
Entwickler: Clevers Software Dev.
Vertrieb: Atari Entertainment
Erschienen: 04. Dezember 2003
System: Windows 9x / ME / XP
Intel Pentium 1000 MHz
128 MB RAM
1 GB auf der Festplatte
4-fach CD-ROM Laufwerk
Direct X komp. Soundkarte
3D Beschleunigerkarte
Bewertung:  [1 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Eigentlich ist Terminator 3 - Rise of the machines ein Multiplayer-Spiel. Die Karten können aber auch gegen Bots im Singleplayer gespielt werden.

Handlung:
In einem militärischen Forschungslabor wurde das bisher intelligenteste Computerprogramm entwickelt: Skynet. Als ein gefährlicher Virus einen Großteil aller Rechner infiziert, will man Skynet benutzen, um den Virus innerhalb weniger Minuten zu finden und zu beseitigen. Doch es kommt anders als geplant. Statt den Virus zu bekämpfen, verbreitet sich Skynet selbst auf unzählige Rechner und macht sich selbstständig. Der Tag des jüngsten Gerichts ist gekommen. Durch Atomschläge wird fast die gesamte Menschheit vernichtet. Die verbliebenen Menschen führen einen erbitterten Guerillakrieg gegen die Maschinen. Auf diese Kämpfe zwischen Mensch und Maschine setzt das Spiel zum Film: Terminator 3 – Krieg der Maschinen.

Karten:
insgesamt wurden dem Spiel 12 verschiedene Karten beigelegt. Im Gegensatz zur schwachen Grafik ist das Leveldesign in den meisten Fällen gelungen. Es gibt verschiedene Wege zum Ziel und die zerstörten Stadtteile oder Militärbasen wirken sehr stimmungsvoll. Leider wurde aber bei der Kartengröße gespart, denn dort wären noch wesentlich größere Areale möglich gewesen. Das sorgt zwar für schnelle Action, verhindert aber taktische Manöver. Einige Karten sind ausserdem zu verwinkelt um Fahrzeuge darin nutzen zu können, besonders schade.

Handhabung:
Am erfreulichsten im Spiel ist zweifelsohne die Steuerung gelungen. Dank der einfachen Bedienung kann man sich bequem hinknien, springen oder hinlegen. Alles funktioniert problemlos per Tastendruck. Ganz perfekt ist die Benutzerführung aber trotzdem nicht. Überzeugen kann zudem die Fahrphysik der unterschiedlichen Vehikel. Diese hüpfen geschickt über Bodenwellen und fliegen bei schwerem Beschuss gerne mal spektakulär in die Luft. Leider kann man als Fahrer nur nach vorne schauen, die Außenansicht ist da schon übersichtlicher.

Bots:
Die künstliche Intelligenz der Bots ist eher bescheiden. Diese bleiben nämlich gerne mal hinter Fahrzeugen hängen und sind schlicht zu blöd, um einfach zwei Meter zur Seite zu gehen und vorbeizulaufen. Zudem werden Fahrzeuge von den Bots nicht genutzt. Wenn sie schon nicht selbst fahren, könnten sie doch wenigstens als Beifahrer am Geschütz helfen. Tun sie aber nicht. Die Fahrzeuge scheinen für sie nicht zu existieren. Und auch von Treffsicherheit sind diese nicht gesegnet. Nur im Dutzend werden Bots hier gefährlich.

Grafik:
Die Grafik von Krieg der Maschinen kann nämlich nicht mit der von Battlefield 1942 mithalten. Trotz eingestellter höchster Texturqualität wirken die meisten Texturen sehr verpixelt und verwaschen. Nur wenn man quasi direkt davor steht, bekommt man eine ordentliche Qualität zu sehen. Gleiches gilt für die Spielercharaktere. Sie sind vergleichsweise detailarm und wesentlich schlechter animiert als bei der Konkurrenz. Lediglich einige Vehikel, wie der Angriffsbomber der Terminatoren, sehen sehr ordentlich aus und man erkennt sie auch sofort wieder, wenn man den Film gesehen hat.

Sound:
Auch der Sound des Spiels kann leider nicht ganz überzeugen. Der Soundtrack zum Beispiel wirkt unspektakulär und bringt kaum Spannung in das Spiel. Etwas besser sind da die Effekte der Waffen gelungen, die aber ebenfalls nicht hundertprozentig überzeugen können. Passend zum Rest ist es mit der Sprachausgabe. Dahilft auch nicht das Arni die Stimme des T-800 spricht.
MULTIPLAYER
Der Multiplayer ist bestimmt nicht der Schlechteste. Um gegen Konkurenz der Marke Battlefield und Co anzukommen, fehlen allerdings mehr Karten und mehr Modi.

Team Deathmatch:
Dieser Modus darf in keinem Online-Shooter fehlen. Hier kämpfen die Menschen gegen die Maschinen. Das Team, welches die meisten Frags hat, gewinnt das laufende Spiel. Jedoch nur im Team. Einzelnes Deathmatch gibt es hier leider nicht.

Mission:
Ziel ist es kleine Missionen gegen die Gegner zu erreichen. Hier muss ein Team ein bestimmtes Objekt oder ein Gebiet verteidigen. Sofern das gegnerische Team die Aufgabe innerhalb eines Zeitlimits lösen kann, gewinnt es. Sollte dies nicht gelingen, gewinnt natürlich der Verteidiger. Ein taktisches Vorgehen im Team ist hier sehr wichtig. Allerdings nur, sofern man nicht gegen Bot´s spielt. Dann kann man auch ruhig mal drauflos stürmen.

Termination:
Erinnert stark an den Modus "Eroberung" in Battlefield. Hier ist das Ziel, über die Karte verteilte Punkte einzunehmen und diese vor dem Gegner zu verteidigen. Allerdings wird hier nicht mit einer vorhandenen Punktzahl begonnen, die sich nach und nach reduziert. Stattdessen beginnen beide Teams bei 0 und können durch die Eroberung und das Halten von Flaggen sowie durch das Töten von Gegnern Punkte erlangen. Wer zum Ende die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt auch die Runde.
 
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