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Es ist Sonntag, der 24. Oktober 2021  
PRODUKTHINWEISE
Titel: Mortyr: 2093-1944
USK Freigabe:
Entwickler: Interplay
Vertrieb: Mirage Media
Erschienen: 14. Februar 2000
System: Windows 95/98/ME
Pentium I mit mind. 200 Mhz
32 MB RAM Speichererweiterung
3D Grafikkarte mit 32 MB Ram
Soundblaster komp. Soundkarte
Bewertung:  [2 Stimme/n]
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SINGLEPLAYER
Auch Mortyr kommt mit minimalen Multiplayer daher. Dafür ist der Singleplayer recht gelungen und wird mit den späteren Leveln erst richtig gut. Alles was ein Ego-Shooter aber als minimum benötigt, ist auch hier enthalten.

Story:
Mortyr ist ein Spiel, dessen Spielverlauf verblüffende Ähnlichkeiten mit id's Wolfenstein 3D aufweist. Die Story um Spiel bildet dabei folgendes. In einer anderen Realität haben die Nazis den zweiten Weltkrieg gewonnen und die weltweite Macht übernommen. Nach dem Ende des Krieges entdeckt General 'Jürgen Mortyr', allerdings dass eine Zeitmaschine verwendet wurde um den Krieg zu gewinnen und die Macht zu erlangen. Um die Gegenwart und die Zukunft wieder in den normalezu Zeitfluss zurückzubringen, muss er jetzt also erst die Nazis in Gegenwart und Zukunft bekämpfen um an den benötigten Zugang zu einer Zeitmaschine zu kommen.

Maps:
Das Leveldesign gefällt: die Spielkarten sind grafisch abwechslungsreich sowie groß und verzweigt genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Gleichzeitig simpel genug, damit man sich nicht verlaufen muß. Auch die Level-Ausgänge findet man (meistens), ohne diese zu suchen. Das läßt jedoch in den späteren Levels - zugunsten höherer Komplexität - etwas nach. Allerdings sind die Szenarien ziemlich statisch. Mehr Bewegtes als Türen und Lifts sieht man sehr selten, auch animierte Texturen fehlen im groben. Das Spiel lebt eher von der stimmungsvollen Darstellung (die allerdings unter dem Verzicht auf Effekte erheblich leidet). Vor allem die Wechsel zwischen taghellen und düsteren Szenen ist beeindruckend. Die Texturen sind zwar relativ grob gerastert, aber sauber gemalt und es gibt immer wieder Wechsel in ganz andere Bereiche.

Gameplay:
Die Steuerung ist Genretypisch ein Mix aus Tastatur uns Maus. Auch hier können die Tasten nach belieben belegt werden was das Gameplay für die meisten sehr einfach hält. Generell wird man aber im Spiel eh nicht überfordert. Auch kann man in Mortyr jederzeit Speichern, was den Frustfaktur senkt wenn man mal ins virtuelle Gras beisst. Clippingfehler kommen zwar leider vor, sind aber zum Glück die Seltenheit und stören nicht den Spielfluss. Alles in allem ist das Gameplay also als gelungen zu bezeichnen.

Gegner:
Diese sind mit groben Texturen und wenigen Animationen versehen. Iim ganzen Spiel sind kaum mehr als acht oder zehn verschiedene Gegnertypen. Aber wenigstens im Verhalten unterscheiden diese sich deutlich. Von stur patrollierenden Wachposten, die erst hektisch werden wenn man ihn beschoßen hat, über den wild um sich ballernden MP-Schützen der es versteht einen zu verfehlen. Aber auch sowas wie Heckenschützen nach dem Motto "Jeder Schuß ein Treffer" werden einem geboten.

Sound:
Auch die Geräuschkulisse im Spiel, bestehend aus undefinierbaren Maschinengeräuschen und Gesprächsfetzen, trägt erheblich zu der Stimmung bei. Man hat immer das Gefühl in einer lebendigen Kulisse zu sein. Anders bei der Musik. Diese kann auf Zeit schon etwas nerven, ist aber auch Abstellbar.
MULTIPLAYER
Mortyr bietet Multiplayer im Cooperative Mode, im Deathmatch oder CTF an. Dabei können bis zu acht Spieler miteinander oder gegeneinander antreten. Gestartet wird der Multiplayer über eine seperate .exe Datei.

Cooperative:
In diesem Modus kann man mit bis zu acht Leuten vier der Singleplayer Episoden von Mortyr durchspielen. Wie beim Cooperative üblich muss man die Munition und die anderen Items in den Maps mit den Mitspielern teilen.

Deathmatch:
In diesem Modus gilt "Jeder gegen Jeden". Maximal acht Leute können sich mit allen verfügbaren Waffen beharken. Wer gekillt wurde kann sofort wieder weiterspielen, muss sich aber natürlich zuerst wieder einen Waffenvorrat zulegen.

Capture the Flag:
Hier klaut man die Flagge der gegnerischen Seite und verschleppt diese ins eigene Lager. Natürlich muss die Flagge im eigenen Lager dazu bewacht werden um nicht zu verlieren.

Technik:
Multiplayer Partien in Mortyr kann man wahlweise über ein IPX oder TCP/IP basiertes Netzwerk, sowie über ein normales Modem spielen. Alles in allem also die Standardverbindungen.
WAFFEN
Hier die Waffen die einem in den Episoden der Gegenwart zur Verfügung stehen. Die Waffen die in der Zukunft vorhanden sind, werden hier nicht gelistet. Nur das Gerät zur Gedankenkontrolle der Gegner ist hier die einzig innovative Waffe.

Das Messer:
Das Messer denken sich viele hat eine unnütze Rolle, dies stimmt aber nicht den mit einem Stich in den Rücken kann man Feinde mit diesem einem Stich töten. Eine leise und effiziente Art Feinde aus dem Weg zu räumen.

Die Pistole:
Die Standart Pistole hat zwar nicht die grösste Durchschlagskraft aber sie ist sehr präzise. Zur Auswahl stehen eine Deutsche Leuger und eine Standart American pilstol. Beide haben die selbe Funktion und Durchschlagskraft.

MP-40:
Eine Maschinepistole die man relativ früh im Spiel bekommt. Sehr effektiv um die Standart Nazi Soldiers nieder zu mähen. Die Waffe ist ausserdem das Pendant zu der einglischen Thompson Gun hat aber eine besser Treffsicherheit.

Mauser Gewehr:
Ein Gewehr, welches sehr langsam schiesst aber viel Schaden macht, sehr empfehlenswert wenn man ein guter Schütze ist

Scharfschützengewehr:
Ein typisches Scharfschützengewehr. Sehr gut um weitentfernte Gegner abzuschiessen. Beim zoomen wackelt es vorerst und je länger man steht umso ruhiger wird die Hand und erleichtert das zielen. Nah dem Schuss, gibt es einen Rückschlag, damit das Umgehen mit der Waffe nicht allzuleicht wird.

Gatling :
Tragbare Zerstörung. Diese Waffe braucht ein Sekündchen um anzulaufe doch einmal aktiv mäht es ganze Gegnerhorden weg. Sie ist sehr stark und verschiesst sehr viel Munition, ein Nachteil ist das auch die Minigun wie die Sten überhitzen kann.

Panzerfaust:
Der Raketenwerfer in diesem Spiel ist nicht wie in den andern FPS. Dies ist eine monströse Waffe die einen langsamer laufen lässt doch einmal abgefeuert vernichtet sie alles in einem riesigen Radius. Die Panzerfaust braucht sehr lange zum nachladen und dies kann manchmal verhängnissvoll in einem Multiplayergame sein.

Granate:
Dies sind die Standart-Explosions-Granaten. Wie immer mit ordentlich Bums um grosse Horden zu tilgen. Was soll man noch zu Granaten sagren ? Mhhh ...
CHEATS
Bei Mortyr kann man die Cheats einfach während des Spiels eintippen. Dazu öffnet man die Konsole mit \\\'^\\\' doer \\\'~\\\' und gibt dort einen der nachfolgenden Cheats ein.
 
satan : God Mode (Unverwundbarkeit)
megaboss : God Mode (Unverwundbarkeit)
gimmeall : Alle Waffen und Gegenstände
allit : Alle Waffen und Gegenstände
.jt * : Sprung zu Level *
 
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